Hallo meine Lieben,
für viele Rezepte braucht ihr einen Boden aus Mürbeteig, süß oder herzhaft. Ob als Boden für eine Torte, als Grundlage für eine Tarte oder Quiche, mit diesen Grundrezepten seid ihr immer auf der sicheren Seite. Alle Mengenangaben sind für eine Form mit 26 cm Durchmesser und ca. 2-3 cm hohem Rand berechnet. Wenn ihr nur einen Boden (ohne Rand) braucht reichen etwa 2/3 der Menge.
Herzhafter Mürbeteig
250 g Mehl (Type 630)
1 TL Salz
125 g Butter
1 Eigelb
3 EL kaltes Wasser
Herzhafter Dinkel-Mürbeteig
250 g Dinkelmehl (Type 630)
1 TL Salz
125 g Butter
1 Eigelb
3 EL kaltes Wasser
Süßer Mürbeteig
250 g Mehl
50 g Zucker
150 g kalte Butter
1 Eigelb
Grundsätzlich ist beim Mürbeteig wichtig, dass die Butter möglichst eiskalt ist, ebenso das Wasser. Der Teig darf nur sehr kurz und am besten mit kalten Händen geknetet werden. Wenn noch einzelne Butterstückchen zu sehen sind ist das absolut in Ordnung. Der Teig darf nicht warm werden, sonst wird er nicht mürbe.
Ganz einfach lässt sich der Mürbeteig übrigens zwischen zwei Lagen Backpapier oder Frischhaltefolie ausrollen. Ihr könnt ihn so auch viel leichter in die Form legen, indem ihr ihn einfach samt Papier nehmt und Kopfüber in die Form stürzt.
Ihr könnt das Ei(gelb) immer weglassen, dann muss nur vielleicht ein bisschen mehr Wasser dazu. Den Teig dann vor dem Weiterverarbeiten immer gut im Kühlschrank durchkühlen lassen. Mürbeteig lässt sich übrigens auch prima in großer Menge vorbereiten und einfrieren. Am besten rollt ihr ihn dafür in runde Platten mit 15 cm Durchmesser und packt diese dann in luftdichte Gefrierbeutel.
Alles Liebe
Euer Steffen
Donnerstag, 17. November 2016
Montag, 14. November 2016
Low Carb Chia Brot
Hallo meine Lieben,
veggie, vegan, high protein, low carb, super food,... Ob aus Überzeugung, wegen Unverträglichkeiten und Allergien, oder einfach um dem Trend zu folgen, es gibt unzählige Wege wie man heute die eigene Ernährung "optimieren" kann.
Ganz bestimmt gibt es gute Gründe für jede dieser Philosophien - wahrscheinlich gibt es aber auch genau so viele Gründe, die gegen jede dieser Ernährungsweisen spricht. Möge also jeder selbst entscheiden.
Ich bin kein Freund davon, sich sklavisch einer Ernährungsphilosophie zu unterwerfen. Erlaubt ist was schmeckt und was jeder mit seinem Gewissen und seiner Gesundheit vereinbaren kann. Vieles möchte ich aber zumindest einmal ausprobiert haben, um zu wissen was dahinter steckt, wie es schmeckt und ob ich mehr davon will.
Heute habe ich ein Rezept ausprobiert, das gleich mehrere gute Eigenschaften kombiniert: Low carb, high protein, auf Wunsch glutenfrei und wirklich lecker. Diese Kombination ist schon recht anspruchsvoll, das ganze dann aber auch noch als Brot hinzukriegen ist schon eine Leistung. Ich bin auf dieses Rezept durch Zufall gestoßen und habe ein bißchen daran herum gebastelt.
Chia-Samen sind ja zur Zeit auch sprichwörtlich in aller Munde. Dabei enthält der gute alte Leinsamen im Prinzip genau dieselben Inhaltsstoffe, muss nicht um die halbe Welt gekarrt werden und kostet nur einen Bruchteil. Bei diesem Rezept finde ich die Chia-Samen dennoch wichtig. Die verwendete Menge erscheint recht hoch, aber auf das ganze Brot verteilt ist es wieder in einem Maße, den ich für vertretbar halte.
Für 1 Brot braucht ihr:
450 g Magerquark
300 g gemahlene Mandeln
50 g Chia-Samen
1/2 TL Salz
1 Päckchen Backpulver (glutenfrei)
oder 2 EL Natron
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Chia-Samen in einer Kaffeemühle, im Zerkleinerer oder Mixer kurz schroten, dann quellen sie noch etwas besser und schneller. Dann mit dem Quark vermischen und 10 Minuten beiseite stellen.
3. Mandeln, Salz und Backpulver gut vermischen und dann zum Quark geben. Alles so lange miteinander verkneten bis die Masse gleichmäßig durchmischt ist.
4. Einen Brotlaib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Eine Schiene unterhalb der Mitte in den Backofen schieben und etwa 60 Minuten backen. Falls das Brot zu dunkel wird mit etwas Alufolie abdecken. Mit der Stäbchenprobe feststellen ob das Brot durchgebacken ist.
Wenn eure Brot trotz Stäbchenprobe innen noch etwas feucht ist, bewahrt es im Kühlschrank auf damit es sich länger hält. Außerdem könnt ihr die Scheiben kurz toasten, das schmeckt ganz fantastisch.
Dieses Brot ist bisher das beste Low Carb Brot, das ich probiert habe. Backt es doch gleich mal selbst und schreibt mir, wie es euch geschmeckt hat.
Alles Liebe
Euer Steffen
veggie, vegan, high protein, low carb, super food,... Ob aus Überzeugung, wegen Unverträglichkeiten und Allergien, oder einfach um dem Trend zu folgen, es gibt unzählige Wege wie man heute die eigene Ernährung "optimieren" kann.
Ganz bestimmt gibt es gute Gründe für jede dieser Philosophien - wahrscheinlich gibt es aber auch genau so viele Gründe, die gegen jede dieser Ernährungsweisen spricht. Möge also jeder selbst entscheiden.
Ich bin kein Freund davon, sich sklavisch einer Ernährungsphilosophie zu unterwerfen. Erlaubt ist was schmeckt und was jeder mit seinem Gewissen und seiner Gesundheit vereinbaren kann. Vieles möchte ich aber zumindest einmal ausprobiert haben, um zu wissen was dahinter steckt, wie es schmeckt und ob ich mehr davon will.
Heute habe ich ein Rezept ausprobiert, das gleich mehrere gute Eigenschaften kombiniert: Low carb, high protein, auf Wunsch glutenfrei und wirklich lecker. Diese Kombination ist schon recht anspruchsvoll, das ganze dann aber auch noch als Brot hinzukriegen ist schon eine Leistung. Ich bin auf dieses Rezept durch Zufall gestoßen und habe ein bißchen daran herum gebastelt.
Chia-Samen sind ja zur Zeit auch sprichwörtlich in aller Munde. Dabei enthält der gute alte Leinsamen im Prinzip genau dieselben Inhaltsstoffe, muss nicht um die halbe Welt gekarrt werden und kostet nur einen Bruchteil. Bei diesem Rezept finde ich die Chia-Samen dennoch wichtig. Die verwendete Menge erscheint recht hoch, aber auf das ganze Brot verteilt ist es wieder in einem Maße, den ich für vertretbar halte.
Für 1 Brot braucht ihr:
450 g Magerquark
300 g gemahlene Mandeln
50 g Chia-Samen
1/2 TL Salz
1 Päckchen Backpulver (glutenfrei)
oder 2 EL Natron
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Chia-Samen in einer Kaffeemühle, im Zerkleinerer oder Mixer kurz schroten, dann quellen sie noch etwas besser und schneller. Dann mit dem Quark vermischen und 10 Minuten beiseite stellen.
3. Mandeln, Salz und Backpulver gut vermischen und dann zum Quark geben. Alles so lange miteinander verkneten bis die Masse gleichmäßig durchmischt ist.
4. Einen Brotlaib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Eine Schiene unterhalb der Mitte in den Backofen schieben und etwa 60 Minuten backen. Falls das Brot zu dunkel wird mit etwas Alufolie abdecken. Mit der Stäbchenprobe feststellen ob das Brot durchgebacken ist.
Wenn eure Brot trotz Stäbchenprobe innen noch etwas feucht ist, bewahrt es im Kühlschrank auf damit es sich länger hält. Außerdem könnt ihr die Scheiben kurz toasten, das schmeckt ganz fantastisch.
Dieses Brot ist bisher das beste Low Carb Brot, das ich probiert habe. Backt es doch gleich mal selbst und schreibt mir, wie es euch geschmeckt hat.
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 9. November 2016
Pumpkin Pie
Hallo meine Lieben,
in den letzten Tagen habe ich unglaublich viele Rezepte studiert und mir aus dieser Sammlung einen für mich perfekten Pumpkin Pie zusammen gestellt. Jedes einzelne Rezept war für sich schon interessant, aber manche Zutaten fand ich dann besser als andere, außerdem musste ich den Kuchen wieder "entsüßen". Und dann sollte das Rezept ja noch möglichst einfach nachzumachen sein.
Ich habe dieses Mal auch ein für mich ganz neues Produkt ausprobiert und den Kuchenboden aus fertigem Mürbeteig gemacht, den man aufgerollt und gekühlt in vielen Supermärkten kaufen kann. Ihr wisst ja wahrscheinlich, dass ich kein so großer Fan von Fertigprodukten bin. Eine große Herausforderung ist ein guter Mürbeteig auch nicht. Hier ging es wirklich um einen Versuch, ob der fertige Teig in meinen Augen brauchbar ist und eine Zeitersparnis bringt. Seid gespannt... :-)
Die Menge in diesem Rezept reicht für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser, dann wird der Pie nur eta 2-3 cm hoch. Wenn ihr eine klassische Pie Pan nehmt, die 9 inch (ca. 22,8 cm) Durchmesser hat, dann bekommt ihr einen schönen 3-4 cm hohen Pie. Schmeckt aber beides toll :-)
Für einen Pie braucht ihr:
1 Packung fertigen Mürbeteig (süß)
(oder einen selbst gemachten Mürbeteig aus 250 g Mehl, 50 g Zucker, 150 g kalter Butter und 1 Eigelb)
450 g Kürbispüree
1 Dose (ca. 400 ml) gezuckerte Kondensmilch
3 Eier Größe M (oder 2 Eier Größe L)
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlenen Ingwer
1/2 TL gemahlene Muskatnuss
1/2 TL gemahlenen Kardamom
1/4 TL gemahlene Nelken
1/2 TL Salz
So wird's gemacht:
1. Kürbispüree herstellen. Dazu den Kürbis ggf. schälen, die Kerne entfernen, in kleine Stücke schneiden und mit etwas Wasser 20 Minuten lang bei geschlossenem Topfdeckel köcheln. Dann mit einer Gabel fein zerdrücken und abkühlen lassen.
2. Eine Pie- oder Tarteform einfetten und den Mürbeteig auf die richtige Größe bringen. Der fertige Teig ist wahrscheinlich zu lang und zu schmal, daher schneidet am langen Ende ein Stück ab und drückt es an der Längsseite vorsichtig an, sodass der Teig ungefähr quadratisch wird.Ihr könnt auch die Ecken abschneiden und die Lücken damit füllen, da die Form ja rund wird und die Ecken ohnehin übrig bleiben. Dann den Teig in die Form legen und leicht andrücken. Wenn ihr noch Mürbeteig übrig habt könnt ihr kleine herbstliche Plätzchenformen nehmen und ausstechen. Diese Kekse könnt ihr dann auch nehmen um den fertigen Kuchen zu verzieren.
3. Backofen auf 220 °C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. In einer großen Rührschüssel das Kürbispüree mit der gezuckerten Kondensmilch, Eiern und Gewürzen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Die gezuckerte Kondensmilch gibt es auf jedenfall in Läden mit einem russischen Sortiment, aber auch andere Supermärkte bieten sie an. Von Nestlé heißt sie "Milchmädchen". Ich nehme gern die russische, die gibt es sogar mit Karamellgeschmack. Für dieses Rezept taugt aber die einfache gezuckerte genauso.
4. Die Kürbismasse auf den Teilboden gießen und etwas unterhalb der mittleren Schiene in den Ofen stellen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 30 bis 40 Minuten backen. Bitte eine Stäbchenprobe machen.
Der Kuchen geht während des Backens ziemlich auf, senkt sich aber beim Abkühlen wieder und bekommt eine schöne ebene und leicht glänzende Oberfläche. Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen mit etwas Puderzucker bestreuen oder mit einem Klecks geschlagener Sahne dekorieren.
Bei aller Begeisterung, die auch meine anderen Kuchen bei mir auslösen, war dies der beste Kuchen, den ich seit langem gebacken habe. Probiert ihn einfach mal selbst aus und schreibt mir wie er euch schmeckt.
Alles Liebe
Euer Steffen
in den letzten Tagen habe ich unglaublich viele Rezepte studiert und mir aus dieser Sammlung einen für mich perfekten Pumpkin Pie zusammen gestellt. Jedes einzelne Rezept war für sich schon interessant, aber manche Zutaten fand ich dann besser als andere, außerdem musste ich den Kuchen wieder "entsüßen". Und dann sollte das Rezept ja noch möglichst einfach nachzumachen sein.
Ich habe dieses Mal auch ein für mich ganz neues Produkt ausprobiert und den Kuchenboden aus fertigem Mürbeteig gemacht, den man aufgerollt und gekühlt in vielen Supermärkten kaufen kann. Ihr wisst ja wahrscheinlich, dass ich kein so großer Fan von Fertigprodukten bin. Eine große Herausforderung ist ein guter Mürbeteig auch nicht. Hier ging es wirklich um einen Versuch, ob der fertige Teig in meinen Augen brauchbar ist und eine Zeitersparnis bringt. Seid gespannt... :-)
Die Menge in diesem Rezept reicht für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser, dann wird der Pie nur eta 2-3 cm hoch. Wenn ihr eine klassische Pie Pan nehmt, die 9 inch (ca. 22,8 cm) Durchmesser hat, dann bekommt ihr einen schönen 3-4 cm hohen Pie. Schmeckt aber beides toll :-)
Für einen Pie braucht ihr:
1 Packung fertigen Mürbeteig (süß)
(oder einen selbst gemachten Mürbeteig aus 250 g Mehl, 50 g Zucker, 150 g kalter Butter und 1 Eigelb)
450 g Kürbispüree
1 Dose (ca. 400 ml) gezuckerte Kondensmilch
3 Eier Größe M (oder 2 Eier Größe L)
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlenen Ingwer
1/2 TL gemahlene Muskatnuss
1/2 TL gemahlenen Kardamom
1/4 TL gemahlene Nelken
1/2 TL Salz
So wird's gemacht:
1. Kürbispüree herstellen. Dazu den Kürbis ggf. schälen, die Kerne entfernen, in kleine Stücke schneiden und mit etwas Wasser 20 Minuten lang bei geschlossenem Topfdeckel köcheln. Dann mit einer Gabel fein zerdrücken und abkühlen lassen.
2. Eine Pie- oder Tarteform einfetten und den Mürbeteig auf die richtige Größe bringen. Der fertige Teig ist wahrscheinlich zu lang und zu schmal, daher schneidet am langen Ende ein Stück ab und drückt es an der Längsseite vorsichtig an, sodass der Teig ungefähr quadratisch wird.Ihr könnt auch die Ecken abschneiden und die Lücken damit füllen, da die Form ja rund wird und die Ecken ohnehin übrig bleiben. Dann den Teig in die Form legen und leicht andrücken. Wenn ihr noch Mürbeteig übrig habt könnt ihr kleine herbstliche Plätzchenformen nehmen und ausstechen. Diese Kekse könnt ihr dann auch nehmen um den fertigen Kuchen zu verzieren.
3. Backofen auf 220 °C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. In einer großen Rührschüssel das Kürbispüree mit der gezuckerten Kondensmilch, Eiern und Gewürzen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Die gezuckerte Kondensmilch gibt es auf jedenfall in Läden mit einem russischen Sortiment, aber auch andere Supermärkte bieten sie an. Von Nestlé heißt sie "Milchmädchen". Ich nehme gern die russische, die gibt es sogar mit Karamellgeschmack. Für dieses Rezept taugt aber die einfache gezuckerte genauso.
4. Die Kürbismasse auf den Teilboden gießen und etwas unterhalb der mittleren Schiene in den Ofen stellen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 30 bis 40 Minuten backen. Bitte eine Stäbchenprobe machen.
Der Kuchen geht während des Backens ziemlich auf, senkt sich aber beim Abkühlen wieder und bekommt eine schöne ebene und leicht glänzende Oberfläche. Wenn ihr wollt könnt ihr den Kuchen mit etwas Puderzucker bestreuen oder mit einem Klecks geschlagener Sahne dekorieren.
Bei aller Begeisterung, die auch meine anderen Kuchen bei mir auslösen, war dies der beste Kuchen, den ich seit langem gebacken habe. Probiert ihn einfach mal selbst aus und schreibt mir wie er euch schmeckt.
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 5. November 2016
Tiramisu
Hallo meine Süßen,
habt ihr eine Lieblingsnachspeise? Ich gebe zu, ich wüsste auf diese Frage wahrscheinlich keine spontane Antwort. Jedenfalls nicht NUR EINE. Da gibt es ja sooooo viel. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher drehen sich meine Gedanken um Tiramisu. Tiramisu geht einfach immer! Wörtlich übersetzt heißt das ja so viel wie "zieh mich hoch" und genau das klappt ja immer prima. Tiramisu ist also sowas wie ein leckeres Antidepressivum :-) Diese Wirkung hat sonst nur Nutella, wenn man es mit dem Löffel isst :-D
Tiramisu gibt es in verschiedenen Variationen, aber ich zeige euch heute nur meine Lieblingsversion. Die Menge reicht als Dessert gut für 8 bis 10 Portionen, aber genau kann ich das nicht sagen, denn es ist noch nie etwas übrig geblieben. Ich mache das Tiramisu meistens in einer großen Glasschüssel oder Auflaufform. Ihr könnt es auch in einem Backrahmen machen, dann lässt es sich später schöner aufschneiden, aber dafür schlechter transportieren.
Ihr braucht dafür:
etwa 300 g Löffelbiskuits
200 ml Espresso
40 ml Amaretto
4 frische Bio-Eier
500 g Mascarpone
100 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Schuss Eierlikör (ca. 20 ml)
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Orange
Kakaopulver
So wird's gemacht:
1. Espresso abkühlen lassen und mit Amaretto mischen. Die Hälfte der Löffelbiskuits in einer Lage möglichst dicht aneinander auf den Boden der Form legen. Mit dem Espressogemisch beträufeln. Ihr könnt die Löffelbiskuits auch kurz in den Espresso eintauchen und dann in die Form legen. Dabei müsst ihr aber aufpassen, dass die Kekse sich nicht zu voll saugen, da sie sonst schon auf dem Weg die Form zu Matsch werden. Außerdem wird euer Tiramisu dann leicht zu "nass".
2. Eier trennen. Eiweiß mit Zucker zu sehr steifem Eischnee schlagen und kurz beiseite stellen.
3. Vanilleschote halbieren und auskratzen. Mascarpone mit Eigelb, Eierlikör, Vanillemark und Orangenschale gleichmäßig verrühren. Eischnee nach und nach unter die Masse heben.
4. Die Löffelbiskuits mit der Hälfte der Creme bedecken und glatt streichen. Eine weitere Lage Kekse darüber legen und wieder mit der Espresso-Amaretto-Mischung beträufeln.
5. Die übrige Creme darüber geben. Ich nehme dazu einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle und spritze eine Lange kleiner Tuffs.
6. Vor dem Servieren mit einer 1 bis 2 mm starken Schicht Kakaopulver bestreuen. Wenn ihr das Tiramisu erst später servieren wollt, wartet mit dem Kakao wirklich bis ihr es aus dem Kühlschrank holt, sonst weicht der Kakao durch und sieht nicht mehr so schön samtig aus.
Probiert das Rezept mal bei euerer nächsten Einladung oder Feier aus und schreibt mir wie es euch und den Gästen geschmeckt hat. Ich glaube übrigens fest daran, dass das Fett in der Mascarpone die ganzen Kalorien abtötet...
Alles Liebe und Süße :-)
Euer Steffen
habt ihr eine Lieblingsnachspeise? Ich gebe zu, ich wüsste auf diese Frage wahrscheinlich keine spontane Antwort. Jedenfalls nicht NUR EINE. Da gibt es ja sooooo viel. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher drehen sich meine Gedanken um Tiramisu. Tiramisu geht einfach immer! Wörtlich übersetzt heißt das ja so viel wie "zieh mich hoch" und genau das klappt ja immer prima. Tiramisu ist also sowas wie ein leckeres Antidepressivum :-) Diese Wirkung hat sonst nur Nutella, wenn man es mit dem Löffel isst :-D
Tiramisu gibt es in verschiedenen Variationen, aber ich zeige euch heute nur meine Lieblingsversion. Die Menge reicht als Dessert gut für 8 bis 10 Portionen, aber genau kann ich das nicht sagen, denn es ist noch nie etwas übrig geblieben. Ich mache das Tiramisu meistens in einer großen Glasschüssel oder Auflaufform. Ihr könnt es auch in einem Backrahmen machen, dann lässt es sich später schöner aufschneiden, aber dafür schlechter transportieren.
Ihr braucht dafür:
etwa 300 g Löffelbiskuits
200 ml Espresso
40 ml Amaretto
4 frische Bio-Eier
500 g Mascarpone
100 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Schuss Eierlikör (ca. 20 ml)
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Orange
Kakaopulver
So wird's gemacht:
1. Espresso abkühlen lassen und mit Amaretto mischen. Die Hälfte der Löffelbiskuits in einer Lage möglichst dicht aneinander auf den Boden der Form legen. Mit dem Espressogemisch beträufeln. Ihr könnt die Löffelbiskuits auch kurz in den Espresso eintauchen und dann in die Form legen. Dabei müsst ihr aber aufpassen, dass die Kekse sich nicht zu voll saugen, da sie sonst schon auf dem Weg die Form zu Matsch werden. Außerdem wird euer Tiramisu dann leicht zu "nass".
2. Eier trennen. Eiweiß mit Zucker zu sehr steifem Eischnee schlagen und kurz beiseite stellen.
3. Vanilleschote halbieren und auskratzen. Mascarpone mit Eigelb, Eierlikör, Vanillemark und Orangenschale gleichmäßig verrühren. Eischnee nach und nach unter die Masse heben.
4. Die Löffelbiskuits mit der Hälfte der Creme bedecken und glatt streichen. Eine weitere Lage Kekse darüber legen und wieder mit der Espresso-Amaretto-Mischung beträufeln.
5. Die übrige Creme darüber geben. Ich nehme dazu einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle und spritze eine Lange kleiner Tuffs.
6. Vor dem Servieren mit einer 1 bis 2 mm starken Schicht Kakaopulver bestreuen. Wenn ihr das Tiramisu erst später servieren wollt, wartet mit dem Kakao wirklich bis ihr es aus dem Kühlschrank holt, sonst weicht der Kakao durch und sieht nicht mehr so schön samtig aus.
Probiert das Rezept mal bei euerer nächsten Einladung oder Feier aus und schreibt mir wie es euch und den Gästen geschmeckt hat. Ich glaube übrigens fest daran, dass das Fett in der Mascarpone die ganzen Kalorien abtötet...
Alles Liebe und Süße :-)
Euer Steffen
Montag, 31. Oktober 2016
Kürbis-Kokos-Suppe
Hallo meine Lieben,
So ein Kürbis ist ja wirklich schön anzuschauen und schmeckt auch noch prima. Egal ob als süßes Gebäck, als Hauptgericht oder als Suppe. Zum Glück sind Kürbisse meist so groß, dass Sie für mehr als ein Rezept ausreichen. Den übrigen Teil kann man problemlos mit etwas Frischhaltefolie einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wenn es länger dauert bis ihr den Rest verbraucht könnt ihr den Kürbis einfach schon fertig putzen und würfeln und dann einfrieren.
Bei mir dauert es meist nicht lange, denn ich liebe Kürbis und alles was man daraus machen kann. Dabei dürfen gern auch mal andere Geschmacksnoten zum Zuge kommen als die üblichen herbst- und winterlichen Gewürze. Wieso nicht mal eine exotischere Richtung einschlagen?
Für 6 Portionen braucht ihr:
500 g Kürbis (z.B. Hokkaido)
500 ml Gemüsebrühe
300 ml Kokosmilch
2 EL Limettensaft
1/2 TL gemahlener Ingwer
1 TL getrocknete Chiliflocken
1 TL Currypulver
Salz
Pfeffer
Zum Garnieren etwas Petersilie oder Koriandergrün, 50 ml Kokosmilch und ein paar Chiliflocken
So wird's gemacht:
1. Kürbis von den Kernen befreien und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit der Gemüsebrühe und den Gewürzen zum kochen bringen. Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze etwa 20 bis 25 Minuten köcheln lassen bis der Kürbis ganz weich ist.
2. Die Kürbismasse in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab cremig pürieren. Dabei den Limettensaft und die Kokosmilch zugeben. Bei der Kokosmilch in der Dose setzt sich meist etwas Kokoswasser am Boden ab während der obere Teil des Inhalts eine recht feste Masse ist. Ihr könnt alles miteinander verrühren bevor ihr es zum Kürbis gebt oder nur den festeren Teil nehmen, je nachdem ob eure Suppe noch flüssiger werden soll oder lieber nicht :-)
3. Alles zurück in den Topf geben, umrühren und nochmals erhitzen und abschmecken. Mit ein paar Tropfen Kokosmilch und etwas Grünzeug garnieren und mit wenigen (!!!) Chiliflocken bestreut servieren.
Die Suppe ist herrlich cremig, fruchtig und frisch und wärmt - nicht nur wegen des Chilis - ganz wunderbar von innen.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
So ein Kürbis ist ja wirklich schön anzuschauen und schmeckt auch noch prima. Egal ob als süßes Gebäck, als Hauptgericht oder als Suppe. Zum Glück sind Kürbisse meist so groß, dass Sie für mehr als ein Rezept ausreichen. Den übrigen Teil kann man problemlos mit etwas Frischhaltefolie einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wenn es länger dauert bis ihr den Rest verbraucht könnt ihr den Kürbis einfach schon fertig putzen und würfeln und dann einfrieren.
Bei mir dauert es meist nicht lange, denn ich liebe Kürbis und alles was man daraus machen kann. Dabei dürfen gern auch mal andere Geschmacksnoten zum Zuge kommen als die üblichen herbst- und winterlichen Gewürze. Wieso nicht mal eine exotischere Richtung einschlagen?
Für 6 Portionen braucht ihr:
500 g Kürbis (z.B. Hokkaido)
500 ml Gemüsebrühe
300 ml Kokosmilch
2 EL Limettensaft
1/2 TL gemahlener Ingwer
1 TL getrocknete Chiliflocken
1 TL Currypulver
Salz
Pfeffer
Zum Garnieren etwas Petersilie oder Koriandergrün, 50 ml Kokosmilch und ein paar Chiliflocken
So wird's gemacht:
1. Kürbis von den Kernen befreien und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit der Gemüsebrühe und den Gewürzen zum kochen bringen. Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze etwa 20 bis 25 Minuten köcheln lassen bis der Kürbis ganz weich ist.
2. Die Kürbismasse in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab cremig pürieren. Dabei den Limettensaft und die Kokosmilch zugeben. Bei der Kokosmilch in der Dose setzt sich meist etwas Kokoswasser am Boden ab während der obere Teil des Inhalts eine recht feste Masse ist. Ihr könnt alles miteinander verrühren bevor ihr es zum Kürbis gebt oder nur den festeren Teil nehmen, je nachdem ob eure Suppe noch flüssiger werden soll oder lieber nicht :-)
3. Alles zurück in den Topf geben, umrühren und nochmals erhitzen und abschmecken. Mit ein paar Tropfen Kokosmilch und etwas Grünzeug garnieren und mit wenigen (!!!) Chiliflocken bestreut servieren.
Die Suppe ist herrlich cremig, fruchtig und frisch und wärmt - nicht nur wegen des Chilis - ganz wunderbar von innen.
Viel Freude beim Kochen und Genießen und alles Liebe
Euer Steffen
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Freitag, 28. Oktober 2016
Maronenkuchen
Hallo meine Süßen,
ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit in den Wäldern rund um meine Heimatgemeinde Bäume wuchsen, an denen kleine stachelige Päckchen hingen. Nicht diese festen Kugeln mit den harten Stacheln, aus denen dann glänzende rotbraune Kastanien herausplatzen. Diese Bäume gab es natürlich auch und einige dieser uralten Riesen gibt es noch heute. Und immer noch sammeln Eltern und Kinder im Herbst die Kastanien auf um daraus kleine Figuren zu basteln.
Die Früchte der Esskastanien, oder Maronen, sind filigraner verpackt. Die Stacheln sind dichter und wirken weicher. Und sie sind nicht so perfekt rund. Die einzelnen Früchte sind auch an einer Seite abgeflacht. Dafür sind die Maronen aber essbar und schmecken richtig toll nach Herbst.
Ob es diese Bäume von damals noch gibt weiß ich nicht. Die meisten Maronen werden heute in Frankreich geerntet und man kann sie jetzt im Herbst fast überall kaufen. In Würzburg gibt es zur "Allerheiligenmesse", dem Herbstmarkt, das erste Mal im Jahr das "Maroni-Bähnle". Ein kleiner Marktstand in Form einer Lokomotive. Da bekommt man geröstete Maronen und ich komme einfach nicht dran vorbei ohne mir eine Tüte davon mitzunehmen.
Maronen sind auch in der herbstlichen Küche echte Alleskönner. Als Suppe, Püree, Aufstrich oder als Maronengemüse, sie sind wirklich vielseitig einsetzbar. Ich habe heute einen Maronenkuchen für euch, der euch sicher begeistern wird.
Für eine Form mit 26-28 cm Durchmesser braucht ihr:
Für den Teig:100 g Mehl
100 g Weizenvollkornmehl
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Zimt
75 g brauner Zucker
100 g kalte Butter
1 Eigelb
2 EL eiskaltes Wasser
Für die Creme:
400 g gegarte Maronen
120 g gemahlene Mandeln
40 g Walnusskerne
2 Eier
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
150 g Zucker
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
ggf. Puderzucker zum Bestäuben
So wird's gemacht:
1. In einer Rührschüssel Mehle mit Zimt, Nelken und Zucker mischen. Die Kalte Butter in kleinen Stückchen dazu geben. Mit Eigelb und Wasser schnell zu einem festen Teig kneten. Den Teig in Folie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Wenn ihr den Teig wieder aus dem Kühlschrank holt könnt ihr den Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und mit der Creme beginnen.
2. Die gegarten Maronen bekommt ihr im Herbst in fast jedem Supermarkt als eingeschweißte Ware. Ihr könnt die Maronen natürlich auch selbst im Ofen rösten oder im Topf garen, aber diese Arbeit spare ich mir gern. Die Maronen werden dann mit dem Mixer fein zerkleinert, es entsteht ein recht trockenes "Püree". Walnüsse hacken und zusammen mit den gemahlenen Mandeln unter die Maronenmasse mischen.
3. Butter mit Zucker, Vanilleextrakt und Zimt cremig aufschlagen. Eier trennen und Eigelb unter die Zuckermasse rühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und beiseite stellen.
4. Maronenmasse dazu geben und gut verrühren, bis sich alles gleichmäßig vermischt hat. Dann den Eischnee vorsichtig unterheben.
5. Eine Tarteform oder Springform einfetten, den Teig ausrollen (am besten auf Folie oder Backpapier) und in die Form drücken. Einen Rand von etwa 2 cm Höhe formen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und den Kuchenboden dann etwa 10 Minuten backen.
6. Anschließend die Maronenmasse einfüllen und glatt streichen und nochmals für ungefähr 45 bis 55 Minuten backen. Bevor ihr den Kuchen aus der Form löst sollte er ganz abgekühlt sein.
Vor dem Servieren könnt ihr den Kuchen noch nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. Auch eine fruchtige Ergänzung schmeckt ganz toll dazu. Serviert den Kuchen doch zum Beispiel mit ein paar Spalten der Khaki- oder Sharonfrucht, oder püriert eine Khaki und hebt das Fruchtmus unter eine Portion Schlagsahne. Einfach wunderbar herb-fruchtig-süß.
Viel Freude beim Nachbacken und alles Liebe
Euer Steffen
ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit in den Wäldern rund um meine Heimatgemeinde Bäume wuchsen, an denen kleine stachelige Päckchen hingen. Nicht diese festen Kugeln mit den harten Stacheln, aus denen dann glänzende rotbraune Kastanien herausplatzen. Diese Bäume gab es natürlich auch und einige dieser uralten Riesen gibt es noch heute. Und immer noch sammeln Eltern und Kinder im Herbst die Kastanien auf um daraus kleine Figuren zu basteln.
Die Früchte der Esskastanien, oder Maronen, sind filigraner verpackt. Die Stacheln sind dichter und wirken weicher. Und sie sind nicht so perfekt rund. Die einzelnen Früchte sind auch an einer Seite abgeflacht. Dafür sind die Maronen aber essbar und schmecken richtig toll nach Herbst.
Ob es diese Bäume von damals noch gibt weiß ich nicht. Die meisten Maronen werden heute in Frankreich geerntet und man kann sie jetzt im Herbst fast überall kaufen. In Würzburg gibt es zur "Allerheiligenmesse", dem Herbstmarkt, das erste Mal im Jahr das "Maroni-Bähnle". Ein kleiner Marktstand in Form einer Lokomotive. Da bekommt man geröstete Maronen und ich komme einfach nicht dran vorbei ohne mir eine Tüte davon mitzunehmen.
Maronen sind auch in der herbstlichen Küche echte Alleskönner. Als Suppe, Püree, Aufstrich oder als Maronengemüse, sie sind wirklich vielseitig einsetzbar. Ich habe heute einen Maronenkuchen für euch, der euch sicher begeistern wird.
Für eine Form mit 26-28 cm Durchmesser braucht ihr:
Für den Teig:100 g Mehl
100 g Weizenvollkornmehl
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Zimt
75 g brauner Zucker
100 g kalte Butter
1 Eigelb
2 EL eiskaltes Wasser
Für die Creme:
400 g gegarte Maronen
120 g gemahlene Mandeln
40 g Walnusskerne
2 Eier
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
150 g Zucker
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
ggf. Puderzucker zum Bestäuben
So wird's gemacht:
1. In einer Rührschüssel Mehle mit Zimt, Nelken und Zucker mischen. Die Kalte Butter in kleinen Stückchen dazu geben. Mit Eigelb und Wasser schnell zu einem festen Teig kneten. Den Teig in Folie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Wenn ihr den Teig wieder aus dem Kühlschrank holt könnt ihr den Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und mit der Creme beginnen.
2. Die gegarten Maronen bekommt ihr im Herbst in fast jedem Supermarkt als eingeschweißte Ware. Ihr könnt die Maronen natürlich auch selbst im Ofen rösten oder im Topf garen, aber diese Arbeit spare ich mir gern. Die Maronen werden dann mit dem Mixer fein zerkleinert, es entsteht ein recht trockenes "Püree". Walnüsse hacken und zusammen mit den gemahlenen Mandeln unter die Maronenmasse mischen.
3. Butter mit Zucker, Vanilleextrakt und Zimt cremig aufschlagen. Eier trennen und Eigelb unter die Zuckermasse rühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und beiseite stellen.
4. Maronenmasse dazu geben und gut verrühren, bis sich alles gleichmäßig vermischt hat. Dann den Eischnee vorsichtig unterheben.
5. Eine Tarteform oder Springform einfetten, den Teig ausrollen (am besten auf Folie oder Backpapier) und in die Form drücken. Einen Rand von etwa 2 cm Höhe formen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und den Kuchenboden dann etwa 10 Minuten backen.
6. Anschließend die Maronenmasse einfüllen und glatt streichen und nochmals für ungefähr 45 bis 55 Minuten backen. Bevor ihr den Kuchen aus der Form löst sollte er ganz abgekühlt sein.
Vor dem Servieren könnt ihr den Kuchen noch nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. Auch eine fruchtige Ergänzung schmeckt ganz toll dazu. Serviert den Kuchen doch zum Beispiel mit ein paar Spalten der Khaki- oder Sharonfrucht, oder püriert eine Khaki und hebt das Fruchtmus unter eine Portion Schlagsahne. Einfach wunderbar herb-fruchtig-süß.
Viel Freude beim Nachbacken und alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 22. Oktober 2016
Test - Philips Airfryer Turbostar - Heißluftfriteuse
Hallo meine Lieben,
wieder einmal wurde ich für einen Produkttest ausgewählt und durfte jetzt einige Wochen lang eine Heißluftfriteuse von Philips testen: Airfryer Turbostar.
Damit soll man fritieren, backen, garen und grillen können - und das alles mit deutlich weniger Fett als normal bei gleichem Geschmackserlebnis.
Eine Heißluftfriteuse mit der man auch backen kann? Das musste ich unbedingt testen. Das war sogar ehrlich gesagt der Hauptgrund, warum ich mich überhaupt beworben hatte.
Als ich das Paket beim Paketshop abgeholt habe hat mich schon fast der Schlag getroffen - So eine riesige Kiste hatte ich nicht erwartet. Zum Glück war viel Luft darin verpackt und das eigentliche Gerät ist nicht ganz so wuchtig wie befürchtet. Dennoch ist es mir deutlich zu groß um es dauerhaft in der Küche stehen zu haben. Und besonders hübsch ist es auch nicht. Schwarz, glänzend, übersichtliche Bedienelemente, aber eben ein Klotz.
Die nächste Enttäuschung kam schon direkt beim Auspacken: Es war nur ein einfaches Gitter dabei, das in den "Korb" eingeklickt wird. Das ist zum Fritieren da. Das ganze übrige Zubehör zum Grillen, Backen und Garen "darf" man extra kaufen. Grundsätzlich OK, aber wenn ich das Gerät testen soll, dann würde ich gern den gesamten Funktionsumfang testen. Wirklich schade!
Angeblich soll man im Airfryer zum Beispiel Pommes Frites für 4 Personen machen können. Dafür erscheint mir der Behälter deutlich zu klein. Wir haben zwei Portionen gemacht und der Korb war fast voll. Je voller der Korb, desto schlechter auch das Ergebnis, da die Luft dann nicht mehr so gut um die Pommes zirkulieren kann.
Es gibt zum Airfryer sogar eine App - richtig innovativ, auch mit Rezeptideen. Leider auch hier wieder eine Enttäuschung. Es sind lächerlich wenig Rezepte in der App. Ich habe es zuerst mal mit Kartoffelecken ausprobiert. Das ist ganz einfach und recht fix gemacht, wenn man mal davon absieht, dass die Kartoffeln eine halbe Stunde im Wasser vor sich hin planschen sollen.
Kurz und gut, ich habe alles exakt nach Anweisung gemacht und die Kartoffelecken waren nach der angegebenen Zeit noch kalt. Kein Problem, kommt ja immer ein bisschen auf die Größe der Kartoffeln und auf die Sorte an. Nach der doppelten Zeit waren sie dann fertig und sogar ganz gut, wenn auch nicht so knusprig wie ich es mir gewünscht hätte.
Ich habe dann noch ein paar Tiefkühlprodukte ausprobiert, die bei mir sonst nicht auf den Tisch kommen. Tintenfischringe und klassisches Pommes Frites. Ich will gar nicht lange drumherum reden: Es war eine Katastrophe. Egal mit welcher Einstellung, egal wie lange ich die Produkte "fritiert" habe, es kam nichts Leckeres dabei heraus.
Weder bekommen die Pommes eine schöne Farbe, noch werden sie richtig knusprig. Die labberigen Tintenfischringe waren fast nicht zu essen. Grauenhaft!
Ich kann also - da ja leider nicht mehr Zubehör geliefert wurde - nur die Fritierqualitäten des Airfryer Turbostar beurteilen und die sind in meinen Augen miserabel. Die Lebensmittel werden darin "heiß gefönt".
Wenn man irgendwas positives sucht, dann vielleicht der Luftfilter, sodass es in der Küche nicht ganz so furchtbar riecht wie beim richtigen Fritieren. Aber auch das ist absolut kein Argument für so ein Gerät um die 200 EUR auszugeben. Ich habe den Test vorzeitig beendet und das Gerät zurück geschickt.
Eine richtige Friseuse will ich nicht, aber ich bin mit meinem Backofen-Pommes und Bratkartoffeln viel glücklicher, als mit allem was der Airfryer zustande gebracht hat.
Irgendwie tut es mir leid, dass ich euch heute nichts tolles über das Gerät erzählen kann, aber ich habe nicht vor euch zu belügen. Ich halte es wirklich für überflüssig und mangelhaft! Nicht zuletzt habe ich auch große Bedenken wegen der Sicherheit des Geräts, denn das Heißluftgebläse bläst weiter wenn man bei laufendem Gerät den Korb heraus nimmt. Das darf meiner Meinung nach nicht passieren, da immerhin bis zu 200°C erreicht werden!
Falls ihr andere Erfahrungen mit dem Gerät gemacht habt würde mich das sehr interessieren. Bitte schreibt mir, was und warum ihr das gut findet.
Alles Liebe
Euer Steffen
wieder einmal wurde ich für einen Produkttest ausgewählt und durfte jetzt einige Wochen lang eine Heißluftfriteuse von Philips testen: Airfryer Turbostar.
Damit soll man fritieren, backen, garen und grillen können - und das alles mit deutlich weniger Fett als normal bei gleichem Geschmackserlebnis.
Eine Heißluftfriteuse mit der man auch backen kann? Das musste ich unbedingt testen. Das war sogar ehrlich gesagt der Hauptgrund, warum ich mich überhaupt beworben hatte.
Als ich das Paket beim Paketshop abgeholt habe hat mich schon fast der Schlag getroffen - So eine riesige Kiste hatte ich nicht erwartet. Zum Glück war viel Luft darin verpackt und das eigentliche Gerät ist nicht ganz so wuchtig wie befürchtet. Dennoch ist es mir deutlich zu groß um es dauerhaft in der Küche stehen zu haben. Und besonders hübsch ist es auch nicht. Schwarz, glänzend, übersichtliche Bedienelemente, aber eben ein Klotz.
Die nächste Enttäuschung kam schon direkt beim Auspacken: Es war nur ein einfaches Gitter dabei, das in den "Korb" eingeklickt wird. Das ist zum Fritieren da. Das ganze übrige Zubehör zum Grillen, Backen und Garen "darf" man extra kaufen. Grundsätzlich OK, aber wenn ich das Gerät testen soll, dann würde ich gern den gesamten Funktionsumfang testen. Wirklich schade!
Angeblich soll man im Airfryer zum Beispiel Pommes Frites für 4 Personen machen können. Dafür erscheint mir der Behälter deutlich zu klein. Wir haben zwei Portionen gemacht und der Korb war fast voll. Je voller der Korb, desto schlechter auch das Ergebnis, da die Luft dann nicht mehr so gut um die Pommes zirkulieren kann.
Es gibt zum Airfryer sogar eine App - richtig innovativ, auch mit Rezeptideen. Leider auch hier wieder eine Enttäuschung. Es sind lächerlich wenig Rezepte in der App. Ich habe es zuerst mal mit Kartoffelecken ausprobiert. Das ist ganz einfach und recht fix gemacht, wenn man mal davon absieht, dass die Kartoffeln eine halbe Stunde im Wasser vor sich hin planschen sollen.
Kurz und gut, ich habe alles exakt nach Anweisung gemacht und die Kartoffelecken waren nach der angegebenen Zeit noch kalt. Kein Problem, kommt ja immer ein bisschen auf die Größe der Kartoffeln und auf die Sorte an. Nach der doppelten Zeit waren sie dann fertig und sogar ganz gut, wenn auch nicht so knusprig wie ich es mir gewünscht hätte.
Ich habe dann noch ein paar Tiefkühlprodukte ausprobiert, die bei mir sonst nicht auf den Tisch kommen. Tintenfischringe und klassisches Pommes Frites. Ich will gar nicht lange drumherum reden: Es war eine Katastrophe. Egal mit welcher Einstellung, egal wie lange ich die Produkte "fritiert" habe, es kam nichts Leckeres dabei heraus.
Weder bekommen die Pommes eine schöne Farbe, noch werden sie richtig knusprig. Die labberigen Tintenfischringe waren fast nicht zu essen. Grauenhaft!
Ich kann also - da ja leider nicht mehr Zubehör geliefert wurde - nur die Fritierqualitäten des Airfryer Turbostar beurteilen und die sind in meinen Augen miserabel. Die Lebensmittel werden darin "heiß gefönt".
Wenn man irgendwas positives sucht, dann vielleicht der Luftfilter, sodass es in der Küche nicht ganz so furchtbar riecht wie beim richtigen Fritieren. Aber auch das ist absolut kein Argument für so ein Gerät um die 200 EUR auszugeben. Ich habe den Test vorzeitig beendet und das Gerät zurück geschickt.
Eine richtige Friseuse will ich nicht, aber ich bin mit meinem Backofen-Pommes und Bratkartoffeln viel glücklicher, als mit allem was der Airfryer zustande gebracht hat.
Irgendwie tut es mir leid, dass ich euch heute nichts tolles über das Gerät erzählen kann, aber ich habe nicht vor euch zu belügen. Ich halte es wirklich für überflüssig und mangelhaft! Nicht zuletzt habe ich auch große Bedenken wegen der Sicherheit des Geräts, denn das Heißluftgebläse bläst weiter wenn man bei laufendem Gerät den Korb heraus nimmt. Das darf meiner Meinung nach nicht passieren, da immerhin bis zu 200°C erreicht werden!
Falls ihr andere Erfahrungen mit dem Gerät gemacht habt würde mich das sehr interessieren. Bitte schreibt mir, was und warum ihr das gut findet.
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 16. Oktober 2016
Pumpkin Chocolate Chip Bread - Kürbiskuchen mit Schokolade
Hallo meine Lieben,
vor ein paar Tagen lag ich noch mitten im Paradies am Strand bei 28°C und herrlich türkisfarbenem Meer und weißem Sand und jetzt sitze ich bei 8°C in Deutschland. Aber nein, das soll kein Klagelied auf den Herbst werden. Im Gegenteil! Ich freue mich über diese bunte und vielfältige Jahreszeit und besonders auf die traditionellen herbstlichen Gerichte und Gebäcke.
Für den Anfang habe ich mir ein traditionelles amerikanisches Rezept ausgesucht. Ein Pumpkin Bread - also einen Kürbiskuchen in der Kastenform. Ganz einfach und unglaublich gut!
Ich habe vor einigen Tagen meinen Flammkuchen mit Kürbis und Birne gemacht und hatte einen halben Hokkaido-Kürbis übrig. Den habe ich dann für dieses Rezept verwendet. Ihr könnt also gern auch beide Rezepte kombinieren und schon habt ihr ein Hauptgericht, etwas zum Kaffee danach und keine Reste :-)
Für eine Kastenform mit 24 cm braucht ihr:
230 g Mehl
1 TL Bankpulver
2 TL gemahlenen Zimt
1/4 TL gemahlene Muskatnuss
1/4 TL gemahlene Nelken
3/4 TL Salz
3 Eier Größe M (oder 2 Eier Größe L)
100 g Zucker
100 g Muscovado-Zucker (dunkler brauner Zucker)
350 g Kürbispüree (aus etwa 1/2 Hokkaido-Kürbis)
120 ml Pflanzenöl
60 ml Orangensaft
100 g gehackte Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
So wird's gemacht:
1. Kürbispüree herstellen (gerne auch schon am Vortag). Dazu nehmt ihr etwa 400 g Kürbis (geschält ohne Kerne) und schneidet ihn in kleine Stücke. Mit etwas Wasser in einem kleinen Topf mit Deckel weich kochen und dann mit der Gabel zu einem Brei zerdrücken oder mit dem Stabmixer pürieren. Abkühlen lassen. Durch das verdunstete Wasser bleiben etwa 350 g Püree übrig.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und das Gitter ins untere Drittel einsetzen. Die Kastenform einfetten.
3. In einer großen Rührschüssel Mehl, Salz, Backpulver, Zimt, Nelken und Muskat gut miteinander vermischen und beiseite stellen.
4. In einer kleineren Schüssel die Eier mit dem Zucker so lange verrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann Kürbispüree, Öl und Orangensaft dazu geben und ebenfalls gründlich untermischen.
5. Nun die flüssigen Zutaten zu den trockenen gießen und mit einem Gummispatel oder Kochlöffel so lange vermischen bis sich die Zutaten gerade so miteinander verbunden haben. Nicht zu lange rühren. Zuletzt die Schokoladenstückchen unterheben.
6. Den Teig in die Kastenform einfüllen und im unteren Drittel des Backofens ungefähr 60 Minuten backen. Falls euch der Kuchen an der Oberseite zu dunkel wird deckt ihn bitte mit einem Stück Alufolie ab und macht unbedingt die Stäbchenprobe. Da sehr viel Flüssigkeit im Teig enthalten ist kann die Backzeit je nach Ofen um etwa 15 Minuten variieren. Schaut also nach 45 Minuten immer wieder mal nach dem Kuchen.
7. Den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen bevor ihr die Form stürzt.
Übrigens: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch viel besser. Auch wenn die Geduld da auf eine harte Probe gestellt wird. :-)
Und noch ein Tipp: Die Maßeinheiten Teelöffel und Esslöffel sind zwar relativ präzise und wenn ihr für alle Zutaten die gleichen Löffel verwendet auch stimmig, aber dennoch sind die Löffelgrößen leider nicht immer einheitlich. Ich habe mir dafür die auf dem Foto gebildeten Messlöffel gekauft. Damit habe ich vom 1/4 TL bis zum EL alle Maße einheitlich. Ein solches Set habe ich auch noch einmal in der Maßeinheit Cups, so kann ich amerikanische Rezepte problemlos nachmachen und die Mengenangaben dann in Gramm umrechnen.
Ich wünsche euch viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
vor ein paar Tagen lag ich noch mitten im Paradies am Strand bei 28°C und herrlich türkisfarbenem Meer und weißem Sand und jetzt sitze ich bei 8°C in Deutschland. Aber nein, das soll kein Klagelied auf den Herbst werden. Im Gegenteil! Ich freue mich über diese bunte und vielfältige Jahreszeit und besonders auf die traditionellen herbstlichen Gerichte und Gebäcke.
Für den Anfang habe ich mir ein traditionelles amerikanisches Rezept ausgesucht. Ein Pumpkin Bread - also einen Kürbiskuchen in der Kastenform. Ganz einfach und unglaublich gut!
Ich habe vor einigen Tagen meinen Flammkuchen mit Kürbis und Birne gemacht und hatte einen halben Hokkaido-Kürbis übrig. Den habe ich dann für dieses Rezept verwendet. Ihr könnt also gern auch beide Rezepte kombinieren und schon habt ihr ein Hauptgericht, etwas zum Kaffee danach und keine Reste :-)
Für eine Kastenform mit 24 cm braucht ihr:
230 g Mehl
1 TL Bankpulver
2 TL gemahlenen Zimt
1/4 TL gemahlene Muskatnuss
1/4 TL gemahlene Nelken
3/4 TL Salz
3 Eier Größe M (oder 2 Eier Größe L)
100 g Zucker
100 g Muscovado-Zucker (dunkler brauner Zucker)
350 g Kürbispüree (aus etwa 1/2 Hokkaido-Kürbis)
120 ml Pflanzenöl
60 ml Orangensaft
100 g gehackte Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
So wird's gemacht:
1. Kürbispüree herstellen (gerne auch schon am Vortag). Dazu nehmt ihr etwa 400 g Kürbis (geschält ohne Kerne) und schneidet ihn in kleine Stücke. Mit etwas Wasser in einem kleinen Topf mit Deckel weich kochen und dann mit der Gabel zu einem Brei zerdrücken oder mit dem Stabmixer pürieren. Abkühlen lassen. Durch das verdunstete Wasser bleiben etwa 350 g Püree übrig.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen und das Gitter ins untere Drittel einsetzen. Die Kastenform einfetten.
3. In einer großen Rührschüssel Mehl, Salz, Backpulver, Zimt, Nelken und Muskat gut miteinander vermischen und beiseite stellen.
4. In einer kleineren Schüssel die Eier mit dem Zucker so lange verrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Dann Kürbispüree, Öl und Orangensaft dazu geben und ebenfalls gründlich untermischen.
5. Nun die flüssigen Zutaten zu den trockenen gießen und mit einem Gummispatel oder Kochlöffel so lange vermischen bis sich die Zutaten gerade so miteinander verbunden haben. Nicht zu lange rühren. Zuletzt die Schokoladenstückchen unterheben.
6. Den Teig in die Kastenform einfüllen und im unteren Drittel des Backofens ungefähr 60 Minuten backen. Falls euch der Kuchen an der Oberseite zu dunkel wird deckt ihn bitte mit einem Stück Alufolie ab und macht unbedingt die Stäbchenprobe. Da sehr viel Flüssigkeit im Teig enthalten ist kann die Backzeit je nach Ofen um etwa 15 Minuten variieren. Schaut also nach 45 Minuten immer wieder mal nach dem Kuchen.
7. Den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen bevor ihr die Form stürzt.
Übrigens: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch viel besser. Auch wenn die Geduld da auf eine harte Probe gestellt wird. :-)
Und noch ein Tipp: Die Maßeinheiten Teelöffel und Esslöffel sind zwar relativ präzise und wenn ihr für alle Zutaten die gleichen Löffel verwendet auch stimmig, aber dennoch sind die Löffelgrößen leider nicht immer einheitlich. Ich habe mir dafür die auf dem Foto gebildeten Messlöffel gekauft. Damit habe ich vom 1/4 TL bis zum EL alle Maße einheitlich. Ein solches Set habe ich auch noch einmal in der Maßeinheit Cups, so kann ich amerikanische Rezepte problemlos nachmachen und die Mengenangaben dann in Gramm umrechnen.
Ich wünsche euch viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
Montag, 3. Oktober 2016
Melanzane al forno
Hallo meine Lieben,
dieses Rezept ist so genial wie einfach und nicht nur dank des so klangvollen Namens ein echter Genuss! Dahinter verbergen sich ganz simpel "Auberginen aus dem Ofen". Ein mediterraner Gaumenschmaus, serviert mit einer fruchtigen Tomaten-Vinaigrette und ein paar Scheiben Ciabatta. Ganz nebenbei ist das Rezept auch noch vegan. Nicht-Veganer können natürlich alles mit Käse überbacken :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
2 große Auberginen
4 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
Salz
Pfeffer
4 EL Olivenöl
Für die Tomaten-Vinaigrette:
4 große Tomaten
4 EL Olivenöl
1 Zwiebel
4 EL Aceto Balsamico
1 Handvoll frisches Basilikum
1 EL Oregano
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Auberginen der Länge nach halbieren und dann an der Schnittseite etwa 1 cm tief längs und diagonal einschneiden. Rosmarin hacken. Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden.
2. Die Auberginen kräftig salzen und pfeffern und mit Rosmarin bestreuen. Die Knoblauchscheiben in die Einschnitte stecken. Auberginen in eine große Auflaufform legen, Schnittseite nach oben, und mit Olivenöl beträufeln.
Auf der mittleren Schiene 30 Minuten garen. Wer es nicht vegan möchte kann die Auberginen noch mit ein paar Scheiben Mozzarella belegen.
3. Tomaten würfeln, Zwiebel fein würfeln, Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebeln in dem heißen Öl schwenken, dann die Tomatenwürfel dazu geben und mit schwenken. Mit Aceto Balsamico ablöschen und vom Herd nehmen. Oregano dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt das Basilikum in feine Streifen schneiden und untermischen.
4. Die Tomaten-Vinaigrette über die gebackenen Auberginen geben, mit Ciabatta servieren und genießen.
dieses Rezept ist so genial wie einfach und nicht nur dank des so klangvollen Namens ein echter Genuss! Dahinter verbergen sich ganz simpel "Auberginen aus dem Ofen". Ein mediterraner Gaumenschmaus, serviert mit einer fruchtigen Tomaten-Vinaigrette und ein paar Scheiben Ciabatta. Ganz nebenbei ist das Rezept auch noch vegan. Nicht-Veganer können natürlich alles mit Käse überbacken :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
2 große Auberginen
4 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
Salz
Pfeffer
4 EL Olivenöl
Für die Tomaten-Vinaigrette:
4 große Tomaten
4 EL Olivenöl
1 Zwiebel
4 EL Aceto Balsamico
1 Handvoll frisches Basilikum
1 EL Oregano
Salz
Pfeffer
So wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Auberginen der Länge nach halbieren und dann an der Schnittseite etwa 1 cm tief längs und diagonal einschneiden. Rosmarin hacken. Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden.
2. Die Auberginen kräftig salzen und pfeffern und mit Rosmarin bestreuen. Die Knoblauchscheiben in die Einschnitte stecken. Auberginen in eine große Auflaufform legen, Schnittseite nach oben, und mit Olivenöl beträufeln.
Auf der mittleren Schiene 30 Minuten garen. Wer es nicht vegan möchte kann die Auberginen noch mit ein paar Scheiben Mozzarella belegen.
3. Tomaten würfeln, Zwiebel fein würfeln, Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebeln in dem heißen Öl schwenken, dann die Tomatenwürfel dazu geben und mit schwenken. Mit Aceto Balsamico ablöschen und vom Herd nehmen. Oregano dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt das Basilikum in feine Streifen schneiden und untermischen.
4. Die Tomaten-Vinaigrette über die gebackenen Auberginen geben, mit Ciabatta servieren und genießen.
Samstag, 24. September 2016
Aprikosenkuchen - Upside Down
Hallo meine Lieben,
die Tarte Tatin hat es als französische Spezialität zu weltweiter Berühmtheit gebracht. Wahrscheinlich, weil sie nicht nur grandios schmeckt sondern auch einfach zu machen ist. Der Trick dabei ist ja, dass die Tarte "falsch herum" gebacken wird. Dieses Prinzip kann man ganz wunderbar auch für andere tolle Kuchen anwenden. Ich habe heute einen "umgedrehten" Aprikosenkuchen für euch, der nicht nur schnell gemacht und unheimlich lecker ist, sondern auch noch glutenfrei und ohne Mais. Für alle, die also unter diversen Unverträglichkeiten leiden ein echter Geheimtipp!
Aber auch ohne Allergien und Unverträglichkeiten solltet ihr das Rezept unbedingt einmal ausprobieren und mir schreiben, wie euch der Kuchen geschmeckt hat.
Was ihr braucht:
Für die Obstschicht:
500 g Zuckeraprikosen (die kleinen süßen)
50 g Butter
50 g Muscovado-Zucker (oder brauner Zucker)
Für den Teig:
120 g gemahlene Mandeln
120 g Reisgrieß
75 g Kartoffelstärke
2 TL Natron
1 Prise Salz
100 g Zucker
150 ml Sonnenblumenöl oder Rapsöl
3 Eier
200 ml Mandelmilch (ungesüßt)
1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote
Saft einer Bio-Zitrone
etwas abgeriebene Zitronenschale
Wie es gemacht wird:
1. Butter schmelzen und mit dem Muscovado-Zucker vermischen. Eine auslaufsichere Springform verwenden oder die Springform zur Sicherheit mit Alufolie umwickeln. Die Butter-Zucker-Mischung auf dem Boden der Form verteilen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Aprikosen waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Dann die Aprikosenhälften mit der Außenseite nach unten in die Butter-Zucker-Masse legen bis die Form ausgefüllt ist.
3. In einer Schüssel die trockenen Zutaten Mandeln, Grieß, Stärke, Natron, Salz und Zitronenschale vermischen. In einer zweiten Schüssel das Öl mit dem Zucker verrühren und nach und nach Eier, Zitronensaft, Mandelmilch und Vanilleextrakt dazu geben.
4. Die trockenen Zutaten dazu geben mit einem Kochlöffel oder Teigschaber unter mischen bis sich die Zutaten gerade so verbinden. Der Teig ist sehr flüssig, das ist aber normal.
5. Die Teigmasse über die Aprikosen gießen und den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 40 bis 45 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen.
6. Den fertigen Kuchen ungefähr 5 Minuten abkühlen lassen, den Rand der Springform entfernen und dann beherzt auf eine Kuchenplatte stürzen. Den Boden der Form vorsichtig ablösen. Aus der Butter-Zucker-Masse ist jetzt eine schöne Karamellschicht geworden, die die Aprikosen umhüllt. Diese ist noch sehr flüssig, zieht dann aber noch in den Kuchen ein.
Anstelle von Aprikosen könnt ihr auch Heidelbeeren, Stachelbeeren oder fast jedes andere Obst nehmen, das sich gut backen lässt. Ich bin auf eure Ideen gespannt.
Übrigens: wundert euch nicht, wenn der Kuchen etwas krümelt oder beim Abheben des Bodens ein wenig dran kleben bleibt. Einen Schönheitspreis gewinnt der Kuchen wohl nicht, aber geschmacklich muss er sich wirklich nicht verstecken :-)
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
die Tarte Tatin hat es als französische Spezialität zu weltweiter Berühmtheit gebracht. Wahrscheinlich, weil sie nicht nur grandios schmeckt sondern auch einfach zu machen ist. Der Trick dabei ist ja, dass die Tarte "falsch herum" gebacken wird. Dieses Prinzip kann man ganz wunderbar auch für andere tolle Kuchen anwenden. Ich habe heute einen "umgedrehten" Aprikosenkuchen für euch, der nicht nur schnell gemacht und unheimlich lecker ist, sondern auch noch glutenfrei und ohne Mais. Für alle, die also unter diversen Unverträglichkeiten leiden ein echter Geheimtipp!
Aber auch ohne Allergien und Unverträglichkeiten solltet ihr das Rezept unbedingt einmal ausprobieren und mir schreiben, wie euch der Kuchen geschmeckt hat.
Was ihr braucht:
Für die Obstschicht:
500 g Zuckeraprikosen (die kleinen süßen)
50 g Butter
50 g Muscovado-Zucker (oder brauner Zucker)
Für den Teig:
120 g gemahlene Mandeln
120 g Reisgrieß
75 g Kartoffelstärke
2 TL Natron
1 Prise Salz
100 g Zucker
150 ml Sonnenblumenöl oder Rapsöl
3 Eier
200 ml Mandelmilch (ungesüßt)
1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote
Saft einer Bio-Zitrone
etwas abgeriebene Zitronenschale
Wie es gemacht wird:
1. Butter schmelzen und mit dem Muscovado-Zucker vermischen. Eine auslaufsichere Springform verwenden oder die Springform zur Sicherheit mit Alufolie umwickeln. Die Butter-Zucker-Mischung auf dem Boden der Form verteilen.
2. Backofen auf 180°C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Aprikosen waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Dann die Aprikosenhälften mit der Außenseite nach unten in die Butter-Zucker-Masse legen bis die Form ausgefüllt ist.
3. In einer Schüssel die trockenen Zutaten Mandeln, Grieß, Stärke, Natron, Salz und Zitronenschale vermischen. In einer zweiten Schüssel das Öl mit dem Zucker verrühren und nach und nach Eier, Zitronensaft, Mandelmilch und Vanilleextrakt dazu geben.
4. Die trockenen Zutaten dazu geben mit einem Kochlöffel oder Teigschaber unter mischen bis sich die Zutaten gerade so verbinden. Der Teig ist sehr flüssig, das ist aber normal.
5. Die Teigmasse über die Aprikosen gießen und den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 40 bis 45 Minuten backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen.
6. Den fertigen Kuchen ungefähr 5 Minuten abkühlen lassen, den Rand der Springform entfernen und dann beherzt auf eine Kuchenplatte stürzen. Den Boden der Form vorsichtig ablösen. Aus der Butter-Zucker-Masse ist jetzt eine schöne Karamellschicht geworden, die die Aprikosen umhüllt. Diese ist noch sehr flüssig, zieht dann aber noch in den Kuchen ein.
Anstelle von Aprikosen könnt ihr auch Heidelbeeren, Stachelbeeren oder fast jedes andere Obst nehmen, das sich gut backen lässt. Ich bin auf eure Ideen gespannt.
Übrigens: wundert euch nicht, wenn der Kuchen etwas krümelt oder beim Abheben des Bodens ein wenig dran kleben bleibt. Einen Schönheitspreis gewinnt der Kuchen wohl nicht, aber geschmacklich muss er sich wirklich nicht verstecken :-)
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
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