Hallo meine Lieben,
heute gibt's mal wieder was herzhaftes, denn immer nur süß geht ja nun wirklich nicht. Obwohl.... :-)
Mein Süßkartoffel-Curry gehört inzwischen zu meinen Lieblingsgerichten, weil mich die Vielfalt an Aromen jedes Mal schier umhaut.
Ihr könnt wie immer eure Fantasie mit in das Rezept einfließen lassen. Wer mag kann z.B. eine handvoll Rosinen mit dazu geben und wer es gern etwas flüssiger mag rührt vor dem Anrichten noch einen Becher Naturjoghurt unter das Curry. Ich schreibe beides mit ins Rezept, damit ihr es im Zweifel nicht vergesst :-)
Ich mag zum Curry sehr gern Bulgur, ihr könnt aber auch Reis, Couscous oder Quinoa dazu machen.
Wie auch immer ihr es letztendlich zubereitet, ich hoffe, dass viele von euch dieses Rezept einmal ausprobieren und mir einen Kommentar oder eine Nachricht schreiben, wie es geschmeckt hat.
Für 2 Portionen braucht ihr:
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
500 g Süßkartoffeln
1 TL Currypulver
1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
30 g frischer Ingwer
1 EL Rosinen
700 ml Gemüsebrühe
250 g grüne Bohnen
(frisch oder aus dem Tiefkühler)
Zitronen- oder Limettensaft
1 Becher Naturjoghurt
1 Bund Petersilie
(wer mag nimmt hier Koriander)
Öl
Butter
1 Stange Zimt
2 EL Cashewkerne
150 g Bulgur
Und so wird's gemacht:
1. Eine Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chilischote fein würfeln. Süßkartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel schneiden.
2. 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili darin etwa 2 Minuten anschwitzen. Dann die Süßkartoffeln dazu geben und ein paar Minuten mit dünsten.
3. Currypulver und Kreuzkümmel dazu geben und anrösten.
4. 400 ml Gemüsebrühe dazu gießen und alles aufkochen lassen. Dann 7 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
5. 250 g Bohnen Bohnen und wer mag Rosinen dazu geben und untermischen. Weitere 5 Minuten köcheln lassen, ab und zu umrühren.
6. Mit Salz und Limettensaft abschmecken und 1 Becher Naturjoghurt unterrühren. Das Curry darf jetzt nicht mehr kochen.
7. Für den Bulgur eine Zwiebel fein würfeln und in einem Topf mit 1 EL Öl anschwitzen.
8. Bulgur dazu geben und kurz anrösten.
9. 300 ml Gemüsebrühe aufgießen und eine Zimtstange dazu geben. Aufkochen und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
10. 2 EL Cashewkerne (oder Pinienkerne) in einer Pfanne goldgelb rösten.
11. Petersilie grob hacken.
12. 1 EL Butter unter den Bulgur rühren und die Zimtstange herausnehmen. Bulgur mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken. Cashewkerne dazu geben.
Die gehackte Petersilie streue ich nach dem Anrichten über alles drüber, ihr könnt sie aber auch in den Bulgur mischen. Eigentlich gehört in dieses Rezept Koriander. Leider schmeckt mir das Grünzeug überhaupt nicht. Wenn ihr es aber mögt, dann ersetzt damit einfach die Hälfte der Petersilie.
Ich habe dieses Mal Zitronensaft verwendet, werde künftig aber wieder Limette nehmen, es passt einfach noch besser zu den restlichen Aromen. Der Zimt im Bulgur schmeckt leicht heraus und sorgt für ein Geschmacksfeuerwerk im Mund, zusammen mit der schärfe der Chili, der Süße der Rosinen und der fruchtigen Limette.
Ich habe keinen Joghurt mehr zuhause gehabt, daher fehlt der auf meinen Bildern. Geschmeckt hat es uns auch, aber mit Joghurt ist es noch etwas frischer und die zusätzliche Flüssigkeit tut dem Gericht auch gut. Natürlich könnt ihr Sojajoghurt nehmen, wenn es vegan sein soll.
Frohes Kochen und alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 11. November 2014
Sonntag, 9. November 2014
Quatre-Quarts - Ein Klassiker aus Frankreich
Hallo Zuckerschnuten :-)
vor einigen Monaten habe ich bei einem Gewinnspiel ein Paket voller französischer Köstlichkeiten gewonnen. Darin war neben Käse und Wein auch ein Kuchen von dem ich bis dahin noch nie gehört hatte: Quarte-Quarts. Das Geheimnis des Kuchens ist streng genommen gar keines, denn er verrät bereits mit seinem Namen alles worauf es ankommt. Der Kuchen besteht nämlich aus vier Hauptzutaten, die alle zu gleichen Teilen enthalten sind. Damit er lockerer wird kommt noch ein wenig Backpulver hinzu und das war's auch schon.
Besonders gut schmeckt der Kuchen, wenn ihr ihn nach dem Backen mindestens 24 Stunden stehen lasst, dass er durchziehen kann. Ich weiß wie schwierig das sein kann, aber glaubt mit, es lohnt sich. Wenn ihr ihn frisch gebacken probiert könntet ihr enttäuscht sein, aber nach einem Tag ist er richtig lecker.
Für eine (kleine) Kastenform braucht ihr:
3 Eier
Mehl
Zucker
Butter
1/2 Päckchen Backpulver
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 160°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Kastenform einfetten.
2. Eier aufschlagen und abwiegen.
3. Jetzt jeweils dasselbe Gewicht von Mehl, Butter und Zucker abwiegen.
4. Butter schaumig rühren und Zucker nach und nach einrieseln lassen.
5. Eier unterrühren.
6. Zuletzt das Mehl mit dem Backpulver mischen und kurz unterrühren.
7. Teig in die Form geben und ca. 45-50 Minuten backen bis der Kuchen eine goldene Farbe bekommt. Stäbchenprobe machen.
8. Kuchen in der Form abkühlen lassen.
9. Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitrone oder mit heller Kuvertüre überziehen.
Der Kuchen ist blitzschnell gemacht und hält sich auch mehrere Tage. Das tolle am Rezept ist, dass ihr über die Anzahl der Eier ganz einfach die Menge verändern könnt, je nachdem für wie viele Gäste ihr backen wollt. Wenn ihr also mehr Eier nehmt, wiegt entsprechend mehr von den anderen Zutaten ab. Ab ca. 300 g Mehl nehmt ihr einfach ein ganzes Päckchen Backpulver.
Bon appétit et bonne chance
Euer Steffen
vor einigen Monaten habe ich bei einem Gewinnspiel ein Paket voller französischer Köstlichkeiten gewonnen. Darin war neben Käse und Wein auch ein Kuchen von dem ich bis dahin noch nie gehört hatte: Quarte-Quarts. Das Geheimnis des Kuchens ist streng genommen gar keines, denn er verrät bereits mit seinem Namen alles worauf es ankommt. Der Kuchen besteht nämlich aus vier Hauptzutaten, die alle zu gleichen Teilen enthalten sind. Damit er lockerer wird kommt noch ein wenig Backpulver hinzu und das war's auch schon.
Besonders gut schmeckt der Kuchen, wenn ihr ihn nach dem Backen mindestens 24 Stunden stehen lasst, dass er durchziehen kann. Ich weiß wie schwierig das sein kann, aber glaubt mit, es lohnt sich. Wenn ihr ihn frisch gebacken probiert könntet ihr enttäuscht sein, aber nach einem Tag ist er richtig lecker.
Für eine (kleine) Kastenform braucht ihr:
3 Eier
Mehl
Zucker
Butter
1/2 Päckchen Backpulver
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 160°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Kastenform einfetten.
2. Eier aufschlagen und abwiegen.
3. Jetzt jeweils dasselbe Gewicht von Mehl, Butter und Zucker abwiegen.
4. Butter schaumig rühren und Zucker nach und nach einrieseln lassen.
5. Eier unterrühren.
6. Zuletzt das Mehl mit dem Backpulver mischen und kurz unterrühren.
7. Teig in die Form geben und ca. 45-50 Minuten backen bis der Kuchen eine goldene Farbe bekommt. Stäbchenprobe machen.
8. Kuchen in der Form abkühlen lassen.
9. Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitrone oder mit heller Kuvertüre überziehen.
Der Kuchen ist blitzschnell gemacht und hält sich auch mehrere Tage. Das tolle am Rezept ist, dass ihr über die Anzahl der Eier ganz einfach die Menge verändern könnt, je nachdem für wie viele Gäste ihr backen wollt. Wenn ihr also mehr Eier nehmt, wiegt entsprechend mehr von den anderen Zutaten ab. Ab ca. 300 g Mehl nehmt ihr einfach ein ganzes Päckchen Backpulver.
Bon appétit et bonne chance
Euer Steffen
Samstag, 8. November 2014
Süßkartoffelkuchen oder Muffins
Hallo meine Lieben,
ich habe mal wieder mit Appetit eingekauft und wie immer sind dann zu viele Lebensmittel im Einkaufswagen gelandet.
Ihr wisst ja schon, dass ich so wenig wie möglich wegwerfe, also bleibt mir oft gar nichts anderes übrig als kreativ zu werden um die Reste sinnoll und lecker zu verwerten.
Dieses Mal hatte ich eine Süßkartoffel übrig von meinem Süßkartoffel-Curry. Zur Zeit werden ja in fast jedem Supermarkt Süßkartoffeln verkauft und ich kann euch nur raten, dieses Gemüse auch einmal auszuprobieren. Süßkartoffeln sind sehr vielseitig verwendbar und landen für mich geschmacklich irgendwo zwischen Kartoffel und Kürbis. Genau so setze ich sie dann auch in der Küche ein. Heute habe ich mir ein Rezept gesucht um etwas süßes aus Süßkartoffeln zu backen.
Das Rezept ist kinderleicht und ihr braucht dafür weder Küchenmaschine noch Waage. Eine große Tasse und ein Teelöffel genügen, um die Zutaten abzumessen.
Für eine kleine Kastenform oder 12 Muffins braucht ihr:
1 Süßkartoffel
2 Tassen Vollkornmehl
1/2 Tasse Zucker
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
1/4 TL Muskat gemahlen
1/2 Tasse Wasser
1/2 Tasse Rosinen
Und so wird's gemacht:
1. Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Wasser in einem Topf zugedeckt weichkochen und mit einer Gabel zerdrücken. Abkühlen lassen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Eine Kastenform oder einfetten oder ein Muffin-Backblech mit Papierförmchen bestücken.
4. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Muskat in einer Schüssel vermischen.
5. Wasser, Rosinen und Süßkartoffelbrei dazu geben und gut miteinander vermischen.
6. Teig in die Form / Förmchen geben und auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten (Muffins) bzw. 35 Minuten (Kuchen) backen. Stäbchenprobe machen.
Da in diesem Rezept weder Eier noch Fett verwendet werden, eignet es sich auch gut für veganer. Natürlich dürft ihr dann zum einfetten der Form keine Butter verwenden :-)
Wer die Rosinen nicht mag kann sie wie immer weg lassen. Der Kuchen verträgt allerdings gut noch etwas Süße und daher empfehle ich euch, die Rosinen durch anderes Trockenobst zu ersetzen, das euch besser schmeckt, z.b. getrocknete Aprikosen, Datteln oder Cranberries.
Ich wünsche euch viel Freude mit diesen leckeren Muffins.
Alles Liebe
Euer Steffen
Süß
ich habe mal wieder mit Appetit eingekauft und wie immer sind dann zu viele Lebensmittel im Einkaufswagen gelandet.
Ihr wisst ja schon, dass ich so wenig wie möglich wegwerfe, also bleibt mir oft gar nichts anderes übrig als kreativ zu werden um die Reste sinnoll und lecker zu verwerten.
Dieses Mal hatte ich eine Süßkartoffel übrig von meinem Süßkartoffel-Curry. Zur Zeit werden ja in fast jedem Supermarkt Süßkartoffeln verkauft und ich kann euch nur raten, dieses Gemüse auch einmal auszuprobieren. Süßkartoffeln sind sehr vielseitig verwendbar und landen für mich geschmacklich irgendwo zwischen Kartoffel und Kürbis. Genau so setze ich sie dann auch in der Küche ein. Heute habe ich mir ein Rezept gesucht um etwas süßes aus Süßkartoffeln zu backen.
Das Rezept ist kinderleicht und ihr braucht dafür weder Küchenmaschine noch Waage. Eine große Tasse und ein Teelöffel genügen, um die Zutaten abzumessen.
Für eine kleine Kastenform oder 12 Muffins braucht ihr:
1 Süßkartoffel
2 Tassen Vollkornmehl
1/2 Tasse Zucker
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
1/4 TL Muskat gemahlen
1/2 Tasse Wasser
1/2 Tasse Rosinen
Und so wird's gemacht:
1. Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Wasser in einem Topf zugedeckt weichkochen und mit einer Gabel zerdrücken. Abkühlen lassen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Eine Kastenform oder einfetten oder ein Muffin-Backblech mit Papierförmchen bestücken.
4. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Muskat in einer Schüssel vermischen.
5. Wasser, Rosinen und Süßkartoffelbrei dazu geben und gut miteinander vermischen.
6. Teig in die Form / Förmchen geben und auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten (Muffins) bzw. 35 Minuten (Kuchen) backen. Stäbchenprobe machen.
Da in diesem Rezept weder Eier noch Fett verwendet werden, eignet es sich auch gut für veganer. Natürlich dürft ihr dann zum einfetten der Form keine Butter verwenden :-)
Wer die Rosinen nicht mag kann sie wie immer weg lassen. Der Kuchen verträgt allerdings gut noch etwas Süße und daher empfehle ich euch, die Rosinen durch anderes Trockenobst zu ersetzen, das euch besser schmeckt, z.b. getrocknete Aprikosen, Datteln oder Cranberries.
Ich wünsche euch viel Freude mit diesen leckeren Muffins.
Alles Liebe
Euer Steffen
Süß
Freitag, 7. November 2014
Auberginen mit Safran-Zitronen-Sauce und Granatapfel
Hallo meine Lieben,
"Ich mag aber doch gar keine Auberginen"... So oder so ähnlich klangen einige Stimmen in meinem Freundeskreis, als ich von meinem neuen Rezept erzählt habe.
Vielleicht habt ihr euch genau das auch gerade gedacht. Falls ja, kann ich euch nur empfehlen, diesem Gemüse einfach nochmal eine CHance zu geben, denn auch ich habe nach einem wirklich widerlichen Auberginengericht für viele Jahre nichts mehr davon wissen wollen. Inzwischen sind diese violetten Früchte aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Wer sich jetzt immer noch sträubt und partout keine Auberginen probieren möchte kann das Rezept auch ganz prima mit Zucchini machen.
Für 2 Personen braucht ihr:
2 Auberginen
1 Granatapfel
1 Knoblauchzehe
200g Naturjoghurt
(wenn ihr es vegan mögt, nehmt eine Soja-Alternative)
3 EL Zitronensaft
8 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Messerspitze Safran
2 EL Pinienkerne
3-4 Zweige Basilikum
Und so wird's gemacht:
1. Safran mit 3 EL Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und 3-4 Minuten köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
2. Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
3. Den Joghurt in den Safranfond geben und Knoblauch, Zitronensaft, 1 Prise Salz und 3 EL Olivenöl unterrühren. Die Sauce im Kühlschrank zugedeckt kalt stellen.
4. Backofen auf 220°C bei Ober- und Unterhitze oder 200°C bei Heißluft vorheizen.
5. Auberginen waschen und den Stielansatz entfernen. Längs in Achtel schneiden und diese noch einmal halbieren.
6. Die Auberginen an den Schnittseiten mit dem restlichen Olivenöl einpinseln und nebeneinander auf ein Backblech legen.
7. Etwas Salz und frisch gemahlenen Pfeffer darüber streuen und auf der mittleren Schiene etwa 20-25 Minuten rösten. Ab und zu nachschauen, da die Auberginen nicht zu dunkel werden sollten.
8. Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten. Ihr könnt auch Cashewkerne verwenden, die schmecken auch prima dazu.
9. Die Kerne aus dem Granatapfel herauslösen. Dazu halbiert ihr den Granatapfel waagerecht mit einem scharfen Messer. Die Hälfte mit der Schnittseite nach unten über eine Schüssel halten und mit einem Kochlöffel auf die Schale klopfen. So lösen sich die Kerne ganz leicht und fallen heraus. Entfernt möglichst die weiße Haut zwischen den Kernen, weil die sehr bitter schmeckt. Der Granatapfel kann sehr stark färben. Wenn ihr also keine roten Hände haben wollt zieht besser Einweghandschuhe an oder reibt euch die Hände sofort nachdem ihr die Kerne ausgelöst habt mit Zitronensaft ab, das bleicht den Farbstoff wieder.
10. Basilikum waschen, trocken tupfen und die Blätter vom Stiel zupfen.
11. Die Auberginen aus dem Ofen nehmen wenn sie Farbe angenommen haben und kurz etwas abkühlen lassen.
12. Auberginen auf eine große Platte geben oder auf Tellern anrichten, die Sauce darüber geben und mit Basilikum, Pinienkernen und Granatapfelkernen bestreuen.
Ich habe Joghurt mit einem Fettgehalt von 1,5 % verwendet. Wenn ihr es cremiger mögt dann sollte der Fettgehalt höher sein. Die vegane Alternative habe ich noch nicht ausprobiert, aber mit einem Sojajoghurt sollte das überhaupt kein Problem sein.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
"Ich mag aber doch gar keine Auberginen"... So oder so ähnlich klangen einige Stimmen in meinem Freundeskreis, als ich von meinem neuen Rezept erzählt habe.
Vielleicht habt ihr euch genau das auch gerade gedacht. Falls ja, kann ich euch nur empfehlen, diesem Gemüse einfach nochmal eine CHance zu geben, denn auch ich habe nach einem wirklich widerlichen Auberginengericht für viele Jahre nichts mehr davon wissen wollen. Inzwischen sind diese violetten Früchte aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Wer sich jetzt immer noch sträubt und partout keine Auberginen probieren möchte kann das Rezept auch ganz prima mit Zucchini machen.
Für 2 Personen braucht ihr:
2 Auberginen
1 Granatapfel
1 Knoblauchzehe
200g Naturjoghurt
(wenn ihr es vegan mögt, nehmt eine Soja-Alternative)
3 EL Zitronensaft
8 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Messerspitze Safran
2 EL Pinienkerne
3-4 Zweige Basilikum
Und so wird's gemacht:
1. Safran mit 3 EL Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und 3-4 Minuten köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
2. Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
3. Den Joghurt in den Safranfond geben und Knoblauch, Zitronensaft, 1 Prise Salz und 3 EL Olivenöl unterrühren. Die Sauce im Kühlschrank zugedeckt kalt stellen.
4. Backofen auf 220°C bei Ober- und Unterhitze oder 200°C bei Heißluft vorheizen.
5. Auberginen waschen und den Stielansatz entfernen. Längs in Achtel schneiden und diese noch einmal halbieren.
6. Die Auberginen an den Schnittseiten mit dem restlichen Olivenöl einpinseln und nebeneinander auf ein Backblech legen.
7. Etwas Salz und frisch gemahlenen Pfeffer darüber streuen und auf der mittleren Schiene etwa 20-25 Minuten rösten. Ab und zu nachschauen, da die Auberginen nicht zu dunkel werden sollten.
8. Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun rösten. Ihr könnt auch Cashewkerne verwenden, die schmecken auch prima dazu.
9. Die Kerne aus dem Granatapfel herauslösen. Dazu halbiert ihr den Granatapfel waagerecht mit einem scharfen Messer. Die Hälfte mit der Schnittseite nach unten über eine Schüssel halten und mit einem Kochlöffel auf die Schale klopfen. So lösen sich die Kerne ganz leicht und fallen heraus. Entfernt möglichst die weiße Haut zwischen den Kernen, weil die sehr bitter schmeckt. Der Granatapfel kann sehr stark färben. Wenn ihr also keine roten Hände haben wollt zieht besser Einweghandschuhe an oder reibt euch die Hände sofort nachdem ihr die Kerne ausgelöst habt mit Zitronensaft ab, das bleicht den Farbstoff wieder.
10. Basilikum waschen, trocken tupfen und die Blätter vom Stiel zupfen.
11. Die Auberginen aus dem Ofen nehmen wenn sie Farbe angenommen haben und kurz etwas abkühlen lassen.
12. Auberginen auf eine große Platte geben oder auf Tellern anrichten, die Sauce darüber geben und mit Basilikum, Pinienkernen und Granatapfelkernen bestreuen.
Ich habe Joghurt mit einem Fettgehalt von 1,5 % verwendet. Wenn ihr es cremiger mögt dann sollte der Fettgehalt höher sein. Die vegane Alternative habe ich noch nicht ausprobiert, aber mit einem Sojajoghurt sollte das überhaupt kein Problem sein.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 5. November 2014
Blondies
Hallo meine Süßen,
Brownies kennt (und liebt) vermutlich inzwischen jeder und kaum einer kann der schokoladigen Versuchung widerstehen.
Doch was wäre das Leben ohne Kontraste und Gegensätze? Wo es Brownies gibt, dürfen Blondies also auf keinen Fall fehlen.
Schon 1953 konnten im Klassiker "Blondinen bevorzugt" zwei sehr gegensätzliche Schönheiten bewundert werden. Wenn ihr
also auch bei Gebäck "Blondinen" bevorzugt kommt ihr mit diesem Rezept jetzt auch auf eure Kosten. Meine süßen Blondies
sind jedenfalls die zarteste Versuchung seit Marilyn Monroe :-)
Für 12 Blondinen braucht ihr:
110 g Butter
210 g Mehl
170 g Zucker
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
50 g Walnusskerne
1 EL Ahornsirup
1 Ei
1 EL Vanillezucker
2 EL Milch
Zum Verzieren:
Puderzucker und evtl. Milch
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Die Butter zerlassen und wieder abkühlen lassen.
3. Mehl mit Natron und Salz mischen und in eine Schüssel sieben.
4. Walnusskerne fein hacken.
5. Eine eckige Backform (etwa 20 x 20 cm) einfetten. Ich verwende hier immer einen Backrahmen. Wenn der Rahmen zu groß ist für die Menge an Teig könnt ihr ihn ganz leicht mit einem Streifen Alufolie, den ihr mehrfach faltet abteilen. Die Folie dazu einfach in den Rahmen einpassen und an den Seiten festklemmen (z.B. mit einer Büroklammer). Damit die Abtrennung stabiler wird könnt ihr auch ein Stück Pappe zurecht schneiden und in der Alufolie einwickeln.
6. Die zerlassene Butter in eine Rührschüssel geben. Unter ständigem Rühren den Zucker langsam einrieseln lassen.
7. Nach und nach Ahornsirup, Vanillezucker, Milch und Ei unterrühren.
8. Die gesiebte Mehlmischung löffelweise dazu geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
9. Zuletzt die Walnüsse zugeben und kurz unterrühren.
10. Teig in die Form (den Backrahmen) füllen und auf der mittleren Schiene ca. 30-35 Minuten backen.
11. Die Blondies in der Form auskühlen lassen.
12. Wenn ihr die Blondies glasieren wollt verrührt 70 g Puderzucker mit 1 EL Milch und bestreicht den Kuchen damit. Ihr könnt sie auch einfach mit Puderzucker bestreuen.
13. In gleichmäßge Stücke schneiden und vernaschen.
Ihr könnt anstelle von Walnüssen auch Mandeln oder Haselnüsse nehmen (die würde ich aber zunächst von der braunen Haut befreien) oder auch 50 g weiße Schokolade hacken und in den Teig geben. Natürlich könnt ihr auch einfach wild Schokolade und Nüsse kombinieren oder - ganz verrückt - einen Löffel getrocknete Lavendelblüten dazu geben.
Also husch husch... ab an den Ofen :-) Ich freu mich auf eure Kommentare!
Alles Liebe
Euer Steffen
Brownies kennt (und liebt) vermutlich inzwischen jeder und kaum einer kann der schokoladigen Versuchung widerstehen.
Doch was wäre das Leben ohne Kontraste und Gegensätze? Wo es Brownies gibt, dürfen Blondies also auf keinen Fall fehlen.
Schon 1953 konnten im Klassiker "Blondinen bevorzugt" zwei sehr gegensätzliche Schönheiten bewundert werden. Wenn ihr
also auch bei Gebäck "Blondinen" bevorzugt kommt ihr mit diesem Rezept jetzt auch auf eure Kosten. Meine süßen Blondies
sind jedenfalls die zarteste Versuchung seit Marilyn Monroe :-)
Für 12 Blondinen braucht ihr:
110 g Butter
210 g Mehl
170 g Zucker
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
50 g Walnusskerne
1 EL Ahornsirup
1 Ei
1 EL Vanillezucker
2 EL Milch
Zum Verzieren:
Puderzucker und evtl. Milch
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Die Butter zerlassen und wieder abkühlen lassen.
3. Mehl mit Natron und Salz mischen und in eine Schüssel sieben.
4. Walnusskerne fein hacken.
5. Eine eckige Backform (etwa 20 x 20 cm) einfetten. Ich verwende hier immer einen Backrahmen. Wenn der Rahmen zu groß ist für die Menge an Teig könnt ihr ihn ganz leicht mit einem Streifen Alufolie, den ihr mehrfach faltet abteilen. Die Folie dazu einfach in den Rahmen einpassen und an den Seiten festklemmen (z.B. mit einer Büroklammer). Damit die Abtrennung stabiler wird könnt ihr auch ein Stück Pappe zurecht schneiden und in der Alufolie einwickeln.
6. Die zerlassene Butter in eine Rührschüssel geben. Unter ständigem Rühren den Zucker langsam einrieseln lassen.
7. Nach und nach Ahornsirup, Vanillezucker, Milch und Ei unterrühren.
8. Die gesiebte Mehlmischung löffelweise dazu geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
9. Zuletzt die Walnüsse zugeben und kurz unterrühren.
10. Teig in die Form (den Backrahmen) füllen und auf der mittleren Schiene ca. 30-35 Minuten backen.
11. Die Blondies in der Form auskühlen lassen.
12. Wenn ihr die Blondies glasieren wollt verrührt 70 g Puderzucker mit 1 EL Milch und bestreicht den Kuchen damit. Ihr könnt sie auch einfach mit Puderzucker bestreuen.
13. In gleichmäßge Stücke schneiden und vernaschen.
Ihr könnt anstelle von Walnüssen auch Mandeln oder Haselnüsse nehmen (die würde ich aber zunächst von der braunen Haut befreien) oder auch 50 g weiße Schokolade hacken und in den Teig geben. Natürlich könnt ihr auch einfach wild Schokolade und Nüsse kombinieren oder - ganz verrückt - einen Löffel getrocknete Lavendelblüten dazu geben.
Also husch husch... ab an den Ofen :-) Ich freu mich auf eure Kommentare!
Alles Liebe
Euer Steffen
Montag, 3. November 2014
Roggenmischbrot mit Sauerteig
Hallo meine Lieben,
vor kurzem habe ich mich ja in der Steinemühle mit frischem Mehl eingedeckt und das will natürlich verarbeitet werden.
Außerdem habe ich dort einige Päckchen Sauerteig erstanden, weil ich zugegebenermaßen bisher zu faul war, einen neuen Sauerteig selbst anzusetzen. Das ist zwar sehr einfach, der Teig erfordert aber in den ersten Tagen tägliche Zuwendung. Ich werde das noch nachholen und euch dann auch davon berichten, aber vorerst arbeite ich mit Sauerteig aus der Packung oder mit Sauerteigextrakt.
Ich habe uns heute ein Mischbrot aus 50 % Roggenmehl und 50 % Weizenmehl gebacken und Sonnenblumenkerne hinein gegeben. Was ihr auf jeden Fall braucht, wenn ihr das Rezept nachmacht ist Zeit. Alles weitere schreibe ich euch hier auf:
Für ein Brot braucht ihr:
250 g Roggenmehl (Type 1150)
250 g Weizenmehl (Type 550)
75 g Sauerteig (z.B. von Seitenbacher)
1 Päckchen Trockenhefe
oder 1/2 Würfel frische Hefe
1 1/2 TL Salz
1 TL gemahlene Fenchelsamen
1/2 TL gemahlenen Kümmel
1/2 TL gemahlenen Koriander
300 ml lauwarmes Wasser
100 g Sonnenblumenkerne
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 220°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten oder mit den Händen verkneten.
3. Den Teig zu einer Kugel formen und mit Frischhaltefolie abgedeckt an einem warmen Ort (ca. 30°C) etwa 30 Minuten gehen lassen.
4. Den Teig kurz durchkneten und entweder in ein Gärkörbchen oder eine gefettete Kastenform geben.
5. Abgedeckt so lange gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs etwa verdoppelt hat. Bei mir hat das ca. 1 1/2 Stunden gedauert. Gebt dem Brot Zeit, dann wird es besser als wenn ihr es zu schnell in den Ofen schiebt.
6. Das Brot mit Wasser bestreichen und auf der unteren Schiene bei 220°C für 15 Minuten anbacken. Dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 45 Minuten backen. Ihr könnt mit dem Klopftest feststellen, ob das Brot fertig ist.
Anstelle von Sonnenblumenkernen könnt ihr natürlich auch alles andere nehmen was ihr gerne mögt, z.B. Walnüsse, Leinsamen, Haferflocken oder Sesam.
Ihr könnt auch andere Mehle verwenden, wenn euch das lieber ist. Ich würde aber immer eines mit einer relativ hohen Typennummer und ein helles Mehl mischen. Wenn der Anteil an Roggen- oder Vollkornmehl mehr als 50 % ausmacht nehmt ihr besser 2 Päckchen Sauerteig (2 x 75 g), da sonst die Triebkraft nicht ausreicht und ihr einen Backstein aus dem Ofen holt.
Ich hoffe euch gefällt das Rezept und freue mich auf eure Nachrichten und Kommentare.
Alles Liebe
Euer Steffen
vor kurzem habe ich mich ja in der Steinemühle mit frischem Mehl eingedeckt und das will natürlich verarbeitet werden.
Außerdem habe ich dort einige Päckchen Sauerteig erstanden, weil ich zugegebenermaßen bisher zu faul war, einen neuen Sauerteig selbst anzusetzen. Das ist zwar sehr einfach, der Teig erfordert aber in den ersten Tagen tägliche Zuwendung. Ich werde das noch nachholen und euch dann auch davon berichten, aber vorerst arbeite ich mit Sauerteig aus der Packung oder mit Sauerteigextrakt.
Ich habe uns heute ein Mischbrot aus 50 % Roggenmehl und 50 % Weizenmehl gebacken und Sonnenblumenkerne hinein gegeben. Was ihr auf jeden Fall braucht, wenn ihr das Rezept nachmacht ist Zeit. Alles weitere schreibe ich euch hier auf:
Für ein Brot braucht ihr:
250 g Roggenmehl (Type 1150)
250 g Weizenmehl (Type 550)
75 g Sauerteig (z.B. von Seitenbacher)
1 Päckchen Trockenhefe
oder 1/2 Würfel frische Hefe
1 1/2 TL Salz
1 TL gemahlene Fenchelsamen
1/2 TL gemahlenen Kümmel
1/2 TL gemahlenen Koriander
300 ml lauwarmes Wasser
100 g Sonnenblumenkerne
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 220°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten oder mit den Händen verkneten.
3. Den Teig zu einer Kugel formen und mit Frischhaltefolie abgedeckt an einem warmen Ort (ca. 30°C) etwa 30 Minuten gehen lassen.
4. Den Teig kurz durchkneten und entweder in ein Gärkörbchen oder eine gefettete Kastenform geben.
5. Abgedeckt so lange gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs etwa verdoppelt hat. Bei mir hat das ca. 1 1/2 Stunden gedauert. Gebt dem Brot Zeit, dann wird es besser als wenn ihr es zu schnell in den Ofen schiebt.
6. Das Brot mit Wasser bestreichen und auf der unteren Schiene bei 220°C für 15 Minuten anbacken. Dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 45 Minuten backen. Ihr könnt mit dem Klopftest feststellen, ob das Brot fertig ist.
Anstelle von Sonnenblumenkernen könnt ihr natürlich auch alles andere nehmen was ihr gerne mögt, z.B. Walnüsse, Leinsamen, Haferflocken oder Sesam.
Ihr könnt auch andere Mehle verwenden, wenn euch das lieber ist. Ich würde aber immer eines mit einer relativ hohen Typennummer und ein helles Mehl mischen. Wenn der Anteil an Roggen- oder Vollkornmehl mehr als 50 % ausmacht nehmt ihr besser 2 Päckchen Sauerteig (2 x 75 g), da sonst die Triebkraft nicht ausreicht und ihr einen Backstein aus dem Ofen holt.
Ich hoffe euch gefällt das Rezept und freue mich auf eure Nachrichten und Kommentare.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 1. November 2014
Dattelkuchen
Hallo ihr Lieben,
gibt es typische Mitbringsel, die ihr euch von jeder eurer Reisen mit nach Hause nehmt? Manche haben ein wenig Sand von jedem Strand, an dem sie schon in der Sonne gelegen haben, andere sammeln Muscheln oder Steine. Natürlich gehören zu jedem Urlaub auch schöne Fotos, die man sich selbst immer wieder anschauen kann und die man seinen Lieben zu Hause auch gerne zeigt.
Ein ganz und gar untypisches Urlaubsmitbringsel habe ich aus dem letzten Urlaub mitgebracht: Eine ausgeprägte Dattelsucht! Ich habe mich im Urlaub in diese kleine süße Frucht verguggt und hätte mich gern ausschließlich davon ernährt. Leider bekomme ich hier nirgendwo die knackigen rötlichen Datteln, die noch nicht so weit getrocknet sind wie die Früchte, die man hier im Handel bekommt. Aber auch die hier erhältlichen sind für mich unwiderstehlich lecker. Wenn ich an Datteln im Speckmantel denke ist das einer der sehr seltenen Momente, wo es mir schwer fällt, kein Fleisch zu essen :-) Aber da man mit Datteln soooo viel mehr machen kann, gibt es ja auch super Ablenkungen von diesem Verlangen.
Heute habe ich einen Dattelkuchen gebacken. Eine süße, saftige und schokoladige Versuchung.
Für eine Springform mit 18 cm Durchmesser braucht ihr:
100 g Datteln (entsteint)
150 ml Wasser
60 g weiche Butter
80 g brauner Zucker
1 EL Vanillezucker
1/2 TL Zimt
2 Eier
2 EL Milch
1 EL Kakaopulver
120 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
weiße Schokolade zum Verzieren
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Datteln klein schneiden und in eine Schüssel geben.
3. Das Wasser aufkochen und über die Datteln gießen. Umrühren und abgedeckt stehen lassen bis die Masse nur noch lauwarm ist.
4. Die Butter zusammen mit Zucker, Vanillezucker und Zimt schaumig rühren.
5. Eier einzeln zugeben und jedes Ei etwa 1/2 Minute unterrühren.
6. Milch dazu geben.
7. Mehl, Backpulver, Natron und Kakao mischen und nach und nach zugeben.
8. Zuletzt die Dattelmasse unterrühren.
9. Springform einfetten und die Masse hinein geben. Der Teig ist sehr flüssig. Wenn eure Springform nicht richtig dicht ist stellt sie besser auf ein Bachblech.
10. Auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten backen und Stäbchenprobe nicht vergessen.
11. Wenn der Kuchen abgekühlt ist zieht ihr mit einem scharfen Messer ein paar Späne von einer Tafel weißer Schokolade und streut sie auf den Kuchen.
Ich habe den Kuchen in einer kleinen Form gebacken, wenn ihr eine 26er Form nehmt, könnt ihr die Mengenangaben einfach verdoppelt und die Backzeit um 10 Minuten verlängern.
Alles Liebe
Euer Steffen
gibt es typische Mitbringsel, die ihr euch von jeder eurer Reisen mit nach Hause nehmt? Manche haben ein wenig Sand von jedem Strand, an dem sie schon in der Sonne gelegen haben, andere sammeln Muscheln oder Steine. Natürlich gehören zu jedem Urlaub auch schöne Fotos, die man sich selbst immer wieder anschauen kann und die man seinen Lieben zu Hause auch gerne zeigt.
Ein ganz und gar untypisches Urlaubsmitbringsel habe ich aus dem letzten Urlaub mitgebracht: Eine ausgeprägte Dattelsucht! Ich habe mich im Urlaub in diese kleine süße Frucht verguggt und hätte mich gern ausschließlich davon ernährt. Leider bekomme ich hier nirgendwo die knackigen rötlichen Datteln, die noch nicht so weit getrocknet sind wie die Früchte, die man hier im Handel bekommt. Aber auch die hier erhältlichen sind für mich unwiderstehlich lecker. Wenn ich an Datteln im Speckmantel denke ist das einer der sehr seltenen Momente, wo es mir schwer fällt, kein Fleisch zu essen :-) Aber da man mit Datteln soooo viel mehr machen kann, gibt es ja auch super Ablenkungen von diesem Verlangen.
Heute habe ich einen Dattelkuchen gebacken. Eine süße, saftige und schokoladige Versuchung.
Für eine Springform mit 18 cm Durchmesser braucht ihr:
100 g Datteln (entsteint)
150 ml Wasser
60 g weiche Butter
80 g brauner Zucker
1 EL Vanillezucker
1/2 TL Zimt
2 Eier
2 EL Milch
1 EL Kakaopulver
120 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
weiße Schokolade zum Verzieren
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Datteln klein schneiden und in eine Schüssel geben.
3. Das Wasser aufkochen und über die Datteln gießen. Umrühren und abgedeckt stehen lassen bis die Masse nur noch lauwarm ist.
4. Die Butter zusammen mit Zucker, Vanillezucker und Zimt schaumig rühren.
5. Eier einzeln zugeben und jedes Ei etwa 1/2 Minute unterrühren.
6. Milch dazu geben.
7. Mehl, Backpulver, Natron und Kakao mischen und nach und nach zugeben.
8. Zuletzt die Dattelmasse unterrühren.
9. Springform einfetten und die Masse hinein geben. Der Teig ist sehr flüssig. Wenn eure Springform nicht richtig dicht ist stellt sie besser auf ein Bachblech.
10. Auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten backen und Stäbchenprobe nicht vergessen.
11. Wenn der Kuchen abgekühlt ist zieht ihr mit einem scharfen Messer ein paar Späne von einer Tafel weißer Schokolade und streut sie auf den Kuchen.
Ich habe den Kuchen in einer kleinen Form gebacken, wenn ihr eine 26er Form nehmt, könnt ihr die Mengenangaben einfach verdoppelt und die Backzeit um 10 Minuten verlängern.
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Cantuccini
Hallo meine Lieben,
was fällt euch ein, wenn ihr an Italien denkt? Also ich kann die vielen Leckerein kaum aufzählen, bei denen mir sofort das Wasser im Mund zusammenläuft.
Ich habe heute Cantuccini gebacken, ein feines Mandelgebäck, das traditionell zu einem Glas Vin Santo gegessen und darin eingetunkt wird. Die Cantuccini passen aber auch zu einer Tasse Espresso oder Cappuccino und lassen sich natürlich auch pur vernaschen.
Im Original gehört ein Schuss Amaretto hinein. Ich habe heute die alkoholfreie Version gebacken und für den richtigen Geschmack ein paar Tropfen Bittermandelaroma dazu gegeben.
Für 2 Backbleche braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
200 g Mandeln
250 g Mehl
1 TL Backpulver
180 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
oder 2 cl Amaretto (dann etwas mehr Mehl nehmen)
1 Prise Salz
25 g weiche Butter
2 Eier
So wird's gemacht:
1. Mandeln abziehen (oder gleich abgezogene Mandeln kaufen). Dazu Wasser abkochen und über die Mandeln gießen. 10 Minuten stehen lassen, abgießen und die braune Haut von den Mandeln abziehen und gut abtrocknen. Ihr könnt auch Mandeln mit Haut verwenden, die schmecken aber etwas bitterer.
2. Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Salz auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde in die Mitte drücken.
3. Bittermandelaroma, Butter und Eier hineingeben.
4. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Der Teig ist ziemlich klebrig...
5. Zum Schluss die Mandeln in den Teig kneten.
6. Den Teig mit Hilfe von etwas Mehl zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
7. Den ausgeruhten Teig in 6 Stücke teilen und aus jedem Teil eine etwa 25 cm lange Rolle formen.
8. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und auf jedes Blech 3 Teigrollen legen.
9. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C die Backbleche nacheinander für 15 Minuten vorbacken.
10. Die Rollen verlaufen beim Backen zu kleinen Laibchen. Diese etwas abkühlen lassen und mit einem sehr scharfen Messer diagonal in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
11. Die Stückchen nun umdrehen, dass die Schnittfläche nach oben zeigt und nochmals 10 Minuten backen. Die Cantuccini sind fertig, wenn die goldbraun gebacken sind.
12. Wenn die Cantuccini abgekühlt sind könnt ihr sie in einer Blechdose aufbewahren (sonst werden sie weich).
Bei uns ist das mit dem Aufbewahren selten möglich. Ich weiß noch nicht genau warum, aber die Cantuccini scheinen bei mir zuhause zu "verdunsten". Kaum sind die Bleche aus dem Ofen fehlt schon eine ganze Menge und noch bevor sie in die Dose kommen nimmt die Menge noch mehr ab :-)
Backt also am Besten gleich die doppelte Menge, damit das Risiko der "Gebäckverdunstung" minimiert wird.
Alles Liebe
Euer Steffen
was fällt euch ein, wenn ihr an Italien denkt? Also ich kann die vielen Leckerein kaum aufzählen, bei denen mir sofort das Wasser im Mund zusammenläuft.
Ich habe heute Cantuccini gebacken, ein feines Mandelgebäck, das traditionell zu einem Glas Vin Santo gegessen und darin eingetunkt wird. Die Cantuccini passen aber auch zu einer Tasse Espresso oder Cappuccino und lassen sich natürlich auch pur vernaschen.
Im Original gehört ein Schuss Amaretto hinein. Ich habe heute die alkoholfreie Version gebacken und für den richtigen Geschmack ein paar Tropfen Bittermandelaroma dazu gegeben.
Für 2 Backbleche braucht ihr:
🖨 Rezept als PDF
200 g Mandeln
250 g Mehl
1 TL Backpulver
180 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
oder 2 cl Amaretto (dann etwas mehr Mehl nehmen)
1 Prise Salz
25 g weiche Butter
2 Eier
So wird's gemacht:
1. Mandeln abziehen (oder gleich abgezogene Mandeln kaufen). Dazu Wasser abkochen und über die Mandeln gießen. 10 Minuten stehen lassen, abgießen und die braune Haut von den Mandeln abziehen und gut abtrocknen. Ihr könnt auch Mandeln mit Haut verwenden, die schmecken aber etwas bitterer.
2. Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Salz auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde in die Mitte drücken.
3. Bittermandelaroma, Butter und Eier hineingeben.
4. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Der Teig ist ziemlich klebrig...
5. Zum Schluss die Mandeln in den Teig kneten.
6. Den Teig mit Hilfe von etwas Mehl zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
7. Den ausgeruhten Teig in 6 Stücke teilen und aus jedem Teil eine etwa 25 cm lange Rolle formen.
8. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und auf jedes Blech 3 Teigrollen legen.
9. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C die Backbleche nacheinander für 15 Minuten vorbacken.
10. Die Rollen verlaufen beim Backen zu kleinen Laibchen. Diese etwas abkühlen lassen und mit einem sehr scharfen Messer diagonal in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.
11. Die Stückchen nun umdrehen, dass die Schnittfläche nach oben zeigt und nochmals 10 Minuten backen. Die Cantuccini sind fertig, wenn die goldbraun gebacken sind.
12. Wenn die Cantuccini abgekühlt sind könnt ihr sie in einer Blechdose aufbewahren (sonst werden sie weich).
Bei uns ist das mit dem Aufbewahren selten möglich. Ich weiß noch nicht genau warum, aber die Cantuccini scheinen bei mir zuhause zu "verdunsten". Kaum sind die Bleche aus dem Ofen fehlt schon eine ganze Menge und noch bevor sie in die Dose kommen nimmt die Menge noch mehr ab :-)
Backt also am Besten gleich die doppelte Menge, damit das Risiko der "Gebäckverdunstung" minimiert wird.
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 28. Oktober 2014
Feldsalat mit Champignons und Walnüssen an Honig-Senf-Dressing
Hallo ihr Lieben,
so wie die Karotten überall andere Namen haben, so fallen mir auch für den Feldsalat zahlreiche Bezeichnungen ein. Die wohlklingendste ist Rapunzel, was ihm sogar zu einer Rolle in einem Märchen der Gebrüder Grimm verholfen hat. Aber so sagt zumindest hier kein Mensch dazu. Von Zuhause kenne ich unter anderem die Namen Ackersalat und "Schofmäuli". Letzteres bedeutet soviel wie Schafmaul. Mir ist leider nicht klar, ob das aufgrund einer Vorlieber der wolligen Tiere oder der Form der Blätter so ist. Vielleicht könnt ihr mich ja aufklären :)
Unabhängig vom Namen ist aber der Geschmack von Feldsalat einzigartig. Sein nussiges Aroma und seine sattgrüne Farbe haben es mir einfach angetan.
Da der Salat nicht sofort zusammenfällt kann man ihn auch hervorragend mit lauwarmen Zutaten kombinieren. Bei uns war der Salat eine Mahlzeit. Wenn ihr ihn nur als Vorspeise serviert reicht die angegebene Menge für 4 bis 5 Portionen.
Für 2 Portionen braucht ihr:
150 g Feldsalat
60 g Walnüsse
200 g Champignons
1 kleine Zwiebel
1 EL Honig
1 EL Butter
Für das Dressing:
4 EL Öl
2 EL Essig
1 EL Senf
1 EL Honig
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Feldsalat putzen und gründlich waschen. Zwiebel fein schneiden.
2. Cmapignons putzen und mit einem Küchenkrepp abreiben. In 1-2 cm große Stücke schneiden.
2. Butter und Honig in einer Pfanne erhitzen.
3. Zwiebel in die Pfanne geben und kurz andünsten. Walnusskerne dazu geben und durchschwenken.
4. Zuletzt die Cmapignons in die Pfanne geben und kurz mit anbraten. Die Pilze müssen nicht durchgebraten werden.
5. Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
6. Das Dressing aus Öl, Essig, Honig, Senf, Salt und Pfeffer anrühren und nach Belieben abschmecken. Denkt daran, dass schon Honig an den Nüssen und Pilzen ist und macht das Dressing nicht zu süß.
7. Die Nuss-Pilz-Mischung über den Salat geben und mit dem Dressing übergießen. Alles gut miteinander vermischen und anrichten.
Wenn ihr mögt könnt ihr noch etwas Parmesan darüber hobeln. Der kräftige, salzige Geschmack ist ein toller Kontrast zur süßen Honignote. Anstelle von Parmesan passt auch Ziegenkäse oder schnittfester Ziegenfrischkäse ausgezeichnet dazu.
Viel Freude mit diesem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
so wie die Karotten überall andere Namen haben, so fallen mir auch für den Feldsalat zahlreiche Bezeichnungen ein. Die wohlklingendste ist Rapunzel, was ihm sogar zu einer Rolle in einem Märchen der Gebrüder Grimm verholfen hat. Aber so sagt zumindest hier kein Mensch dazu. Von Zuhause kenne ich unter anderem die Namen Ackersalat und "Schofmäuli". Letzteres bedeutet soviel wie Schafmaul. Mir ist leider nicht klar, ob das aufgrund einer Vorlieber der wolligen Tiere oder der Form der Blätter so ist. Vielleicht könnt ihr mich ja aufklären :)
Unabhängig vom Namen ist aber der Geschmack von Feldsalat einzigartig. Sein nussiges Aroma und seine sattgrüne Farbe haben es mir einfach angetan.
Da der Salat nicht sofort zusammenfällt kann man ihn auch hervorragend mit lauwarmen Zutaten kombinieren. Bei uns war der Salat eine Mahlzeit. Wenn ihr ihn nur als Vorspeise serviert reicht die angegebene Menge für 4 bis 5 Portionen.
Für 2 Portionen braucht ihr:
150 g Feldsalat
60 g Walnüsse
200 g Champignons
1 kleine Zwiebel
1 EL Honig
1 EL Butter
Für das Dressing:
4 EL Öl
2 EL Essig
1 EL Senf
1 EL Honig
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Feldsalat putzen und gründlich waschen. Zwiebel fein schneiden.
2. Cmapignons putzen und mit einem Küchenkrepp abreiben. In 1-2 cm große Stücke schneiden.
2. Butter und Honig in einer Pfanne erhitzen.
3. Zwiebel in die Pfanne geben und kurz andünsten. Walnusskerne dazu geben und durchschwenken.
4. Zuletzt die Cmapignons in die Pfanne geben und kurz mit anbraten. Die Pilze müssen nicht durchgebraten werden.
5. Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
6. Das Dressing aus Öl, Essig, Honig, Senf, Salt und Pfeffer anrühren und nach Belieben abschmecken. Denkt daran, dass schon Honig an den Nüssen und Pilzen ist und macht das Dressing nicht zu süß.
7. Die Nuss-Pilz-Mischung über den Salat geben und mit dem Dressing übergießen. Alles gut miteinander vermischen und anrichten.
Wenn ihr mögt könnt ihr noch etwas Parmesan darüber hobeln. Der kräftige, salzige Geschmack ist ein toller Kontrast zur süßen Honignote. Anstelle von Parmesan passt auch Ziegenkäse oder schnittfester Ziegenfrischkäse ausgezeichnet dazu.
Viel Freude mit diesem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 26. Oktober 2014
Gemüsetorte mit Filloteig
Hallo meine Lieben,
mein Fingerfood mit Filloteig und Bulgur-Kichererbsen-Füllung habe ich euch ja schon gezeigt. Da habe ich aber nicht alle Teigblätter verbraucht. Filloteig ist hauchdünn und trocknet sehr schnell aus, daher solltet ihr ihn nicht zu lange im Kühlschrank aufbewahren, wenn die Packung einmal geöffnet wurde.
Ihr könnt damit aber ganz einfach und schnell eine leckere Gemüsetorte backen.
Ihr braucht dafür:
Filloteig (etwa 8 Blätter)
2 Zucchini
2 Zwiebeln
2 Paprikaschoten
2 Knoblauchzehen
200 g Champignons
Olivenöl
flüssige Butter
Und so wird's gemacht:
1. Eine Springform oder Tarteform einfetten.
2. Die Filloteigblätter einzeln in die Form legen und jede Lage mit etwas flüssiger Butter einpinseln. Die einzelnen Blätter immer ein wenig verdrehen beim Übereinanderlegen.
3. Gemüse waschen, putzen und klein schneiden.
4. Olivenöl in der Pfanne erhitzen.
5. Knoblauch und Zwiebeln andünsten, nach und nach das restliche Gemüse dazu geben.
6. In der Pfanne braten bis alles bissfest ist. Das Gemüse soll noch nicht weich gegart sein.
7. Das Gemüse in die Form geben und die Teigblätter darüber schlagen bis das Gemüse abgedeckt ist.
8. Bei 180°C etwa 20 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen wenn die Oberseite goldbraun wird.
9. Den Rand von der Form lösen, in Stücke schneiden und genießen.
Durch die Abdeckung mit Filloteig wird die Gemüsetorte sehr knusprig, was zusammen mit der weichen, saftigen Füllung ein herrliches Mundgefühl ergibt.
Das Rezept haben wir aus dem, was an Gemüse noch da war improvisiert, ihr könnt es auch nach eurem Geschmack abwandeln und alles das verarbeiten, was ihr so zu Hause habt. Viel Spaß beim Ausprobieren.
Alles Liebe
Euer Steffen
mein Fingerfood mit Filloteig und Bulgur-Kichererbsen-Füllung habe ich euch ja schon gezeigt. Da habe ich aber nicht alle Teigblätter verbraucht. Filloteig ist hauchdünn und trocknet sehr schnell aus, daher solltet ihr ihn nicht zu lange im Kühlschrank aufbewahren, wenn die Packung einmal geöffnet wurde.
Ihr könnt damit aber ganz einfach und schnell eine leckere Gemüsetorte backen.
Ihr braucht dafür:
Filloteig (etwa 8 Blätter)
2 Zucchini
2 Zwiebeln
2 Paprikaschoten
2 Knoblauchzehen
200 g Champignons
Olivenöl
flüssige Butter
Und so wird's gemacht:
1. Eine Springform oder Tarteform einfetten.
2. Die Filloteigblätter einzeln in die Form legen und jede Lage mit etwas flüssiger Butter einpinseln. Die einzelnen Blätter immer ein wenig verdrehen beim Übereinanderlegen.
3. Gemüse waschen, putzen und klein schneiden.
4. Olivenöl in der Pfanne erhitzen.
5. Knoblauch und Zwiebeln andünsten, nach und nach das restliche Gemüse dazu geben.
6. In der Pfanne braten bis alles bissfest ist. Das Gemüse soll noch nicht weich gegart sein.
7. Das Gemüse in die Form geben und die Teigblätter darüber schlagen bis das Gemüse abgedeckt ist.
8. Bei 180°C etwa 20 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen wenn die Oberseite goldbraun wird.
9. Den Rand von der Form lösen, in Stücke schneiden und genießen.
Durch die Abdeckung mit Filloteig wird die Gemüsetorte sehr knusprig, was zusammen mit der weichen, saftigen Füllung ein herrliches Mundgefühl ergibt.
Das Rezept haben wir aus dem, was an Gemüse noch da war improvisiert, ihr könnt es auch nach eurem Geschmack abwandeln und alles das verarbeiten, was ihr so zu Hause habt. Viel Spaß beim Ausprobieren.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 25. Oktober 2014
Apfelkuchen mit Marzipan-Streuseln und Mandeln
Hallo meine Lieben,
dieses Rezept habe ich spontan erfunden bzw. improvisiert, weil ich verschiedene Lebensmittel zu Hause hatte, die verbraucht werden mussten.
Im Kühlschrank stand noch ein wenig Quark, außerdem hatte ich wieder Äpfel, die ich aus dem Garten mitgebracht habe und die schnell verarbeitet werden mussten, weil sie schon etwas angeschlagen waren. Das Speiseöl war fast leer und ich wollte die Flasche aufbrauchen um Platz für die neue zu schaffen.
Daher habe ich für meinen Apfelkuchen einen Boden aus Quark-Öl-Teig gemacht. Was vom Quark nicht in den Teig gewandert ist, habe ich dann auf dem Boden unter die Äpfel gestrichen.
Für die Streusel habe ich dieses Mal auch eine neue Variante ausprobiert. Ich habe einfach etwas Marzipanrohmasse in die Streusel eingearbeitet.
Gerade so viel, dass es ein schönes Mandelaroma gibt, aber nicht soviel, dass es zu deutlich nach Marzipan schmeckt, obwohl ich diesen Geschmack liebe.
Für den Kuchen braucht ihr:
150 g Quark
6 EL Milch
6 EL Speiseöl
3 EL Zucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
ca. 500 g Äpfel
Für die Streusel:
70 g Mehl
70 g Zucker
30 g Butter
100 g Marzipanrohmasse
Außerdem:
50 g Mandeln (gehackt oder gehobelt)
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden.
3. Quark, Milch, Öl, Zucker und Salz gut miteinander verrühren.
4. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach zur Quarkmasse geben und verkneten. Ich mache das mit dem Knethaken der Küchenmaschine, aber es geht auch mit der Hand.
5. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine gefettete Springform geben (26 cm). Einen kleinen Rand formen.
6. Wenn ihr wollt könnt ihr auf den Teigboden jetzt ein paar Esslöffel Quark verteilen und glatt streichen.
7. Den Boden mit den Apfelspalten belegen.
8. Für die Streusel das Marzipan in kleine Stücke zupfen und alle Zutaten mit den Händen oder dem Flachrührer vermischen bis es eine bröselige Masse ist.
9. Die Streusel über den Äpfeln verteilen.
10. Mit Mandelblättchen oder gehackten Mandeln bestreuen.
11. Auf der mittleren Schiene ca. 30 - 35 Minuten backen.
Wenn ihr das Mandelaroma noch hervorheben wollt könnt ihr die Mandeln anrösten oder auch zwei Tropfen Bittermandelaroma in die Streuselmasse geben.
Ich habe vorhin geschrieben, dass ich dieses Rezept "erfunden" hätte. Das stimmt natürlich nur zum Teil. Für Boden, Streusel und Belag habe ich viele Rezepte aufgeschrieben und im Kopf, aber ich habe sie eben heute erstmal auf diese Weise zusammengestellt. Vertraut da einfach eurem Bauchgefühl und überlegt euch, was euch zusammen schmecken würde. Welche Konsistenzen kombiniert ihr gerne? Welches Aroma soll vorherrschen und welche Aromen sollen im Hintergrund wirken?
Mit ein wenig Ausprobieren gelingt euch sicher auch ein toller Kuchen nach einem ganz eigenen Rezept.
Ich freue mich auf eure Kommentare und Nachrichten und hoffe, dass ich euch ein wenig inspirieren konnte.
Alles Liebe
Euer Steffen
dieses Rezept habe ich spontan erfunden bzw. improvisiert, weil ich verschiedene Lebensmittel zu Hause hatte, die verbraucht werden mussten.
Im Kühlschrank stand noch ein wenig Quark, außerdem hatte ich wieder Äpfel, die ich aus dem Garten mitgebracht habe und die schnell verarbeitet werden mussten, weil sie schon etwas angeschlagen waren. Das Speiseöl war fast leer und ich wollte die Flasche aufbrauchen um Platz für die neue zu schaffen.
Daher habe ich für meinen Apfelkuchen einen Boden aus Quark-Öl-Teig gemacht. Was vom Quark nicht in den Teig gewandert ist, habe ich dann auf dem Boden unter die Äpfel gestrichen.
Für die Streusel habe ich dieses Mal auch eine neue Variante ausprobiert. Ich habe einfach etwas Marzipanrohmasse in die Streusel eingearbeitet.
Gerade so viel, dass es ein schönes Mandelaroma gibt, aber nicht soviel, dass es zu deutlich nach Marzipan schmeckt, obwohl ich diesen Geschmack liebe.
Für den Kuchen braucht ihr:
150 g Quark
6 EL Milch
6 EL Speiseöl
3 EL Zucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
ca. 500 g Äpfel
Für die Streusel:
70 g Mehl
70 g Zucker
30 g Butter
100 g Marzipanrohmasse
Außerdem:
50 g Mandeln (gehackt oder gehobelt)
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden.
3. Quark, Milch, Öl, Zucker und Salz gut miteinander verrühren.
4. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach zur Quarkmasse geben und verkneten. Ich mache das mit dem Knethaken der Küchenmaschine, aber es geht auch mit der Hand.
5. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine gefettete Springform geben (26 cm). Einen kleinen Rand formen.
6. Wenn ihr wollt könnt ihr auf den Teigboden jetzt ein paar Esslöffel Quark verteilen und glatt streichen.
7. Den Boden mit den Apfelspalten belegen.
8. Für die Streusel das Marzipan in kleine Stücke zupfen und alle Zutaten mit den Händen oder dem Flachrührer vermischen bis es eine bröselige Masse ist.
9. Die Streusel über den Äpfeln verteilen.
10. Mit Mandelblättchen oder gehackten Mandeln bestreuen.
11. Auf der mittleren Schiene ca. 30 - 35 Minuten backen.
Wenn ihr das Mandelaroma noch hervorheben wollt könnt ihr die Mandeln anrösten oder auch zwei Tropfen Bittermandelaroma in die Streuselmasse geben.
Ich habe vorhin geschrieben, dass ich dieses Rezept "erfunden" hätte. Das stimmt natürlich nur zum Teil. Für Boden, Streusel und Belag habe ich viele Rezepte aufgeschrieben und im Kopf, aber ich habe sie eben heute erstmal auf diese Weise zusammengestellt. Vertraut da einfach eurem Bauchgefühl und überlegt euch, was euch zusammen schmecken würde. Welche Konsistenzen kombiniert ihr gerne? Welches Aroma soll vorherrschen und welche Aromen sollen im Hintergrund wirken?
Mit ein wenig Ausprobieren gelingt euch sicher auch ein toller Kuchen nach einem ganz eigenen Rezept.
Ich freue mich auf eure Kommentare und Nachrichten und hoffe, dass ich euch ein wenig inspirieren konnte.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 24. Oktober 2014
Honig-Ingwer-Karotten mit Bulgur
Hallo meine Lieben,
ich habe euch ja schon erzählt, dass ich vor kurzem in Ägypten im Urlaub war. Die Küche dort hat mich ermutigt, wieder etwas mehr mit Gewürzen und Aromen zu experimentieren und so ist das heutige Rezept entstanden. Einiges davon kennt ihr schon aus meinem Blog, manches habe ich neu erfunden oder neu kombiniert.
Insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Schaut euch einzelnen Komponenten an und entscheidet selbst, ob sie euch gefallen.
Für 4 Portionen braucht ihr:
Honig-Ingwer-Karotten:
600 g Karotten (ich habe violette Ur-Karotten verwendet, weil mir die Farbe so gefällt)
1 EL Honig
1 Stück Ingwer (etwa 2 cm)
30 g Butter
100 ml trockenen Weißwein
Und so wird's gemacht:
Die Karotten putzen und in Stifte oder Scheiben schneiden. Ingwer schälen, fein reiben oder klein hacken und mit Butter und Honig in der Pfanne erhitzen und die Karotten dazu geben. Etwa 5 Minuten in der Honigbutter braten. Dann mit Weißwein ablöschen und die Karotten darin dünsten bis der Wein verkocht ist. Dann weiterbraten bis die Karotten die gewünschte Bissfestigkeit haben.
Wenn ihr eine Sauce dazu wollt gießt den Bratensatz von den Karotten nochmal mit etwa 100 ml Weißwein auf und kocht diesen auf. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und 1 EL eiskalte Butter hineinrühren zur Bindung.
Bulgur:
2 Tassen Bulgur
4 Tassen Wasser
1/2 TL Zimt
1/2 TL Koriander (gemahlen)
1/2 TL Kardamom
Salz
Und so wird's gemacht:
Bulgur und Wasser in einem Topf aufkochen. Wenn das Wasser kocht bei nidriger Hitze etwa 7 Minuten weiterkochen bis der Bulgur das Wasser aufgenommen hat.
Die Gewürze dazu geben, gut umrühren und abschmescken.
Orientalisches Fingerfood:
Für 12 Röllchen braucht ihr:
3 Blätter Filoteig (gibt's im gut sortierten Supermarkt oder im türkischen Supermarkt)
200 g abgetropfte Kichererbsen
1/2 Tasse Bulgur
1 Tasse Wasser
Salz
Paprikapulver
Kardamom
Zimt
Koriander
Zitronensaft
2 EL Butter
2 EL Olivenöl
Und so wird's gemacht:
Bulgur und Wasser in einem Topf aufkochen und bei geringer Hitze etwa 7 Minuten kochen bis das Wasser vom Bulgur aufgenommen wurde. Kircherbsen pürieren.
Ich habe eine große Dose Kircherebsen genommen und davon 250 g für das Hummus verwendet, den Rest habe ich dann in diesem Rezept hier verarbeitet. Die Kichererbsenpaste und den Bulgur vermischen und mit den Gewürzen und Zitronensaft so abschmecken wie es euch gefällt. Ich habe etwa 1/2 TL je Gewürz und etwa mehr Paprikapulver verwendet.
Dann teilt ihr die Filoteigblätter in je vier gleich große Teile, setzt einen Esslöffel der Bulgurmasse darauf.
Den Teig einmal darüber klappen und von rechts und links einschlagen.
Dann den Teig aufrollen.
Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Röllchen darin ausbraten. Umdrehen nicht vergessen :)
Auberginencreme:
Dieses Rezept habe ich bereits hier auf meinem Blog veröffentlicht.
Hummus:
250 g abgetropfte Kichererbsen (das Abtropfwasser nicht wegschütten)
1 Knoblauchzehe
4 TL Tahin (Sesampaste)
3 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 TL Salz
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
1 TL Paprikapulver scharf
1 TL Paprikapulver edelsüß
Und so wird's gemacht:
Alle Zutaten zusammen im Universalzerkleinerer zu einer feinen Paste zerkleinern. Wenn die Masse zu trocken ist könnt ihr nach und nach von dem Abtropfwasser dazu geben. Die Masse dickt noch weiter ein je länger sie steht, also kann sie zu Anfang ruhig etwas flüssiger sein.
Mit etwas Paprikapulver bestreuen und servieren.
Zitronen-Minz-Joghurt-Dip:
200 g Joghurt mit hohem Fettgehalt (ca. 10 %)
2 Zweige Minze
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Zucker
1/2 TL Salz
Pfeffer
Tabascosauce oder Chilipulver
Und so wird's gemacht:
Minzblätter abzupfen und sehr fein hacken. Zitrone auspressen. Alles mit dem Joghurt vermischen und würzen. Mit Tabasco oder Chili die gewünschte Schärfe einstellen.
Ihr könnt das Fingerfood mit den Dips auch super als Vorspeise servieren und die Karotten mit Bulgur als Hauptgericht. Dann würde ich aber noch eine weitere Komponente, z.B. Auberginen oder Zucchini hinzufügen.
Nachdem NICHTS übrig geblieben ist gehe ich davon aus, dass alles gut geschmeckt hat und ihr die Rezepte beruhigt nachkochen könnt. :)
Alles Liebe
Euer Steffen
ich habe euch ja schon erzählt, dass ich vor kurzem in Ägypten im Urlaub war. Die Küche dort hat mich ermutigt, wieder etwas mehr mit Gewürzen und Aromen zu experimentieren und so ist das heutige Rezept entstanden. Einiges davon kennt ihr schon aus meinem Blog, manches habe ich neu erfunden oder neu kombiniert.
Insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Schaut euch einzelnen Komponenten an und entscheidet selbst, ob sie euch gefallen.
Für 4 Portionen braucht ihr:
Honig-Ingwer-Karotten:
600 g Karotten (ich habe violette Ur-Karotten verwendet, weil mir die Farbe so gefällt)
1 EL Honig
1 Stück Ingwer (etwa 2 cm)
30 g Butter
100 ml trockenen Weißwein
Und so wird's gemacht:
Die Karotten putzen und in Stifte oder Scheiben schneiden. Ingwer schälen, fein reiben oder klein hacken und mit Butter und Honig in der Pfanne erhitzen und die Karotten dazu geben. Etwa 5 Minuten in der Honigbutter braten. Dann mit Weißwein ablöschen und die Karotten darin dünsten bis der Wein verkocht ist. Dann weiterbraten bis die Karotten die gewünschte Bissfestigkeit haben.
Wenn ihr eine Sauce dazu wollt gießt den Bratensatz von den Karotten nochmal mit etwa 100 ml Weißwein auf und kocht diesen auf. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und 1 EL eiskalte Butter hineinrühren zur Bindung.
Bulgur:
2 Tassen Bulgur
4 Tassen Wasser
1/2 TL Zimt
1/2 TL Koriander (gemahlen)
1/2 TL Kardamom
Salz
Und so wird's gemacht:
Bulgur und Wasser in einem Topf aufkochen. Wenn das Wasser kocht bei nidriger Hitze etwa 7 Minuten weiterkochen bis der Bulgur das Wasser aufgenommen hat.
Die Gewürze dazu geben, gut umrühren und abschmescken.
Orientalisches Fingerfood:
Für 12 Röllchen braucht ihr:
3 Blätter Filoteig (gibt's im gut sortierten Supermarkt oder im türkischen Supermarkt)
200 g abgetropfte Kichererbsen
1/2 Tasse Bulgur
1 Tasse Wasser
Salz
Paprikapulver
Kardamom
Zimt
Koriander
Zitronensaft
2 EL Butter
2 EL Olivenöl
Und so wird's gemacht:
Bulgur und Wasser in einem Topf aufkochen und bei geringer Hitze etwa 7 Minuten kochen bis das Wasser vom Bulgur aufgenommen wurde. Kircherbsen pürieren.
Ich habe eine große Dose Kircherebsen genommen und davon 250 g für das Hummus verwendet, den Rest habe ich dann in diesem Rezept hier verarbeitet. Die Kichererbsenpaste und den Bulgur vermischen und mit den Gewürzen und Zitronensaft so abschmecken wie es euch gefällt. Ich habe etwa 1/2 TL je Gewürz und etwa mehr Paprikapulver verwendet.
Dann teilt ihr die Filoteigblätter in je vier gleich große Teile, setzt einen Esslöffel der Bulgurmasse darauf.
Den Teig einmal darüber klappen und von rechts und links einschlagen.
Dann den Teig aufrollen.
Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Röllchen darin ausbraten. Umdrehen nicht vergessen :)
Auberginencreme:
Dieses Rezept habe ich bereits hier auf meinem Blog veröffentlicht.
Hummus:
250 g abgetropfte Kichererbsen (das Abtropfwasser nicht wegschütten)
1 Knoblauchzehe
4 TL Tahin (Sesampaste)
3 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 TL Salz
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
1 TL Paprikapulver scharf
1 TL Paprikapulver edelsüß
Und so wird's gemacht:
Alle Zutaten zusammen im Universalzerkleinerer zu einer feinen Paste zerkleinern. Wenn die Masse zu trocken ist könnt ihr nach und nach von dem Abtropfwasser dazu geben. Die Masse dickt noch weiter ein je länger sie steht, also kann sie zu Anfang ruhig etwas flüssiger sein.
Mit etwas Paprikapulver bestreuen und servieren.
Zitronen-Minz-Joghurt-Dip:
200 g Joghurt mit hohem Fettgehalt (ca. 10 %)
2 Zweige Minze
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Zucker
1/2 TL Salz
Pfeffer
Tabascosauce oder Chilipulver
Und so wird's gemacht:
Minzblätter abzupfen und sehr fein hacken. Zitrone auspressen. Alles mit dem Joghurt vermischen und würzen. Mit Tabasco oder Chili die gewünschte Schärfe einstellen.
Ihr könnt das Fingerfood mit den Dips auch super als Vorspeise servieren und die Karotten mit Bulgur als Hauptgericht. Dann würde ich aber noch eine weitere Komponente, z.B. Auberginen oder Zucchini hinzufügen.
Nachdem NICHTS übrig geblieben ist gehe ich davon aus, dass alles gut geschmeckt hat und ihr die Rezepte beruhigt nachkochen könnt. :)
Alles Liebe
Euer Steffen
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Karottentorte - Gelberübentorte - Möhrentorte
Hallo meine Rübchen :)
Karotten, Möhren, Gelberüben. Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr Namen für dieses knackige Wurzelgemüse.
In meiner Heimat heißen sie Gelberüben und ich war schon als Kind immer sehr auf die Ernte gespannt, weil ich es so spannend fand zu entdecken, welche Formen man in den Rüben noch sehen konnte. Die selbst angebauten Gelberüben sind ja zum Glück nicht so langweilig gerade wie die gekauften. So kann man mit etwas Fantasie schonmal Tiere, Pflanzen, sogar Gesichter hinein deuten.
Aber egal wie sie aussehen, sie schmecken einfach herrlich knackig und saftig. Ich habe nie verstanden, wieso man Gelberüben zusammen mit Erbsen in Dosen verpackt. Diese Mischung ist mir bis heure zuwider, obwohl ich sowohl Erbsen als auch Karotten sehr mag. Aber eben nicht in dieser Kombination und schon gar nicht in dieser Konsistenz.
Gelberüben sind auch nicht nur als Gemüse gut, sondern eignen sich auch hervorragend zum Backen. Zum Beispiel für eine Gelberübentorte. Die wird sehr luftig, dabei saftig und vor allem richtig hoch und sehr ebenmäßig. Diese Torte macht auf der Kaffeetafel schon ohne viel Dekoration etwas her. Meine Mama verziert sie gern mit selbst gemachten Marzipanrübchen. Das sieht toll aus, aber ich war heute einfach zu faul dafür :)
Für eine 28er Springform braucht ihr:
8 Eier
4 EL warmes Wasser
400 g Zucker
2 Fläschchen Rum-Aroma
6 Tropfen Zitronen-Aroma
180 g Speisestärke
4 TL Backpulver
500 g gemahlene Haselnüsse
400 g Gelberüben
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Gelberüben waschen (wer unbedingt will kann sie auch schälen) und fein raspeln. Hier bin ich immer wieder begeistert von meinem Gemüseschneider zur KitchenAid.
3. Eier trennen. Das Eiweiß zu sehr steifem Schnee schlagen und kalt stellen.
4. Eigelb mit warmem Wasser und Zucker aufschlagen.
5. Aroma dazu geben. (Ihr könnt auch 2 EL Rum und die Schale einer halben abgeriebenen Zitrone nehmen)
6. Speisestärke und Backpulver mischen und abwechselnd mit den Nüssen und geraspelten Gelberüben zur Eiermasse geben und verrühren.
7. Wenn alle Zutaten gut vermischt sind den Eischnee vorsichtig unterheben.
8. Eine Springform mit 28 cm Durchmesser einfetten und einen Rand aus Backpapier einstellen, der mindestens 12 cm hoch ist. Die Torte geht beim Backen sehr stark auf und sinkt dann beim Abkühlen wieder etwas ein. Ohne Backpapier habt ihr eine große Schweinerei im Backofen.
9. Auf der mittleren Schiene eta 55 Minuten backen.
10. In der Form abkühlen lassen. Dann den Rand der Springform entfernen und das Backpapier abziehen. Die Torte dann auf eine Tortenplatte stürzen.
11. Ich habe die Torte mit einer Schokoladenganache aus 200 g Zartbitterkuvertüre und 70 g Schlagsahne überzogen und mit orangen Dekoperlen bestreut.
Als ich das Rezept seit langem einmal wieder hervorgekramt habe bin ich zunächst erschrocken über die vielen Eier. Aber die sind nötig, damit ihr das Volumen und die Standfestigkeit in die Torte bekommt. Natürlich könnt ihr die Torte auch in kleineren Formen backen. Hier solltet ihr aber unbedingt die Menge der Zutaten umrechnen. Die liebe Sally von Sallys Tortenwelt hat dafür eine Umrechnungstabelle erstellt, die ich euch hier einstelle. Wenn dann "krumme" Mengenangaben herauskommen könnt ihr das ruhig nach Gefühl auf oder abrunden. Keiner verlangt von euch, 283,6 g Zucker abzuwiegen :)
Ich freue mich, wenn ihr dieses Rezept einmal ausprobiert und mir einen Kommentar oder eine Nachricht schreibt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Karotten, Möhren, Gelberüben. Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr Namen für dieses knackige Wurzelgemüse.
In meiner Heimat heißen sie Gelberüben und ich war schon als Kind immer sehr auf die Ernte gespannt, weil ich es so spannend fand zu entdecken, welche Formen man in den Rüben noch sehen konnte. Die selbst angebauten Gelberüben sind ja zum Glück nicht so langweilig gerade wie die gekauften. So kann man mit etwas Fantasie schonmal Tiere, Pflanzen, sogar Gesichter hinein deuten.
Aber egal wie sie aussehen, sie schmecken einfach herrlich knackig und saftig. Ich habe nie verstanden, wieso man Gelberüben zusammen mit Erbsen in Dosen verpackt. Diese Mischung ist mir bis heure zuwider, obwohl ich sowohl Erbsen als auch Karotten sehr mag. Aber eben nicht in dieser Kombination und schon gar nicht in dieser Konsistenz.
Gelberüben sind auch nicht nur als Gemüse gut, sondern eignen sich auch hervorragend zum Backen. Zum Beispiel für eine Gelberübentorte. Die wird sehr luftig, dabei saftig und vor allem richtig hoch und sehr ebenmäßig. Diese Torte macht auf der Kaffeetafel schon ohne viel Dekoration etwas her. Meine Mama verziert sie gern mit selbst gemachten Marzipanrübchen. Das sieht toll aus, aber ich war heute einfach zu faul dafür :)
Für eine 28er Springform braucht ihr:
8 Eier
4 EL warmes Wasser
400 g Zucker
2 Fläschchen Rum-Aroma
6 Tropfen Zitronen-Aroma
180 g Speisestärke
4 TL Backpulver
500 g gemahlene Haselnüsse
400 g Gelberüben
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Gelberüben waschen (wer unbedingt will kann sie auch schälen) und fein raspeln. Hier bin ich immer wieder begeistert von meinem Gemüseschneider zur KitchenAid.
3. Eier trennen. Das Eiweiß zu sehr steifem Schnee schlagen und kalt stellen.
4. Eigelb mit warmem Wasser und Zucker aufschlagen.
5. Aroma dazu geben. (Ihr könnt auch 2 EL Rum und die Schale einer halben abgeriebenen Zitrone nehmen)
6. Speisestärke und Backpulver mischen und abwechselnd mit den Nüssen und geraspelten Gelberüben zur Eiermasse geben und verrühren.
7. Wenn alle Zutaten gut vermischt sind den Eischnee vorsichtig unterheben.
8. Eine Springform mit 28 cm Durchmesser einfetten und einen Rand aus Backpapier einstellen, der mindestens 12 cm hoch ist. Die Torte geht beim Backen sehr stark auf und sinkt dann beim Abkühlen wieder etwas ein. Ohne Backpapier habt ihr eine große Schweinerei im Backofen.
9. Auf der mittleren Schiene eta 55 Minuten backen.
10. In der Form abkühlen lassen. Dann den Rand der Springform entfernen und das Backpapier abziehen. Die Torte dann auf eine Tortenplatte stürzen.
11. Ich habe die Torte mit einer Schokoladenganache aus 200 g Zartbitterkuvertüre und 70 g Schlagsahne überzogen und mit orangen Dekoperlen bestreut.
Als ich das Rezept seit langem einmal wieder hervorgekramt habe bin ich zunächst erschrocken über die vielen Eier. Aber die sind nötig, damit ihr das Volumen und die Standfestigkeit in die Torte bekommt. Natürlich könnt ihr die Torte auch in kleineren Formen backen. Hier solltet ihr aber unbedingt die Menge der Zutaten umrechnen. Die liebe Sally von Sallys Tortenwelt hat dafür eine Umrechnungstabelle erstellt, die ich euch hier einstelle. Wenn dann "krumme" Mengenangaben herauskommen könnt ihr das ruhig nach Gefühl auf oder abrunden. Keiner verlangt von euch, 283,6 g Zucker abzuwiegen :)
Ich freue mich, wenn ihr dieses Rezept einmal ausprobiert und mir einen Kommentar oder eine Nachricht schreibt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Joghurt-Beeren-Dessert
Hallo meine Lieben,
ein Dessert soll eine gute Mahlzeit abrunden und einen tollen Eindruck zum Abschluss hinterlassen. Dafür ist nicht unbedingt viel Aufwand nötig.
Mein Joghurt-Beeren-Dessert wirkt in schönen Gläsern besonders gut und ihr könnt das Rezept auch ganz leicht variieren. Nehmt einfach das, was ihr zu Hause habt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
4 Becher Joghurt (z.B. griechischen mit hohem Fettgehalt)
125 g Heidelbeeren oder andere Beeren der Saison
Amarettini (es gehen auch Löffelbiskuits und andere Kekse)
4 TL Honig
Und so wird's gemacht:
Nehmt ein schönes Glasgefäß, z.B. ein Rotweinglas, und gebt 2 EL Joghurt hinein. Darüber kommt eine Schicht aus etwa 5-8 Amarettini und ein EL Heidelbeeren. Wenn ihr die Kekse und Beeren bis zum Rand des Glases verteilt sieht man später die einzelnen Schichten besser.
Dann den restlichen Joghurt darüber geben. Je Portion 1 TL flüssigen Honig darüber träufeln und mit Amarettini und noch ein paar Beeren und wenn vorhanden einem frischen Minzblatt dekorieren.
Anstelle frischer Beeren könnt ihr auch eine Beerenkonfitüre nehmen, dann würde ich aber den Honig weglassen damit es nicht zu süß wird.
Ich habe das Rezept auch schonmal mit zerbröselten Lebkuchen und Himbeeren (aus dem Tiefkühler) gemacht. Das passt ganz wunderbar in die kalte Jahreszeit.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Alles Liebe
Euer Steffen
ein Dessert soll eine gute Mahlzeit abrunden und einen tollen Eindruck zum Abschluss hinterlassen. Dafür ist nicht unbedingt viel Aufwand nötig.
Mein Joghurt-Beeren-Dessert wirkt in schönen Gläsern besonders gut und ihr könnt das Rezept auch ganz leicht variieren. Nehmt einfach das, was ihr zu Hause habt.
Für 4 Portionen braucht ihr:
4 Becher Joghurt (z.B. griechischen mit hohem Fettgehalt)
125 g Heidelbeeren oder andere Beeren der Saison
Amarettini (es gehen auch Löffelbiskuits und andere Kekse)
4 TL Honig
Und so wird's gemacht:
Nehmt ein schönes Glasgefäß, z.B. ein Rotweinglas, und gebt 2 EL Joghurt hinein. Darüber kommt eine Schicht aus etwa 5-8 Amarettini und ein EL Heidelbeeren. Wenn ihr die Kekse und Beeren bis zum Rand des Glases verteilt sieht man später die einzelnen Schichten besser.
Dann den restlichen Joghurt darüber geben. Je Portion 1 TL flüssigen Honig darüber träufeln und mit Amarettini und noch ein paar Beeren und wenn vorhanden einem frischen Minzblatt dekorieren.
Anstelle frischer Beeren könnt ihr auch eine Beerenkonfitüre nehmen, dann würde ich aber den Honig weglassen damit es nicht zu süß wird.
Ich habe das Rezept auch schonmal mit zerbröselten Lebkuchen und Himbeeren (aus dem Tiefkühler) gemacht. Das passt ganz wunderbar in die kalte Jahreszeit.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Alles Liebe
Euer Steffen
Montag, 20. Oktober 2014
Karotten-Apfel-Dinkelbrot
Hallo meine Lieben,
nach meinem orientalischen Karottensalat und der Gelberübentorte kommt heute wieder mal ein Brot. Dieses Brot wird mit Dinkelmehl gebacken. Gebäck mit Dinkel wird leicht trocken, aber da braucht ihr hier gar keine Bedenken zu haben. Durch die Karotten und die Äpfel wird das Brot sehr schön feucht, aber trotzdem knusprig. Es passt zu herzhafter Brotzeit aber auch zu süßen Brotaufstrichen. Es schmeckt sogar einfach mit Butter bestrichen köstlich.
Ein großer Vorteil bei diesesm Rezept ist, dass das Brot völlig ohne Gehzeit auskommt und daher ganz spontan und schnell gebacken werden kann.
Für eine Kastenform braucht ihr:
500 g Dinkelmehl Type 1050
50 g Leinsamen
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Kürbiskerne
(Ihr könnt auch eine fertige Körnermischung verwenden)
1 gehäufter Teelöffel Salz
2 EL fruchtigen Essig
1/2 Würfel Hefe
oder 1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Honig
350 ml lauwarmes Wasser
100 g geraspelte Karotten
150 g geraspelte Äpfel
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Bei den Äpfeln das Kerngehäuse entfernen und wenn nötig schälen und zusammen mit den Karotten grob raspeln.
3. Mehl mit Körnern und Salz in eine Rührschüssel geben.
4. Wenn ihr frische Hefe verwendet vermischt diese mit dem Honig und etwas Wasser. Wenn ihr Trockenhefe verwendet gebt diese einfach zum Mehl und löst den Honig im Wasser auf und gießt es dann zum Mehl.
5. Essig und Salz dazu geben.
6. Mit dem Knethaken oder Flachrührer zu einem Teig verarbeiten. Der Teig ist sehr flüssig.
7. Geraspelte Äpfel und Karotten dazu geben und nochmals verrühren.
8. Eine Kastenform einfetten und den Teig hinein geben.
9. Auf der zweiten Schiene von unten ca. 60 Minuten backen. Nach 10 Minuten Backzeit die Oberfläche einmal längs einschneiden.
Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopftest hohl klingt. Das ist bei Kastenbroten immer schwieriger zu testen als bei Brotlaiben, aber wenn das Brot fertig ist lässt es sich auch leicht aus der Form heben und ihr könnt auf den Boden klopfen.
Wenn ich dieses Brot das nächste Mal backe werde ich noch Walnüsse dazu geben, die passen sehr gut zu den Karotten und Äpfeln.
Viel Spaß mit dem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
nach meinem orientalischen Karottensalat und der Gelberübentorte kommt heute wieder mal ein Brot. Dieses Brot wird mit Dinkelmehl gebacken. Gebäck mit Dinkel wird leicht trocken, aber da braucht ihr hier gar keine Bedenken zu haben. Durch die Karotten und die Äpfel wird das Brot sehr schön feucht, aber trotzdem knusprig. Es passt zu herzhafter Brotzeit aber auch zu süßen Brotaufstrichen. Es schmeckt sogar einfach mit Butter bestrichen köstlich.
Ein großer Vorteil bei diesesm Rezept ist, dass das Brot völlig ohne Gehzeit auskommt und daher ganz spontan und schnell gebacken werden kann.
Für eine Kastenform braucht ihr:
500 g Dinkelmehl Type 1050
50 g Leinsamen
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Kürbiskerne
(Ihr könnt auch eine fertige Körnermischung verwenden)
1 gehäufter Teelöffel Salz
2 EL fruchtigen Essig
1/2 Würfel Hefe
oder 1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Honig
350 ml lauwarmes Wasser
100 g geraspelte Karotten
150 g geraspelte Äpfel
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Bei den Äpfeln das Kerngehäuse entfernen und wenn nötig schälen und zusammen mit den Karotten grob raspeln.
3. Mehl mit Körnern und Salz in eine Rührschüssel geben.
4. Wenn ihr frische Hefe verwendet vermischt diese mit dem Honig und etwas Wasser. Wenn ihr Trockenhefe verwendet gebt diese einfach zum Mehl und löst den Honig im Wasser auf und gießt es dann zum Mehl.
5. Essig und Salz dazu geben.
6. Mit dem Knethaken oder Flachrührer zu einem Teig verarbeiten. Der Teig ist sehr flüssig.
7. Geraspelte Äpfel und Karotten dazu geben und nochmals verrühren.
8. Eine Kastenform einfetten und den Teig hinein geben.
9. Auf der zweiten Schiene von unten ca. 60 Minuten backen. Nach 10 Minuten Backzeit die Oberfläche einmal längs einschneiden.
Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopftest hohl klingt. Das ist bei Kastenbroten immer schwieriger zu testen als bei Brotlaiben, aber wenn das Brot fertig ist lässt es sich auch leicht aus der Form heben und ihr könnt auf den Boden klopfen.
Wenn ich dieses Brot das nächste Mal backe werde ich noch Walnüsse dazu geben, die passen sehr gut zu den Karotten und Äpfeln.
Viel Spaß mit dem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
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