Hallo meine Süßen,
Zum Abschluss der Rhabarbersaison 2015 habe ich noch ein ganz einfaches und leckeres Rezept für euch: Einen Crumble.
Das könnt ihr euch in etwa vorstellen wie einen Rhabarberkuchen ohne Boden. Einfach himmlisch! Dazu habe ich ein Erdbeer-Joghurt-Eis gemacht und endlich mal wieder meine Eismaschine in Betrieb genommen. Wenn ihr keine Eismaschine habt könnt ihr euch ruhig auch mal mit den diversen Pülverchen helfen, die es zur Eisherstellung im Handel gibt. Aber mal ehrlich, so eine Eismaschine (ohne Kompressor), bei der ihr den Eisbehälter immer wieder einfrieren müsst, die kostet nicht viel und lohnt sich wirklich.
Für 4 Portionen braucht ihr:
600 g Rhabarber (geputzt)
2 EL braunen Zucker
50 g Mandelblättchen
Für die Streusel:
180 g Mehl
90 g braunen Zucker
4 EL kernige Haferflocken
130 g kalte Butter
Für das Erdbeereis:
250 g Erdbeeren
400 g Joghurt natur
1-2 EL Vanillezucker
Und so wird's gemacht:
1. Auflaufform mit Butter fetten und Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Rhabarber putzen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Mit 2 EL braunem Zucker und der Hälfte der Mandelblättchen vermischen und in die Auflaufform geben.
3. Für die Streusel die Butter in kleine Würfel schneiden und mit Mehl, Haferflocken und braunem Zucker zu einer krümeligen Masse verkneten. Die Streusel dann über den Rhabarber krümeln und mit den übrigen Mandelblättchen bestreuen.
4. Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen bis die Streusel schön braun und knusprig gebacken sind.
5. Während der Crumble backt putzt ihr die Erdbeeren, schneidet sie in Stüccke und püriert sie mit dem Vanillezucker. Anschließend mit dem Joghurt vermischen und in den gut durchgefrorenen Behälter der Eismaschine geben.
6. Das Eis fährt in der Eismaschine ca. eine halbe Stunde lang Karussel und ist dann gleichzeitig mit dem Crumble fertig zum Genießen.
Kleiner Tipp unter Freunden: Gekauftes Eis ist auch erlaubt. Außer Erdbeere passt übrigens auch Pistazieneis ganz ausgezeichnet zum Crumdle, oder jede andere nussige Sorte natürlich.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 27. Juni 2015
Dienstag, 23. Juni 2015
Frische Sommerlimonade
Hallo ihr Lieben,
das schöne Wetter der letzten Tage und der frische Holunderblütensirup haben mich inspiriert zu diesem Rezept. Ich gehöre ja eher zu den Wassertrinkern und kann mit Softdrinks nichts anfangen (zu süß), mit den meisten Säften bin ich auch nicht so glücklich, da ich das Obst lieber ganz esse, aber hin und wieder darf ein Getränk auch gerne nach etwas schmecken.
Ihr könnt ganz nach Belieben alles das verwenden, was euch schmeckt oder weglassen, was euch nicht schmeckt. Lasst eurer Fantasie freien Lauf.
Für die Limonade braucht ihr:
1 Liter Mineralwasser
1 EL Holunderblütensirup
1 Zitrone, Limette oder Orange
1-2 Stängel frische Minze
ggf. Eiswürfel
Und so wird's gemacht:
1. Schneidet eine Hälfte der Zitrone (oder Limette bzw. Orange) in Scheiben und presst die andere Hälfte aus.
2. Gebt den Saft zusammen mit dem Holunderblütensirup, den Fruchtscheiben und der Minze in einen Krug und gießt alles mit Mineralwasser auf.
3. Stellt den Krug mit der Limonade im Kühlschrank kalt oder gebt ein paar Eiswürfel dazu. Fertig.
Ganz raffiniert wird der Geschmack, wenn ihr noch ein paar Nadeln Rosmarin dazu gebt. Die Geschmacksnote soll sich aber dezent im Hintergrund halten und höchstens ein "Hm, da ist noch ein Geschmack drin... was ist das bloß?" auslösen :-)
Mit der Menge des Sirups steuert ihr, wie süß eure Limonade wird, nehmt zu Beginn lieber etwas weniger und süßt bei Bedarf nach.
Ich wünsche euch möglichst viele warme Sommertage und viel Genuss mit der leckeren Limonade.
Alles Liebe
Euer Steffen
das schöne Wetter der letzten Tage und der frische Holunderblütensirup haben mich inspiriert zu diesem Rezept. Ich gehöre ja eher zu den Wassertrinkern und kann mit Softdrinks nichts anfangen (zu süß), mit den meisten Säften bin ich auch nicht so glücklich, da ich das Obst lieber ganz esse, aber hin und wieder darf ein Getränk auch gerne nach etwas schmecken.
Ihr könnt ganz nach Belieben alles das verwenden, was euch schmeckt oder weglassen, was euch nicht schmeckt. Lasst eurer Fantasie freien Lauf.
Für die Limonade braucht ihr:
1 Liter Mineralwasser
1 EL Holunderblütensirup
1 Zitrone, Limette oder Orange
1-2 Stängel frische Minze
ggf. Eiswürfel
Und so wird's gemacht:
1. Schneidet eine Hälfte der Zitrone (oder Limette bzw. Orange) in Scheiben und presst die andere Hälfte aus.
2. Gebt den Saft zusammen mit dem Holunderblütensirup, den Fruchtscheiben und der Minze in einen Krug und gießt alles mit Mineralwasser auf.
3. Stellt den Krug mit der Limonade im Kühlschrank kalt oder gebt ein paar Eiswürfel dazu. Fertig.
Ganz raffiniert wird der Geschmack, wenn ihr noch ein paar Nadeln Rosmarin dazu gebt. Die Geschmacksnote soll sich aber dezent im Hintergrund halten und höchstens ein "Hm, da ist noch ein Geschmack drin... was ist das bloß?" auslösen :-)
Mit der Menge des Sirups steuert ihr, wie süß eure Limonade wird, nehmt zu Beginn lieber etwas weniger und süßt bei Bedarf nach.
Ich wünsche euch möglichst viele warme Sommertage und viel Genuss mit der leckeren Limonade.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 19. Juni 2015
Rhabarberkuchen mit Pudding und Streuseln
Hallo meine Süßen,
und schon wieder ein neues Rhabarberkuchenrezept. Die Zeit läuft und die meiste Zeit im Jahr müssen wir ja ohne Rhabarber auskommen, daher nutze ich wirklich jede Gelegenheit. Heute habe ich ein Rezept mit einem Rührteig und Pudding ausgesucht. Die Streusel machen den Kuchen herrlich knusprig, aber ihr könnt sie auch weglassen - schmeckt auch.
Für ein Blech (ca. 30 x 40 cm) braucht ihr:
Für den Rührteig:
250 g Butter
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
4 Eier
75 g Speisestärke
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL Milch
Für den Belag:
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
(oder 35 g Speisestärke und 2 TL Vanilleextrakt)
500 ml Milch
30 g Zucker
1 kg Rhabarber
Für die Streusel:
200 g Mehl
130 g Zucker
130 g Butter
Und so wird's gemacht:
1. Für den Pudding die Milch bis auf 6 EL davon erhitzen. Die übrige Milch mit dem Puddingpulver und dem Zucker glatt rühren. Wenn die Milch kocht den Topf vom Herd nehmen und das angerührte Pulver einrühren. Nochmals kurz aufkochen und dann zum abkühlen beseite stellen.
2. Backofen auf 180° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln nacheinander unterrühren.
4. Mehl mit Stärke und Backpulver mischen und abwechseln mit der Milch dazu geben.
5. Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier / Dauerbackfolie belegen. Ich stelle noch einen Backrahmen auf das Blech, damit der Kuchen später überall gleichmäßig hoch wird und nichts an den Seiten herunter tropft.
6. Den Teig nun auf das Blech geben und verteilen. Den Kuchen im Ofen ca. 20 Minuten vorbacken. Wenn euer Teig höher als etwa 2 cm ist lasst ihn lieber 5 Minuten länger im Ofen.
7. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Für die Streusel das Mehl, den Zucker und die Butter mit den Händen krümelig reiben.
8. Den Kuchen nach dem Vorbacken mit dem Pudding bestreichen und den Rhabarber darauf verteilen. Zuletzt alles mit Streuseln bedecken.
9. Weitere 40-50 Minuten auf der mittleren Schiene backen bis die Streusel goldbraun sind.
Wenn euer Kuchen nicht lange genug vorgebacken wurde kann es passieren, dass euch der Pudding "wegsackt". Das macht gar nichts, denn der Kuchen schmeckt trotzdem prima. Der Pudding läuft dann in den noch nicht festen Teig und backt einfach eine Etage tiefer als geplant mit. Kein Grund zur Panik.
Viel Freude mit dem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
und schon wieder ein neues Rhabarberkuchenrezept. Die Zeit läuft und die meiste Zeit im Jahr müssen wir ja ohne Rhabarber auskommen, daher nutze ich wirklich jede Gelegenheit. Heute habe ich ein Rezept mit einem Rührteig und Pudding ausgesucht. Die Streusel machen den Kuchen herrlich knusprig, aber ihr könnt sie auch weglassen - schmeckt auch.
Für ein Blech (ca. 30 x 40 cm) braucht ihr:
Für den Rührteig:
250 g Butter
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
4 Eier
75 g Speisestärke
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL Milch
Für den Belag:
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
(oder 35 g Speisestärke und 2 TL Vanilleextrakt)
500 ml Milch
30 g Zucker
1 kg Rhabarber
Für die Streusel:
200 g Mehl
130 g Zucker
130 g Butter
Und so wird's gemacht:
1. Für den Pudding die Milch bis auf 6 EL davon erhitzen. Die übrige Milch mit dem Puddingpulver und dem Zucker glatt rühren. Wenn die Milch kocht den Topf vom Herd nehmen und das angerührte Pulver einrühren. Nochmals kurz aufkochen und dann zum abkühlen beseite stellen.
2. Backofen auf 180° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln nacheinander unterrühren.
4. Mehl mit Stärke und Backpulver mischen und abwechseln mit der Milch dazu geben.
5. Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier / Dauerbackfolie belegen. Ich stelle noch einen Backrahmen auf das Blech, damit der Kuchen später überall gleichmäßig hoch wird und nichts an den Seiten herunter tropft.
6. Den Teig nun auf das Blech geben und verteilen. Den Kuchen im Ofen ca. 20 Minuten vorbacken. Wenn euer Teig höher als etwa 2 cm ist lasst ihn lieber 5 Minuten länger im Ofen.
7. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Für die Streusel das Mehl, den Zucker und die Butter mit den Händen krümelig reiben.
8. Den Kuchen nach dem Vorbacken mit dem Pudding bestreichen und den Rhabarber darauf verteilen. Zuletzt alles mit Streuseln bedecken.
9. Weitere 40-50 Minuten auf der mittleren Schiene backen bis die Streusel goldbraun sind.
Wenn euer Kuchen nicht lange genug vorgebacken wurde kann es passieren, dass euch der Pudding "wegsackt". Das macht gar nichts, denn der Kuchen schmeckt trotzdem prima. Der Pudding läuft dann in den noch nicht festen Teig und backt einfach eine Etage tiefer als geplant mit. Kein Grund zur Panik.
Viel Freude mit dem Rezept und alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 16. Juni 2015
Holunderblütensirup
Hallo meine Lieben,
seit Wochen habe ich mir vorgenommen, die Blüte des Holunders auszunutzen um endlich wieder Nachschub an Holunderblütensirup zu produzieren. Letztes Jahr habe ich Unmengen davon hergestellt, aber auf wundersame Weise ist fast alles aufgebraucht oder verschenkt worden.
Und dann - alle guten Vorsätze waren gefasst, der Einkaufszettel geschrieben - brach die Hektik los. Viel Arbeit, viele Termine, und in der wenigen Zeit, die ich zu Hause verbracht habe keine Lust auf Küche. Ja, auch sowas gibt's mal. Nach ein paar wirklich stressigen Tagen dann der erste Lichtblick, doch da war die Holunderblüte vorbei! DRAMA!
Das hat man nun davon wenn man in einer Weinbauregion wohnt, da geht eben alles etwas schneller als anderswo.
Zum Glück habe ich gestern einen Ausflug gemacht und auf der Heimfahrt sprangen mich die blühenden Holundersträucher förmlich an. Die ganze Landschaft schien plötzlich voller Holunder zu sein. Ich habe mir natürlich ausgerechnet den Strauch ausgesucht, der inmitten von Brennnesseln wuchs. So hält sich die Erinnerung daran noch ein paar Tage länger :-)
Soweit so gut, ich habe eine kleine aber feine Ausbeute an Holunderblütendolden gesammelt, geschwind die restlichen Zutaten eingekauft und losgelegt. Jetzt brauche ich nur noch etwas Geduld.
Wenn ihr euren Holunderblütensirup selber machen wollt braucht ihr:
1 Liter Wasser2 kg Zucker
10 g Zitronensäure
1 Zitrone
1 Limette
1 Orange
Achtet darauf, dass ihr unbehandelte Früchte bekommt oder brüht sie zumindest mit kochendem Wasser ab und wascht sie gründlich.
Und so wird's gemacht:
1. Wasser in einem großen (!!!) Topf aufkochen und den Zucker dazu geben. So lange rühren bis die Flüssigkeit wieder klar wird. Dann en Topf vom Herd nehmen.
2. Zitrusfrüchte waschen und in Scheiben schneiden, Holunderblüten auszupfen und von Kleintieren befreien :-)
3. Zitronensäure ins Zuckerwasser geben und einrühren.
4. Blüten und Früchte in den Topf geben, durchrühren und zugedeckt stehen lassen bis alles abgekühlt ist.
5. Den abgekühlten Topf zugedeckt 2-3 Tage im Kühlschrank stehen lassen damit alles gut durchziehen kann. Anschließend den Sirup durch ein feines Haarsieb abseihen oder durch ein Tuch passieren.
Mir genügt das Sieb, der Sirup sieht dann aber nicht ganz "sauber" aus, da kleine Teilchen darin herumschwimmen. Das ist größtenteils Blütenstaub und stört überhaupt nicht. Wenn ihr trotzdem einen klaren Sirup wollt müsst ihr ein Leinentuch oder Baumwolltuch nehmen (vorher auskochen, keinen Weichspüler oder sowas verwenden) und viiieeeel Geduld haben, da der dickflüsige Sirup nur sehr langsam durch das Tuch tropft.
Mit dem fertigen Sirup könnt ihr nun nach Belieben weiter verfahren. Er eignet sich für Hugo, Limonade, Desserts, Torten, und vieles mehr. Wenn ihr tolle Holunderblütensiruprezepte (mein persönlicher Kandidat für das Rezepteunwort des Jahres *g*) habt, her damit :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
seit Wochen habe ich mir vorgenommen, die Blüte des Holunders auszunutzen um endlich wieder Nachschub an Holunderblütensirup zu produzieren. Letztes Jahr habe ich Unmengen davon hergestellt, aber auf wundersame Weise ist fast alles aufgebraucht oder verschenkt worden.
Und dann - alle guten Vorsätze waren gefasst, der Einkaufszettel geschrieben - brach die Hektik los. Viel Arbeit, viele Termine, und in der wenigen Zeit, die ich zu Hause verbracht habe keine Lust auf Küche. Ja, auch sowas gibt's mal. Nach ein paar wirklich stressigen Tagen dann der erste Lichtblick, doch da war die Holunderblüte vorbei! DRAMA!
Das hat man nun davon wenn man in einer Weinbauregion wohnt, da geht eben alles etwas schneller als anderswo.
Zum Glück habe ich gestern einen Ausflug gemacht und auf der Heimfahrt sprangen mich die blühenden Holundersträucher förmlich an. Die ganze Landschaft schien plötzlich voller Holunder zu sein. Ich habe mir natürlich ausgerechnet den Strauch ausgesucht, der inmitten von Brennnesseln wuchs. So hält sich die Erinnerung daran noch ein paar Tage länger :-)
Soweit so gut, ich habe eine kleine aber feine Ausbeute an Holunderblütendolden gesammelt, geschwind die restlichen Zutaten eingekauft und losgelegt. Jetzt brauche ich nur noch etwas Geduld.
Wenn ihr euren Holunderblütensirup selber machen wollt braucht ihr:
1 Liter Wasser2 kg Zucker
10 g Zitronensäure
1 Zitrone
1 Limette
1 Orange
Achtet darauf, dass ihr unbehandelte Früchte bekommt oder brüht sie zumindest mit kochendem Wasser ab und wascht sie gründlich.
Und so wird's gemacht:
1. Wasser in einem großen (!!!) Topf aufkochen und den Zucker dazu geben. So lange rühren bis die Flüssigkeit wieder klar wird. Dann en Topf vom Herd nehmen.
2. Zitrusfrüchte waschen und in Scheiben schneiden, Holunderblüten auszupfen und von Kleintieren befreien :-)
3. Zitronensäure ins Zuckerwasser geben und einrühren.
4. Blüten und Früchte in den Topf geben, durchrühren und zugedeckt stehen lassen bis alles abgekühlt ist.
5. Den abgekühlten Topf zugedeckt 2-3 Tage im Kühlschrank stehen lassen damit alles gut durchziehen kann. Anschließend den Sirup durch ein feines Haarsieb abseihen oder durch ein Tuch passieren.
Mir genügt das Sieb, der Sirup sieht dann aber nicht ganz "sauber" aus, da kleine Teilchen darin herumschwimmen. Das ist größtenteils Blütenstaub und stört überhaupt nicht. Wenn ihr trotzdem einen klaren Sirup wollt müsst ihr ein Leinentuch oder Baumwolltuch nehmen (vorher auskochen, keinen Weichspüler oder sowas verwenden) und viiieeeel Geduld haben, da der dickflüsige Sirup nur sehr langsam durch das Tuch tropft.
Mit dem fertigen Sirup könnt ihr nun nach Belieben weiter verfahren. Er eignet sich für Hugo, Limonade, Desserts, Torten, und vieles mehr. Wenn ihr tolle Holunderblütensiruprezepte (mein persönlicher Kandidat für das Rezepteunwort des Jahres *g*) habt, her damit :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 13. Juni 2015
Quiche mit grünem und weißem Spargel
Hallo ihr Lieben,
auch bei Spargel passiert es mir manchmal, dass ich zuviel davon einkaufe. Da stehe ich dann vor dem Stand mit den vollen Kisten, alles sieht so lecker und frisch aus, ich habe Hunger und schwups - viel zu viel Spargel für uns zwei.
Aber genau genommen gibt es von guten Sachen ja nie "zu viel" und ich habe zum Glück fast immer eine Idee, was ich noch so alles daraus machen könnte. Heute zum Beispiel eine herzhafte Quiche mit Spargel und Frühlingszwiebeln. Alles dezent in weiß und grün gehalten :-)
Für eine Quiche (reicht für 4 Personen) braucht ihr:
250 g Dinkelmehl (Type 630)
1 TL Salz
125 g Butter
1 Eigelb
3 EL kaltes Wasser
600 g Spargel (weiß und/oder grün)
1 Bund Frühlingszwiebeln
30 g Butter
200 g Sahne
3 Eier
1 Eiweiß
50 g Parmesan
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Salz, Butter, Wasser und Eigelb einen Mürbeteig herstellen und in Frischhaltefolieeingewickelt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Weißen Spargel schälen, grünen Spargel nur im unteren Drittel schälen und die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden. Ich sortiere die Spargelstücke grob nach der Stärke, damit später alle etwa gleich gut durch gegart sind.
3. In einer Pfanne 30 g Butter erhitzen und Spargelstücke darin anbraten. Gebt zuerst die dicken Stücke in die Pfanne und nach ein paar Minuten die dünneren dazu. Zuletzt die Spargelspitzen.
4. Währenddessen die Frühlingszwiebeln hacken und zum Spargel in die Pfanne geben, kurz mitbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform oder Tarte-Form einfetten. Teig Ausrollen, am Besten auf der Folie in der er eingepackt war, denn so könnt ihr ihn leichter in die Form legen. In der Form einen etwa 3 cm hohen Rand formen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und im unteren Drittel des Backofens 10 Minuten vorbacken.
6. Parmesan reiben, Eier und Eiweiß mit Sahne und Parmesan verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
7. Spargelstücke auf gleichmäßig in der Form verteilen und den Eierguss darüber verteilen.
8. Die Quiche wieder in den Ofen schieben und etwa 35 - 40 Minuten fertig backen bis sie goldbraun wird.
Die Quiche noch heiß servieren und genießen. Sie schmeckt auch kalt, aber wozu warten :-)
Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und guten Appetit.
Alles Liebe
Euer Steffen
auch bei Spargel passiert es mir manchmal, dass ich zuviel davon einkaufe. Da stehe ich dann vor dem Stand mit den vollen Kisten, alles sieht so lecker und frisch aus, ich habe Hunger und schwups - viel zu viel Spargel für uns zwei.
Aber genau genommen gibt es von guten Sachen ja nie "zu viel" und ich habe zum Glück fast immer eine Idee, was ich noch so alles daraus machen könnte. Heute zum Beispiel eine herzhafte Quiche mit Spargel und Frühlingszwiebeln. Alles dezent in weiß und grün gehalten :-)
Für eine Quiche (reicht für 4 Personen) braucht ihr:
250 g Dinkelmehl (Type 630)
1 TL Salz
125 g Butter
1 Eigelb
3 EL kaltes Wasser
600 g Spargel (weiß und/oder grün)
1 Bund Frühlingszwiebeln
30 g Butter
200 g Sahne
3 Eier
1 Eiweiß
50 g Parmesan
Salz
Pfeffer
Und so wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Salz, Butter, Wasser und Eigelb einen Mürbeteig herstellen und in Frischhaltefolieeingewickelt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Weißen Spargel schälen, grünen Spargel nur im unteren Drittel schälen und die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden. Ich sortiere die Spargelstücke grob nach der Stärke, damit später alle etwa gleich gut durch gegart sind.
3. In einer Pfanne 30 g Butter erhitzen und Spargelstücke darin anbraten. Gebt zuerst die dicken Stücke in die Pfanne und nach ein paar Minuten die dünneren dazu. Zuletzt die Spargelspitzen.
4. Währenddessen die Frühlingszwiebeln hacken und zum Spargel in die Pfanne geben, kurz mitbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform oder Tarte-Form einfetten. Teig Ausrollen, am Besten auf der Folie in der er eingepackt war, denn so könnt ihr ihn leichter in die Form legen. In der Form einen etwa 3 cm hohen Rand formen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und im unteren Drittel des Backofens 10 Minuten vorbacken.
6. Parmesan reiben, Eier und Eiweiß mit Sahne und Parmesan verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
7. Spargelstücke auf gleichmäßig in der Form verteilen und den Eierguss darüber verteilen.
8. Die Quiche wieder in den Ofen schieben und etwa 35 - 40 Minuten fertig backen bis sie goldbraun wird.
Die Quiche noch heiß servieren und genießen. Sie schmeckt auch kalt, aber wozu warten :-)
Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und guten Appetit.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 6. Juni 2015
Rhabarbermuffins mit Marzipan
Hallo ihr Süßen,
kürzlich habe ich ein neues Rezept an meinen Arbeitskollegen "getestet". Die Gute Nachricht: Alle haben überlebt :-)
Und nachdem nichts übrig geblieben ist unterstelle ich einfach mal, dass es ihnen auch geschmeckt hat. Ihr könnt euch also getrost an dem Rezept versuchen und auch eure Lieben damit beglücken.
Für 12 Muffins braucht ihr:
400 g Rhabarber
100 g Marzipanrohmasse
125 g Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Joghurt
80 g Grieß
3 Eier
150 g Mehl
1 TL Backpulver
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Rhabarber putzen und in 1-2 cm große Stücke schneiden. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken (ich empfehle die hohen Tulpenförmchen).
2. Marzipan grob raspeln und mit der Butter glatt rühren. Dann Zucker, Salz, Joghurt, Grieß und Eier dazu geben und alles gut miteinander verrühren.
3. Mehl mit Backpulver mischen, zur Masse sieben und unterziehen.
4. Zuletzt die Rhabarberstücke unter die Masse mischen und alles gleichmäßig in die Muffinförmchen verteilen.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen.
Ihr könnt auch die Hälfte des Rhabarbers durch frische Erdbeeren ersetzen, die Aromen passen perfekt zusammen. Ich mag allerdings frische Erdbeeren lieber frisch, gebacken finde ich sie nicht lecker.
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
kürzlich habe ich ein neues Rezept an meinen Arbeitskollegen "getestet". Die Gute Nachricht: Alle haben überlebt :-)
Und nachdem nichts übrig geblieben ist unterstelle ich einfach mal, dass es ihnen auch geschmeckt hat. Ihr könnt euch also getrost an dem Rezept versuchen und auch eure Lieben damit beglücken.
Für 12 Muffins braucht ihr:
400 g Rhabarber
100 g Marzipanrohmasse
125 g Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Joghurt
80 g Grieß
3 Eier
150 g Mehl
1 TL Backpulver
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Rhabarber putzen und in 1-2 cm große Stücke schneiden. Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken (ich empfehle die hohen Tulpenförmchen).
2. Marzipan grob raspeln und mit der Butter glatt rühren. Dann Zucker, Salz, Joghurt, Grieß und Eier dazu geben und alles gut miteinander verrühren.
3. Mehl mit Backpulver mischen, zur Masse sieben und unterziehen.
4. Zuletzt die Rhabarberstücke unter die Masse mischen und alles gleichmäßig in die Muffinförmchen verteilen.
5. Auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen.
Ihr könnt auch die Hälfte des Rhabarbers durch frische Erdbeeren ersetzen, die Aromen passen perfekt zusammen. Ich mag allerdings frische Erdbeeren lieber frisch, gebacken finde ich sie nicht lecker.
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 3. Juni 2015
Farfalle mit grünem Spargel und Tomaten
Hallo meine Lieben,
heute geht es wieder einmal um Spargel und darum was man so alles damit anstellen kann. Mir gehts es oft so, dass ich beim Einkaufen etwas leckeres sehe und das dann impulsiv kaufe. Glaubt man Peter Zwegat und seinen Kollegen ist das der sichere Weg in den Ruin - wer ohne Einkaufszettel einkauft abonniert auch Sky und hat sieben Handyverträge und mindestens einen negativen Schufaeintrag. Zum Glück trifft davon nichts auf mich zu und ich betrachte das Einkaufen ohne Einkaufszettel zwar auch als oft teuren Spaß, aber eben auch als Abenteuer. Ich weiß schließlich im Moment des Einkaufs oft noch nicht, was ich aus den Zutaten dann machen werde und das finde ich spannend.
Beim Spargel ging es mir jetzt auch so. Hatte ich doch 2 Bund grünen Spargel gekauft und nur einen verplant. Was also aus zweiten machen? Wie immer zuerst ein Blick in Speisekammer und Kühlschrank. Ergbenis: Von allem zu viel da, außer Erdbeeren. Davon kann man nie zu viel da haben :-)
Nudeln standen schon länger nicht mehr auf dem Speiseplan, da ich bei der ganzen Kuchenbackerei bei den übrigen Mahlzeiten gerne auch mal mit weniger Kohlenhydraten auszukommen versuche. Mit mäßigem Erfolg...
Getrocknete Tomaten sind auch immer da. Dank der Eltern von meinem Spatzl direkt aus Sizilien mitgebracht und zehnmal so lecker die gekaufte (ok, hier schmeckt man die Emotionen einfach mit).
Es gibt also Farfalle (oder jede anders geformte Pasta) mit grünem Spargel und getrockneten (und frischen) Tomaten. Das geht schnell, sieht toll aus, duftet köstlich und schmeckt fantastisch.
Für zwei hungrige Personen braucht ihr:
250 g Farfalle
500 g grünen Spargel
80 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
2 frische Tomaten
3 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
50 ml Weißwein
2 EL Öl (von den abgetropften Tomaten)
Salz
Pfeffer
Parmesan
Und so wird's gemacht:
1. Knoblauch schälen, fein hacken. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen, das Öl braucht ihr später. Die frischen Tomaten waschen und das wässrige Innere mit einem Löffel heraus lösen. Fruchtfleisch würfeln. Rosmarin vom Stiel zupfen und hacken.
2. Das untere Drittel der Spargelstangen schälen und den Spargel diagonal in etwa 2-3 cm lange Stücke schneiden. Die Spargelspitzen ganz lassen.
3. Die abgetropften getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden.
4. In reichlich Salzwasser die Pasta nach Anleitung bissfest kochen.
5. Währenddessen das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und zunächst den Knoblauch anschwitzen. Anschließend die Spargelstücke dazu geben. Ich gebe zuerst die dickeren Stücke in die Pfanne und nach 1-2 Minuten die dünnen Stücke und Spargelspitzen. So wird alles möglichst gleichzeitig gar.
6. Zuletzt die Tomatenwürfel und den Rosmarin dazu geben. Nach ungefähr 6 Minuten (der Spargel soll noch nicht ganz durchgebraten sein) mit Weißwein und 2 EL Nudelwasser ablöschen und noch 1-2 Minuten damit weiter dünsten.
7. Getrocknete Tomaten dazu geben, Pasta abgießen und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles gut durchmischen, würzen und auf einer großen Platte oder Pastatellern servieren. Dazu noch mit gehobeltem Parmesankäse bestreuen.
Anstelle von Parmesan passt auch Feta gut dazu, seid aber mit dem Salz vorsichtig. Sowohl die getrockneten Tomaten als auch der Käse sind sehr salzig. Nachsalzen ist auf jeden Fall die bessere Wahl bevor ihr das gute Essen versalzt - egal wie verliebt ihr auch gerade sein mögt. :-)
Nehmt bitte immer "richtigen" Parmesankäse. Damit meine ich Käse am Stück, dann könnt ihr die Rinde sehen und nur der echte Parmesan trägt auch die Aufschrift "Parmigiano Reggiano". Das fertig geriebene Zeug aus dem Kühlregal mag sein was es will, es erinnert mich immer an Sägemehl und gehört einfach nicht auf den Teller.
Ich wünsche euch noch viele tolle Spargelgenussmomente und alles Liebe
Euer Steffen
heute geht es wieder einmal um Spargel und darum was man so alles damit anstellen kann. Mir gehts es oft so, dass ich beim Einkaufen etwas leckeres sehe und das dann impulsiv kaufe. Glaubt man Peter Zwegat und seinen Kollegen ist das der sichere Weg in den Ruin - wer ohne Einkaufszettel einkauft abonniert auch Sky und hat sieben Handyverträge und mindestens einen negativen Schufaeintrag. Zum Glück trifft davon nichts auf mich zu und ich betrachte das Einkaufen ohne Einkaufszettel zwar auch als oft teuren Spaß, aber eben auch als Abenteuer. Ich weiß schließlich im Moment des Einkaufs oft noch nicht, was ich aus den Zutaten dann machen werde und das finde ich spannend.
Beim Spargel ging es mir jetzt auch so. Hatte ich doch 2 Bund grünen Spargel gekauft und nur einen verplant. Was also aus zweiten machen? Wie immer zuerst ein Blick in Speisekammer und Kühlschrank. Ergbenis: Von allem zu viel da, außer Erdbeeren. Davon kann man nie zu viel da haben :-)
Nudeln standen schon länger nicht mehr auf dem Speiseplan, da ich bei der ganzen Kuchenbackerei bei den übrigen Mahlzeiten gerne auch mal mit weniger Kohlenhydraten auszukommen versuche. Mit mäßigem Erfolg...
Getrocknete Tomaten sind auch immer da. Dank der Eltern von meinem Spatzl direkt aus Sizilien mitgebracht und zehnmal so lecker die gekaufte (ok, hier schmeckt man die Emotionen einfach mit).
Es gibt also Farfalle (oder jede anders geformte Pasta) mit grünem Spargel und getrockneten (und frischen) Tomaten. Das geht schnell, sieht toll aus, duftet köstlich und schmeckt fantastisch.
Für zwei hungrige Personen braucht ihr:
250 g Farfalle
500 g grünen Spargel
80 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
2 frische Tomaten
3 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
50 ml Weißwein
2 EL Öl (von den abgetropften Tomaten)
Salz
Pfeffer
Parmesan
Und so wird's gemacht:
1. Knoblauch schälen, fein hacken. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen, das Öl braucht ihr später. Die frischen Tomaten waschen und das wässrige Innere mit einem Löffel heraus lösen. Fruchtfleisch würfeln. Rosmarin vom Stiel zupfen und hacken.
2. Das untere Drittel der Spargelstangen schälen und den Spargel diagonal in etwa 2-3 cm lange Stücke schneiden. Die Spargelspitzen ganz lassen.
3. Die abgetropften getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden.
4. In reichlich Salzwasser die Pasta nach Anleitung bissfest kochen.
5. Währenddessen das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und zunächst den Knoblauch anschwitzen. Anschließend die Spargelstücke dazu geben. Ich gebe zuerst die dickeren Stücke in die Pfanne und nach 1-2 Minuten die dünnen Stücke und Spargelspitzen. So wird alles möglichst gleichzeitig gar.
6. Zuletzt die Tomatenwürfel und den Rosmarin dazu geben. Nach ungefähr 6 Minuten (der Spargel soll noch nicht ganz durchgebraten sein) mit Weißwein und 2 EL Nudelwasser ablöschen und noch 1-2 Minuten damit weiter dünsten.
7. Getrocknete Tomaten dazu geben, Pasta abgießen und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles gut durchmischen, würzen und auf einer großen Platte oder Pastatellern servieren. Dazu noch mit gehobeltem Parmesankäse bestreuen.
Anstelle von Parmesan passt auch Feta gut dazu, seid aber mit dem Salz vorsichtig. Sowohl die getrockneten Tomaten als auch der Käse sind sehr salzig. Nachsalzen ist auf jeden Fall die bessere Wahl bevor ihr das gute Essen versalzt - egal wie verliebt ihr auch gerade sein mögt. :-)
Nehmt bitte immer "richtigen" Parmesankäse. Damit meine ich Käse am Stück, dann könnt ihr die Rinde sehen und nur der echte Parmesan trägt auch die Aufschrift "Parmigiano Reggiano". Das fertig geriebene Zeug aus dem Kühlregal mag sein was es will, es erinnert mich immer an Sägemehl und gehört einfach nicht auf den Teller.
Ich wünsche euch noch viele tolle Spargelgenussmomente und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 30. Mai 2015
Faltenbrot
Hallo meine Lieben,
heute habe ich wieder mal auf Sallys Blog gestöbert und dabei ein Faltenbrot entdeckt, das sich wirklich perfekt als Beilage zu Gegrilltem eignet. Ich habe nur bei der Füllung variiert und anstelle der Kräuterbutter ein halbes Glas Pesto verwendet. Ich kann mir auch meine Tomatenbutter prima dazu vorstellen. Werde ich sicher demnächst noch einmal ausprobieren.
Ich habe das Brot in einer 26er Springform gebacken, aber ihr könnt auch eine Auflaufform oder ähnliches verwenden. Wenn ihr das Brot mit Pesto füllt solltet ihr wissen, dass sehr viel flüssiges Öl auslaufen wird, stellt eure Form zum Backen also unbedingt auf ein Blech, sonst habt ihr nachher viel zu putzen.
Für eine Portion braucht ihr:
600 g Mehl
300 ml Wasser
1 Würfel Hefe
oder 2 Päckchen Trockenhefe
1/2 TL Zucker
2 TL Salz
50 g Öl
ca. 1/2 Glas Pesto
Und so wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Wasser, Zucker, Hefe, Salz und Öl einen Hefeteig herstellen und diesen dann zugedeckt für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
2. Nach der Gehzeit den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit dem Pesto bestreichen. Dann in etwa 5 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen dann wie eine Ziehharmonika falten und die Teigpäckchen in eine gefettete Form setzen.
3. Gebt dem Ganzen nochmals ca. 20 Minuten Zeit um aufzugehen und heizt unterdessen den Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vor.
4. Backt das Brot jetzt auf der mittleren Schiene für ca. 35 Minuten und denkt daran, ein Blech unterzustellen, wenn ihr eine Springform verwendet.
Das Brot kann dann zum Essen ganz einfach mit den Händen in Stücke gebrochen werden. Es passt toll zu allem Gegrillten, schmeckt mir aber auch einfach so zwischendurch sehr gut!
Den Link zu Sallys Rezept habe ich euch oben eingefügt, dort findet ihr auch ein Video, falls ihr mal genau sehen wollt, wie das geht.
Alles Liebe
Euer Steffen
heute habe ich wieder mal auf Sallys Blog gestöbert und dabei ein Faltenbrot entdeckt, das sich wirklich perfekt als Beilage zu Gegrilltem eignet. Ich habe nur bei der Füllung variiert und anstelle der Kräuterbutter ein halbes Glas Pesto verwendet. Ich kann mir auch meine Tomatenbutter prima dazu vorstellen. Werde ich sicher demnächst noch einmal ausprobieren.
Ich habe das Brot in einer 26er Springform gebacken, aber ihr könnt auch eine Auflaufform oder ähnliches verwenden. Wenn ihr das Brot mit Pesto füllt solltet ihr wissen, dass sehr viel flüssiges Öl auslaufen wird, stellt eure Form zum Backen also unbedingt auf ein Blech, sonst habt ihr nachher viel zu putzen.
Für eine Portion braucht ihr:
600 g Mehl
300 ml Wasser
1 Würfel Hefe
oder 2 Päckchen Trockenhefe
1/2 TL Zucker
2 TL Salz
50 g Öl
ca. 1/2 Glas Pesto
Und so wird's gemacht:
1. Aus Mehl, Wasser, Zucker, Hefe, Salz und Öl einen Hefeteig herstellen und diesen dann zugedeckt für ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
2. Nach der Gehzeit den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit dem Pesto bestreichen. Dann in etwa 5 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen dann wie eine Ziehharmonika falten und die Teigpäckchen in eine gefettete Form setzen.
3. Gebt dem Ganzen nochmals ca. 20 Minuten Zeit um aufzugehen und heizt unterdessen den Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vor.
4. Backt das Brot jetzt auf der mittleren Schiene für ca. 35 Minuten und denkt daran, ein Blech unterzustellen, wenn ihr eine Springform verwendet.
Das Brot kann dann zum Essen ganz einfach mit den Händen in Stücke gebrochen werden. Es passt toll zu allem Gegrillten, schmeckt mir aber auch einfach so zwischendurch sehr gut!
Den Link zu Sallys Rezept habe ich euch oben eingefügt, dort findet ihr auch ein Video, falls ihr mal genau sehen wollt, wie das geht.
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 27. Mai 2015
Apfel-Karotten-Muffins mit Kokos
Hallo meine Lieben,
heute gab es bei mir mal wieder etwas aus der Kategorie "Das muss weg aber ich habe keine Lust die Küche danach zu putzen". In diese Sparte fallen alle Rezepte, für die ich wenig Werkzeug, am besten keine Küchenmaschine und nicht viele Zutaten brauche. Außerdem ist entscheidend, dass wenigstens eine der Zutaten schon lange darauf wartet, verspeist zu werden. In diesem Fall waren das die Karotten, die schon seit Tagen im Kühlschrank warten.
Für 9-12 Muffins braucht ihr:
180 g Mehl
2 TL Backpulver
80 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Ingwerpulver
60 g Butter
2 Eier
50 ml Milch
1 Apfel
150 g Karotten
4 EL Kokosflocken
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Muffinbackblech mit Förmchen bestücken. Wenn ihr "Normale" nehmt ergibt es ca. 12 Muffins, bei den hohen Förmchen eher 9.
2. Butter in einer Schüssel in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf auf dem Herd schmelzen, kurz abkühlen lassen, dann mit Milch und Eiern verquirlen.
3. In einer zweiten Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen, dann die Eiermasse dazu geben und vermengen bis sich die Zuatetn gerade so verbinden.
4. Apfel schälen, Karotten putzen und beides grob reiben und die Raspeln unter den Teig heben.
5. Gleichmäßig in die Förmchen verteilen und auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen.
Bis die Muffins fertig gebacken sind, ist das bisschen Geschirr abgespült und ihr habt eine saubere Küche und etwas zum Naschen. Wie praktisch :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
heute gab es bei mir mal wieder etwas aus der Kategorie "Das muss weg aber ich habe keine Lust die Küche danach zu putzen". In diese Sparte fallen alle Rezepte, für die ich wenig Werkzeug, am besten keine Küchenmaschine und nicht viele Zutaten brauche. Außerdem ist entscheidend, dass wenigstens eine der Zutaten schon lange darauf wartet, verspeist zu werden. In diesem Fall waren das die Karotten, die schon seit Tagen im Kühlschrank warten.
Für 9-12 Muffins braucht ihr:
180 g Mehl
2 TL Backpulver
80 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Ingwerpulver
60 g Butter
2 Eier
50 ml Milch
1 Apfel
150 g Karotten
4 EL Kokosflocken
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 200°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Muffinbackblech mit Förmchen bestücken. Wenn ihr "Normale" nehmt ergibt es ca. 12 Muffins, bei den hohen Förmchen eher 9.
2. Butter in einer Schüssel in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf auf dem Herd schmelzen, kurz abkühlen lassen, dann mit Milch und Eiern verquirlen.
3. In einer zweiten Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen, dann die Eiermasse dazu geben und vermengen bis sich die Zuatetn gerade so verbinden.
4. Apfel schälen, Karotten putzen und beides grob reiben und die Raspeln unter den Teig heben.
5. Gleichmäßig in die Förmchen verteilen und auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen.
Bis die Muffins fertig gebacken sind, ist das bisschen Geschirr abgespült und ihr habt eine saubere Küche und etwas zum Naschen. Wie praktisch :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 24. Mai 2015
Gebackener Spargel mit Parmesanbutter
Hallo meine Lieben,
heute habe ich wieder ein Spargelrezept für euch. So einfach und lecker kann richtig gutes Essen sein.
Ich habe meine Spargel im Ofen gebacken, das schmeckt wirklich fantastisch. Probiert es selbst aus und überzeugt euch davon.
Für 4 Portionen braucht ihr:
1 kg weiße Spargel
50 g Butter
30 g Semmelbrösel
80 g Parmesan
1 Scheibe Zitrone
Zucker
Salz
Beilagen nach Wahl, z.B. Kartoffeln, Reis, Nudeln oder geröstetes Brot.
Und so wird's gemacht:
1. In eine, großen Topf Wasser mit Zitrone, Zucker und Salz erhitzen. Backofen auf 225°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Spargel schälen und in das kochende Wasser geben und etwa 10 Minuten vorgaren.
3. Parmesan reiben und mit Butter und Semmelbröseln verkneten.
4. Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier belegen. Darauf die Spargelstangen nebeneinander legen und mit Flöckchen aus Parmesanbutter bestreuen.
5. Auf der zweiten Schiene von oben etwa 10 Minuten backen bis die Parmesanbutter goldbraun wird. Wenn euer Backofen eine Grillfunktion hat könnt ihr diese zuschalten, dann geht es schneller und ihr müsst auch besser aufpassen, dass nichts verbrennt.
Spargel mit der Beilage eurer Wahl anrichten und genießen. Wem das Gericht zu trocken ist kann ein wenig gebräunte Butter über die Spargel geben.
Manchmal liegt das Geheimnis einfach in der Kürze. Also ran an den Herd und nachmachen :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
heute habe ich wieder ein Spargelrezept für euch. So einfach und lecker kann richtig gutes Essen sein.
Ich habe meine Spargel im Ofen gebacken, das schmeckt wirklich fantastisch. Probiert es selbst aus und überzeugt euch davon.
Für 4 Portionen braucht ihr:
1 kg weiße Spargel
50 g Butter
30 g Semmelbrösel
80 g Parmesan
1 Scheibe Zitrone
Zucker
Salz
Beilagen nach Wahl, z.B. Kartoffeln, Reis, Nudeln oder geröstetes Brot.
Und so wird's gemacht:
1. In eine, großen Topf Wasser mit Zitrone, Zucker und Salz erhitzen. Backofen auf 225°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Spargel schälen und in das kochende Wasser geben und etwa 10 Minuten vorgaren.
3. Parmesan reiben und mit Butter und Semmelbröseln verkneten.
4. Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier belegen. Darauf die Spargelstangen nebeneinander legen und mit Flöckchen aus Parmesanbutter bestreuen.
5. Auf der zweiten Schiene von oben etwa 10 Minuten backen bis die Parmesanbutter goldbraun wird. Wenn euer Backofen eine Grillfunktion hat könnt ihr diese zuschalten, dann geht es schneller und ihr müsst auch besser aufpassen, dass nichts verbrennt.
Spargel mit der Beilage eurer Wahl anrichten und genießen. Wem das Gericht zu trocken ist kann ein wenig gebräunte Butter über die Spargel geben.
Manchmal liegt das Geheimnis einfach in der Kürze. Also ran an den Herd und nachmachen :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 23. Mai 2015
Streusel-Taler mit Rhabarber
Hallo meine Lieben,
schon wieder ein Rezept mit Rhabarber. Die Zeit, in der es Rhabarber gibt ist einfach zu kurz und so nutze ich einfach jede Gelegeneheit um etwas feines zu zaubern. Heute gibt's Streusel-Taler mit Rhabarber, die ihr im Handumdrehen nachbacken könnt und ich wage hier sogar eine Gelinggarantie auszusprechen.
Für ca. 6 Streusel-Taler braucht ihr:
250 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe
125 ml Milch
40 g Zucker
40 g Butter
1 Prise Salz
250 g Rhabarber
außerdem:
100 g Mehl
70 g Butter
70 g Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Aus den Zutaten für den Teig einen Hefeteig machen. Dazu die Hefe in lauwarmer Milch auflösen und mit Mehl, Zucker und Salz vermengen. Zuletzt die Butter einarbeiten und zugedeckt mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Rhabarber putzen und in 1 cm große Würfel schneiden
3. Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen und diese zu Kugeln rundwirken.
4. Die Teigstücke auf der bemehlten Arbeitsfläche zu runden Fladen ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
5. Auf jedes Teigstück eine Portion Rhabarber geben. Seid dabei ruhig großzügig, denn der Rhabarber schrumpft beim Backen durch den Wasserverlust ordentlich ein.
6. Für die Streusel 100 g Mehl, 70 g Zucker und 70 g Butter mit kalten Händen reiben bis die Masse krümelig zusammen hält. Streusel über den Rhabarber verteilen.
7. Auf der mittleren Schiene ca. 25 - 30 Minuten backen. Die Ränder der Streusel-Taler sollen goldbraun sein.
Wenn ihr es noch süßer mögt könnt ihr die abgekühlten Streusel-Taler noch mit Zuckerguss bestreichen oder mit etwas Puderzucker bestäuben. Ich mag es lieber, wenn Gebäck mit Rhabarber noch schön säuerlich schmeckt. Sauer macht lustig ;-)
Alles Liebe
Euer Steffen
schon wieder ein Rezept mit Rhabarber. Die Zeit, in der es Rhabarber gibt ist einfach zu kurz und so nutze ich einfach jede Gelegeneheit um etwas feines zu zaubern. Heute gibt's Streusel-Taler mit Rhabarber, die ihr im Handumdrehen nachbacken könnt und ich wage hier sogar eine Gelinggarantie auszusprechen.
Für ca. 6 Streusel-Taler braucht ihr:
250 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe
125 ml Milch
40 g Zucker
40 g Butter
1 Prise Salz
250 g Rhabarber
außerdem:
100 g Mehl
70 g Butter
70 g Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Aus den Zutaten für den Teig einen Hefeteig machen. Dazu die Hefe in lauwarmer Milch auflösen und mit Mehl, Zucker und Salz vermengen. Zuletzt die Butter einarbeiten und zugedeckt mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Rhabarber putzen und in 1 cm große Würfel schneiden
3. Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen und diese zu Kugeln rundwirken.
4. Die Teigstücke auf der bemehlten Arbeitsfläche zu runden Fladen ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
5. Auf jedes Teigstück eine Portion Rhabarber geben. Seid dabei ruhig großzügig, denn der Rhabarber schrumpft beim Backen durch den Wasserverlust ordentlich ein.
6. Für die Streusel 100 g Mehl, 70 g Zucker und 70 g Butter mit kalten Händen reiben bis die Masse krümelig zusammen hält. Streusel über den Rhabarber verteilen.
7. Auf der mittleren Schiene ca. 25 - 30 Minuten backen. Die Ränder der Streusel-Taler sollen goldbraun sein.
Wenn ihr es noch süßer mögt könnt ihr die abgekühlten Streusel-Taler noch mit Zuckerguss bestreichen oder mit etwas Puderzucker bestäuben. Ich mag es lieber, wenn Gebäck mit Rhabarber noch schön säuerlich schmeckt. Sauer macht lustig ;-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 20. Mai 2015
Eiweißbrot
Hallo meine Lieben,
das heutige Rezept habe ich aus der Sendung "Sweet & Easy - Enie backt". Ich habe schon länger nach einem vernünftigen Rezept für ein Eiweißbrot gesucht und das hier ist bisher einfach das leckerste Brot meiner Versuchsreihe. Außerdem ist es super praktisch, wenn man mal wieder zu viel Eiweiß vom Backen übrig hat.
Das Brot kommt fast komplett ohne Mehl aus, Weizenmehl ist gar nicht drin. Ich finde es unglaublich köstlich, es hat ein tolles nussiges Aroma und es macht sehr satt. Probiert es wirklich selber mal aus und überzeugt euch davon.
Für eine Kastenform (ca. 30 x 10 cm) braucht ihr:
8 Eiweiß (Größe M)
100 g gemahlene Mandeln
100 g geschroteter Leinsamen
4 EL Weizenkleie
5 EL Dinkelvollkornmehl
1 Päckchen Backpulver
1 Tl Salz
300 g Quark
außerdem:
2 EL Kürbiskerne
2 EL Sonnenblumenkerne
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Eine Kastenform mit Wasser ausspülen und mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen ausstreuen. Die KErne bleiben an der feuchten Form haften. Wenn das nicht klappt könnt ihr die Form auch einfetten und dann ausstreuen. Einige Kerne zum Bestreuen zurück behalten.
3. Mandeln, Leinsamen, Weizenkleie, Mehl, Backpulver und Salz mischen. Ich hatte keinen geschroteten Leinsamen und auch keine Getreidemühle, aber ein Ehrenrunde im Zerkleinerer tut's auch.
4. Quark und Eiweiß dazu geben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührgeräts zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.
5. Teig in die Form füllen und mit den übrigen Kernen bestreuen. Auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten backen. Dann in der Form auskühlen lassen, Ränder lösen und vorsichtig aus der Form stürzen.
Das Brot ist innen schön weich und nicht zu trocken. Wenn ihr es knuspriger mögt, steckt es kurz in den Toaster, das hebt das nussige Aroma noch einmal deutlich hervor.
Ich wünsche euch einen guten Appetit!
Alles Liebe
Euer Steffen
das heutige Rezept habe ich aus der Sendung "Sweet & Easy - Enie backt". Ich habe schon länger nach einem vernünftigen Rezept für ein Eiweißbrot gesucht und das hier ist bisher einfach das leckerste Brot meiner Versuchsreihe. Außerdem ist es super praktisch, wenn man mal wieder zu viel Eiweiß vom Backen übrig hat.
Das Brot kommt fast komplett ohne Mehl aus, Weizenmehl ist gar nicht drin. Ich finde es unglaublich köstlich, es hat ein tolles nussiges Aroma und es macht sehr satt. Probiert es wirklich selber mal aus und überzeugt euch davon.
Für eine Kastenform (ca. 30 x 10 cm) braucht ihr:
8 Eiweiß (Größe M)
100 g gemahlene Mandeln
100 g geschroteter Leinsamen
4 EL Weizenkleie
5 EL Dinkelvollkornmehl
1 Päckchen Backpulver
1 Tl Salz
300 g Quark
außerdem:
2 EL Kürbiskerne
2 EL Sonnenblumenkerne
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Eine Kastenform mit Wasser ausspülen und mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen ausstreuen. Die KErne bleiben an der feuchten Form haften. Wenn das nicht klappt könnt ihr die Form auch einfetten und dann ausstreuen. Einige Kerne zum Bestreuen zurück behalten.
3. Mandeln, Leinsamen, Weizenkleie, Mehl, Backpulver und Salz mischen. Ich hatte keinen geschroteten Leinsamen und auch keine Getreidemühle, aber ein Ehrenrunde im Zerkleinerer tut's auch.
4. Quark und Eiweiß dazu geben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührgeräts zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.
5. Teig in die Form füllen und mit den übrigen Kernen bestreuen. Auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten backen. Dann in der Form auskühlen lassen, Ränder lösen und vorsichtig aus der Form stürzen.
Das Brot ist innen schön weich und nicht zu trocken. Wenn ihr es knuspriger mögt, steckt es kurz in den Toaster, das hebt das nussige Aroma noch einmal deutlich hervor.
Ich wünsche euch einen guten Appetit!
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 17. Mai 2015
Produkttest - Swiffer
Hallo meine Lieben,
ein neues Testpaket ist da und darin ist dieses Mal ein Swiffer Bodenwischer, der speziell für Tierhaare geeignet sein soll. Sehr praktisch, wenn ich daran denke wie viele Haare unser kleiner Wuschel hier so liegen lässt. Vor allem die langen Haare fliegen bei jedem Luftzug durch die Wohnung und versammeln sich dann zu konspirativen Treffen mit Staub und Krümelchen unter dem Sofa oder unter Schränken, wo der Staubsauger nur schwer hin kommt.
Ich bin also ganz froh, dass ich mit dem Swiffer mal ein Produkt testen darf, was hier Lösungen verspricht.
Zunächst muss das Gerät zusammengebaut werden. Das geht dank der stabilen Steckverbinungen ganz schnell und wenn man ein bisschen aufpasst, klemmt man sich auch nicht den Finger ein :-) Die Arbeitshöhe ist angenehm und ich kann den Swiffer benutzen ohne mich ständig bücken oder verbiegen zu müssen.
Dann einfach ein Swiffer Tuch auf den Boden legen, Wischer darauf stellen und das Tuch umschlagen und in die kleinen gezackten Öffnungen drücken. Fertig. Unsere Hunde haben das neue Gerät auch gleich untersucht und akzeptiert. Während Staubsauger regelmäßig als Kreaturen der Unterwelt angesehen und attackiert werden, wird der stumme Wischer einfach ignoriert.
Ich war wirklich entsetzt, wie viel Staub und Haare ich noch unter dem Sofa finde, obwohl dort regelmäßig staub gesaugt wird. Begeistert war ich davon, dass die Tücher so enorm viel Staub und Haare festhalten. Was sie einmal im Griff haben, lassen sie auch nicht mehr los. Meine Befürchtung war ja, dass ich damit die Fussel vielleicht unter den Möbel hervor holen kann, dann aber alles nur in der Wohnung verteile. Dem ist nicht so. Die Struktur der Tücher sorgt dafür, dass alles hängen bleibt.
Ein bisschen schade finde ich, dass der Wische sehr kompakt ist und man so bei einem großen Zimmer oder meinem langen Flur ganz schön viel Wischen muss. Eine breitere Wischfläche und größere Tücher hätten mir besser gefallen.
Mein Fazit ist, dass ich wohl weiterhin staubsaugen werde, aber für die schwer erreichbaren Stellen oder das spontane "mal-kurz-durchwischen" den Swiffer benutze. Ein praktischer Helfer ist das kleine Ding auf jeden Fall!
Alles Liebe
Euer Steffen
P.S.: Falls ihr den Swiffer auch haben wolle habe ich hier noch einen ganzen Schwung Rabattcoupons für euch liegen. Einfach melden :-)
ein neues Testpaket ist da und darin ist dieses Mal ein Swiffer Bodenwischer, der speziell für Tierhaare geeignet sein soll. Sehr praktisch, wenn ich daran denke wie viele Haare unser kleiner Wuschel hier so liegen lässt. Vor allem die langen Haare fliegen bei jedem Luftzug durch die Wohnung und versammeln sich dann zu konspirativen Treffen mit Staub und Krümelchen unter dem Sofa oder unter Schränken, wo der Staubsauger nur schwer hin kommt.
Ich bin also ganz froh, dass ich mit dem Swiffer mal ein Produkt testen darf, was hier Lösungen verspricht.
Zunächst muss das Gerät zusammengebaut werden. Das geht dank der stabilen Steckverbinungen ganz schnell und wenn man ein bisschen aufpasst, klemmt man sich auch nicht den Finger ein :-) Die Arbeitshöhe ist angenehm und ich kann den Swiffer benutzen ohne mich ständig bücken oder verbiegen zu müssen.
Dann einfach ein Swiffer Tuch auf den Boden legen, Wischer darauf stellen und das Tuch umschlagen und in die kleinen gezackten Öffnungen drücken. Fertig. Unsere Hunde haben das neue Gerät auch gleich untersucht und akzeptiert. Während Staubsauger regelmäßig als Kreaturen der Unterwelt angesehen und attackiert werden, wird der stumme Wischer einfach ignoriert.
Ich war wirklich entsetzt, wie viel Staub und Haare ich noch unter dem Sofa finde, obwohl dort regelmäßig staub gesaugt wird. Begeistert war ich davon, dass die Tücher so enorm viel Staub und Haare festhalten. Was sie einmal im Griff haben, lassen sie auch nicht mehr los. Meine Befürchtung war ja, dass ich damit die Fussel vielleicht unter den Möbel hervor holen kann, dann aber alles nur in der Wohnung verteile. Dem ist nicht so. Die Struktur der Tücher sorgt dafür, dass alles hängen bleibt.
Ein bisschen schade finde ich, dass der Wische sehr kompakt ist und man so bei einem großen Zimmer oder meinem langen Flur ganz schön viel Wischen muss. Eine breitere Wischfläche und größere Tücher hätten mir besser gefallen.
Mein Fazit ist, dass ich wohl weiterhin staubsaugen werde, aber für die schwer erreichbaren Stellen oder das spontane "mal-kurz-durchwischen" den Swiffer benutze. Ein praktischer Helfer ist das kleine Ding auf jeden Fall!
Alles Liebe
Euer Steffen
P.S.: Falls ihr den Swiffer auch haben wolle habe ich hier noch einen ganzen Schwung Rabattcoupons für euch liegen. Einfach melden :-)
Samstag, 16. Mai 2015
Rhabarber-Käsekuchen-Muffins
Hallo ihr Lieben,
ich liebe Käsekuchen, ich liebe Rhabarber - was liegt also näher als beides miteinander zu kombinieren?! Und was soll ich sagen: Diese kleinen cremig-fruchtigen Törtchen sind eine Wucht!
Ich nehmen zum Backen hohe Muffinförmchen aus Papier (gibt's z.B. bei dm Drogeriemarkt), da der Teig aus den normalen Förmchen zu leicht ausläuft. Wenn ihr keine hohen Förmchen habt könnt ihr natürlich die normale Größe nehmen, aber dann solltet ihr mehr als 12 Muffins backen um das Chaos im Ofen zu verhindern. :-)
Für 12 (große) Muffins braucht ihr:
3 Eier
3 EL warmes Wasser
120 g Zucker
100 g Mehl
35 g Speisestärke
40 g Grieß
1 Vanilleschote
500 g Schichtkäse (oder Quark)
2 TL Backpulver
400 g Rhabarber
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Schichtkäse zum Abtropfen in ein Sieb geben.
2. Eier trennen und Vanilleschote auskratzen. Eigelbe mit Wasser, Zucker und Vanillemark mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder des Handrührgeräts schlagen bis die Masse hell und cremig ist. Die Vanilleschote nicht wegwerfen. Damit könnt ihr Vanilleextrakt oder Vanillezucker machen.
3. Rhabarber putzen und in 1-2 cm große Stücke schneiden.
4. Mehl, Stärke und Grieß mischen und abwechselnd mit dem Schichtkäse unter die Masse rühren.
5. Die drei Eiweiße zu Schnee schlagen. Rhabarber unter die Masse mischen und den Eischnee unterziehen.
6. Ein Muffindbackblech mit hohen Papierförmchen bestücken und den Teig vorsichtig einfüllen um die Förmchen am Rand möglichst sauber zu halten.
7. Auf der mittleren Schiene ca. 30 bis 40 Minuten backen. Die Muffins gehen beim Backen sehr stark auf, fallen beim Abkühlen aber wieder etwas ein. Das ist normal und kein Grund, enttäuscht zu sein.
Die fertigen Muffins schmecken lauwarm am allerbesten, sind aber auch kalt ein himmlisch luftiger Genuss. Probiert das Rezept am besten gleich einmal aus und schreibt mir, wie euch die kleinen Törtchen schmecken.
Alles Liebe
Euer Steffen
ich liebe Käsekuchen, ich liebe Rhabarber - was liegt also näher als beides miteinander zu kombinieren?! Und was soll ich sagen: Diese kleinen cremig-fruchtigen Törtchen sind eine Wucht!
Ich nehmen zum Backen hohe Muffinförmchen aus Papier (gibt's z.B. bei dm Drogeriemarkt), da der Teig aus den normalen Förmchen zu leicht ausläuft. Wenn ihr keine hohen Förmchen habt könnt ihr natürlich die normale Größe nehmen, aber dann solltet ihr mehr als 12 Muffins backen um das Chaos im Ofen zu verhindern. :-)
Für 12 (große) Muffins braucht ihr:
3 Eier
3 EL warmes Wasser
120 g Zucker
100 g Mehl
35 g Speisestärke
40 g Grieß
1 Vanilleschote
500 g Schichtkäse (oder Quark)
2 TL Backpulver
400 g Rhabarber
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Schichtkäse zum Abtropfen in ein Sieb geben.
2. Eier trennen und Vanilleschote auskratzen. Eigelbe mit Wasser, Zucker und Vanillemark mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder des Handrührgeräts schlagen bis die Masse hell und cremig ist. Die Vanilleschote nicht wegwerfen. Damit könnt ihr Vanilleextrakt oder Vanillezucker machen.
3. Rhabarber putzen und in 1-2 cm große Stücke schneiden.
4. Mehl, Stärke und Grieß mischen und abwechselnd mit dem Schichtkäse unter die Masse rühren.
5. Die drei Eiweiße zu Schnee schlagen. Rhabarber unter die Masse mischen und den Eischnee unterziehen.
6. Ein Muffindbackblech mit hohen Papierförmchen bestücken und den Teig vorsichtig einfüllen um die Förmchen am Rand möglichst sauber zu halten.
7. Auf der mittleren Schiene ca. 30 bis 40 Minuten backen. Die Muffins gehen beim Backen sehr stark auf, fallen beim Abkühlen aber wieder etwas ein. Das ist normal und kein Grund, enttäuscht zu sein.
Die fertigen Muffins schmecken lauwarm am allerbesten, sind aber auch kalt ein himmlisch luftiger Genuss. Probiert das Rezept am besten gleich einmal aus und schreibt mir, wie euch die kleinen Törtchen schmecken.
Alles Liebe
Euer Steffen
Abonnieren
Posts (Atom)




















































