Hallo meine Lieben,
als ich noch klein war hat oft meine Oma für mich gekocht, das habe ich euch ja schon erzählt. Dabei waren die Freitage meine Lieblingstage. Nicht, weil Oma sich an den übrigen Tagen nicht nach den Wünschen ihrer Enkel gerichtet hätte, sondern weil freitags grundsätzlich kein Fleisch auf den Tisch kam. Meistens gab es da Süß- oder Mehlspeisen. Dabei kann ich mich bis heute nicht entscheiden, welche mir davon die liebste ist.
Kartäuserklöße (ich weiß leider nicht, ob man die wirklich so schreibt), fingen für mich meistens damit an, dass mir ein Stoffbeutel und ein paar Mark in die Hand gedrückt wurden, mit denen ich dann zu der ein paar Straßen weiter liegenden Filiale einer örtlichen Bäckerei geschickt wurde um Milchbrötchen zu kaufen.
Vorzugsweise vom Vortag, oder aber der Einkauf wurde um 1 bis 2 Tage vor die Zubereitung verlegt.
Milchbrötchen habe ich bisher leider in Würzburg nie in der Form gefunden, wie ich sie von zu Hause kenne, obwohl unser Nachtwächter meint, es gäbe sie hier sehr wohl und man würde sie mundartlich liebevoll "Arschkipf" nennen, wobei "Kipf" wohl für Brötchen steht und der Rest die Form beschreibt. :)
In meiner Heimat heißt es weder Brötchen noch Kipf sondern Weck. Außer es handelt sich um längliche Brötchen mit spitzen Enden, dann sprechen wir von "Stölleli", welche wiederum mit und ohne Kümmel erhältlich sind. Für die Kartäuserklöße eignen sich also am Besten Milchweck, alle anderen runden Brötchen oder zur Not Stölleli ohne Kümmel.
Für 4 Portionen braucht ihr:
6 Brötchen vom Vortag
Weckmehl (Semmelbrösel)
2 Bio-Eier
1/2 Liter Milch
3 EL Zucker
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker
Butterschmalz
Für die Weinschaumsauce:
1/4 Liter trockenen Weißwein
100 g Zucker
3-4 frische Bio-Eier (je nach Größe)
evtl. etwas Zitronensaft
Und so wird's gemacht:
1. Die Brötchen auf einer feinen Raspel abreiben bis die Kruste möglichst ganz entfernt ist.
2. Milch mit Eiern, Zucker, Zimt, Vanillezucker und Salz verquirlen.
3. Die Brötchen der Länge nach halbieren und in die Milchmischung eintauchen. In eine flache Schüssel legen. Wenn alle Brötchen eingetunkt wurden die restliche Milch über die Brötchen in die Schüssel gießen. Die Brötchen müssen jetzt so lange einweichen bis alle Milch aufgesogen wurde und die Brötchen ganz durchgeweicht sind. Drückt dazu mal ein Brötchen, dann merkt ihr ob es innen noch fest ist. Im Zweifel noch etwas Milch nachgießen.
4. Während die Brötchen einweichen könnt ihr die Weinschaumsauce zubereiten. Das Rezept dazu findet ihr hier.
5. Die abgeriebene Brötchenkruste mit Semmelbröseln mischen und die eingeweichten Brötchen damit panieren.
6. Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Kartäuserklöße bei mittlerer Hitze darin von allen Seiten goldbraun anbraten.
7. Die noch heißen Klöße mit Weinschaumsauce servieren.
Zu den Kartäuserklößen schmeckt auch Vanillesauce oder Kompott sehr gut. Eingekochte Kirschen aus dem Glas passen auch prima dazu.
Samstag, 7. Februar 2015
Freitag, 6. Februar 2015
Weinschaumsauce
Hallo meine Lieben,
ich habe euch ja schon mein Rezept für Vanillesauce gezeigt und möchte euch heute eine weitere sehr leckere Sauce vorstellen, die ihr zu allerlei Süßspeisen oder zum Dessert servieren könnt. Für wie viele Personen die Menge reicht hängt natürlich davon ab, wozu ihr sie serviert. Vier Portionen sollte es aber auf jeden Fall ergeben. Macht im Zweifel lieber etwas mehr, wenn ihr euch nicht sicher seid. Die Sauce schmeckt so gut, dass sicher nichts übrig bleiben wird :-)
Ihr braucht dafür:
250 ml trockenen Weißwein
100 g Zucker
3-4 frische Bio-Eier (je nach Größe)
evtl. etwas Zitronensaft
Die Sauce ist nichts für Kinder.
Wenn es alkoholfrei sein soll, nehmt
Traubensaft oder Apfelsaft, spart
dafür aber beim Zucker.
(Auf dem Bild seht ihr die Zutaten für
die Sauce rechts außen)
Und so wird's gemacht:
1. Einen Topf mit Wasser auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Das Wasser muss nicht kochen. Dann eine Edelstahlschüssel darauf setzen, die größer ist als der Topf. Die Schüssel darf nicht mit dem Wasser in Kontakt kommen.
2. Zucker, Weißwein, 1 Ei und 2 Eigelb in die Schüssel geben und mit dem Schneebessen gründlich und durchgehend schlagen. Schlagt den Schneebesen in Form einer 8, damit durchmischt ihr die Zutaten besser als wenn ihr nur im Kreis rührt, außerdem ergibt das feinere Blasen im Schaum.
3. Die Masse so lange schlagen bis sich das Volumen ungefähr verdreifacht hat und alles zu einer gleichmäßigen schaumigen Masse verbunden ist. Vorsicht, die Masse darf nicht zu heiß werden, sonst gerinnt das Ei und flockt aus. Das Aufschlagen des Schaums dauert ungefähr 5 - 10 Minuten. Ihr könnt auch das Handrührgerät nehmen, dann geht es etwas schneller und strengt nicht so an.
4. Wenn die Sauce ihre endgültige Konstitenz erreicht hat nehmt ihr die Schüssel vom Wasserbad und stellt sie in eine Schale mit etwas kaltem Wasser.
5. Die beiden Eiweiß zu Eischnee schlagen und unter den abgekühlten Weinschaum ziehen.
Da die Eier hier nur schwach erhitzt werden ist es unbedingt wichtig, dass ihr nur sehr frische Eier verwendet, die auf keinen Fall älter als 5 Tage sein sollten (Legedatum beachten). Die Sauce schmeckt zum Dessert mit Bratäpfeln ebensogut wie zu Süßspeisen wie Dampfnudeln oder Karthäuserklößen. Ohne Zucker kann ich sie mir auch gut zu einem leichten Fischgericht vorstellen. Ein Tipp noch zum Schluss: Je besser der Wein, desto besser die Sauce :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
ich habe euch ja schon mein Rezept für Vanillesauce gezeigt und möchte euch heute eine weitere sehr leckere Sauce vorstellen, die ihr zu allerlei Süßspeisen oder zum Dessert servieren könnt. Für wie viele Personen die Menge reicht hängt natürlich davon ab, wozu ihr sie serviert. Vier Portionen sollte es aber auf jeden Fall ergeben. Macht im Zweifel lieber etwas mehr, wenn ihr euch nicht sicher seid. Die Sauce schmeckt so gut, dass sicher nichts übrig bleiben wird :-)
Ihr braucht dafür:
250 ml trockenen Weißwein
100 g Zucker
3-4 frische Bio-Eier (je nach Größe)
evtl. etwas Zitronensaft
Die Sauce ist nichts für Kinder.
Wenn es alkoholfrei sein soll, nehmt
Traubensaft oder Apfelsaft, spart
dafür aber beim Zucker.
(Auf dem Bild seht ihr die Zutaten für
die Sauce rechts außen)
Und so wird's gemacht:
1. Einen Topf mit Wasser auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Das Wasser muss nicht kochen. Dann eine Edelstahlschüssel darauf setzen, die größer ist als der Topf. Die Schüssel darf nicht mit dem Wasser in Kontakt kommen.
2. Zucker, Weißwein, 1 Ei und 2 Eigelb in die Schüssel geben und mit dem Schneebessen gründlich und durchgehend schlagen. Schlagt den Schneebesen in Form einer 8, damit durchmischt ihr die Zutaten besser als wenn ihr nur im Kreis rührt, außerdem ergibt das feinere Blasen im Schaum.
3. Die Masse so lange schlagen bis sich das Volumen ungefähr verdreifacht hat und alles zu einer gleichmäßigen schaumigen Masse verbunden ist. Vorsicht, die Masse darf nicht zu heiß werden, sonst gerinnt das Ei und flockt aus. Das Aufschlagen des Schaums dauert ungefähr 5 - 10 Minuten. Ihr könnt auch das Handrührgerät nehmen, dann geht es etwas schneller und strengt nicht so an.
4. Wenn die Sauce ihre endgültige Konstitenz erreicht hat nehmt ihr die Schüssel vom Wasserbad und stellt sie in eine Schale mit etwas kaltem Wasser.
5. Die beiden Eiweiß zu Eischnee schlagen und unter den abgekühlten Weinschaum ziehen.
Da die Eier hier nur schwach erhitzt werden ist es unbedingt wichtig, dass ihr nur sehr frische Eier verwendet, die auf keinen Fall älter als 5 Tage sein sollten (Legedatum beachten). Die Sauce schmeckt zum Dessert mit Bratäpfeln ebensogut wie zu Süßspeisen wie Dampfnudeln oder Karthäuserklößen. Ohne Zucker kann ich sie mir auch gut zu einem leichten Fischgericht vorstellen. Ein Tipp noch zum Schluss: Je besser der Wein, desto besser die Sauce :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Donnerstag, 5. Februar 2015
Broccoli-Quiche mit Champignons
Hallo meine Lieben,
Heute wird mal wieder herzhaft gebacken. Warum immer nur süß... Es geht schließlich auch pikant und gesund. Wusstet ihr eigentlich, dass das Überbacken mit Käse alle Kalorien tötet, weil die unter dem Käse ersticken? :-D
Wenn man nur fest genug daran glaubt, funktioniert der Trick vielleicht. Ich gebe jedenfalls nicht auf und versuche es immer wieder aufs Neue!
Nach diesem Gesetz müsste eine Pizza Vier-Käse-Sorten ja beinahe mit einer negativen Kalorienzahl gesegnet sein.
So ganz geheuer ist mir das aber doch nicht und so verstecke ich unter dem Käse noch Broccoli und Champignons, für das Gewissen und den Geschmack ;-)
Für eine Quiche mit 24 cm Durchmesser braucht ihr:
250 g Dinkelmehl (Type 630)
1 Bio-Ei
125 g Butter
1/2 TL Salz
500g Broccoli
100g Champignons
1 Zwiebel
80 g Parmesan
200 g Sahne
3 Bio-Eier (L)
Pfeffer
1 TL Natron
Und so wird's gemacht:
1. Mehl mit Butter, Salz und Ei zu einem Mürbeteig kneten und in Frischhaltefolie eingepackt für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
2. Broccoli in Röschen zerteilen, den Strunk schälen und fein würfeln.
3. Einen großen Topf Wasser zum kochen bringen, Natron dazu geben und den Broccoli ca. 4 Minuten blanchieren. Durch ein Sieb abgießen und sofort in eine große Schüssel mit eiskaltem Wasser geben, um den Garprozess zu unterbrechen. Das Natron im Wasser sorgt dafür, dass der Broccoli beim Kochen seine Farbe behält, das Abschrecken im Eiswasser hält den Broccoli dann nach dem Kochen grün. Wenn es euch nicht stört dass das Gemüse graubraun wird könnt ihr diese Prozedur auch weglassen, aber ich finde, ein gutes Essen sollte die Augen nicht minder erfreuen als Zunge und Gaumen.
4. Zwiebel fein würfeln und in einer Pfanne goldbraun anschwitzen. Parmesan fein reiben.
5. Champignons putzen (niemals waschen) und in Stücke schneiden. Ofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
6. Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Dabei etwa 4 cm mehr im Durchmesser nehmen als eure Form hat, so müsst ihr den Rand nicht umständlich anstückeln.
7. Quicheform oder Springform einfetten und den Teig hinein legen und andrücken, rundum einen etwa 2 cm hohen Rand Formen.
8. Den Teig auf der mittleren Schiene etwa 10 Minuten vorbacken.
9. Quicheboden mit Zwiebeln, Broccoli und Champignons dicht belegen. Pfeffer aus der Mühle darüber mahlen.
10. Sahne mit Eiern verquirlen und Parmesan unterrühren. Diese Masse gleichmäßig über die Quiche verteilen.
11. Die Quiche wieder zurück in den Ofen stellen und ca. 40 Minuen fertig backen bis der Käse goldbraun wird.
Ihr könnt so ziemlich jedes Gemüse verwenden, solltet aber darauf achten, dass es beim garen nicht zuviel Wasser verliert, da sonst die ganze Quiche durchweicht. Außerdem ist es wichtig, daß die verwendeten Gemüse eine ähnliche Garzeit haben. Ihr könnt das steuern, indem ihr zum Beispiel das Gemüse vorgart (wie hier den Broccoli) oder anbratet.
Guten Appetit und alles Liebe
Euer Steffen
Heute wird mal wieder herzhaft gebacken. Warum immer nur süß... Es geht schließlich auch pikant und gesund. Wusstet ihr eigentlich, dass das Überbacken mit Käse alle Kalorien tötet, weil die unter dem Käse ersticken? :-D
Wenn man nur fest genug daran glaubt, funktioniert der Trick vielleicht. Ich gebe jedenfalls nicht auf und versuche es immer wieder aufs Neue!
Nach diesem Gesetz müsste eine Pizza Vier-Käse-Sorten ja beinahe mit einer negativen Kalorienzahl gesegnet sein.
So ganz geheuer ist mir das aber doch nicht und so verstecke ich unter dem Käse noch Broccoli und Champignons, für das Gewissen und den Geschmack ;-)
Für eine Quiche mit 24 cm Durchmesser braucht ihr:
250 g Dinkelmehl (Type 630)
1 Bio-Ei
125 g Butter
1/2 TL Salz
500g Broccoli
100g Champignons
1 Zwiebel
80 g Parmesan
200 g Sahne
3 Bio-Eier (L)
Pfeffer
1 TL Natron
Und so wird's gemacht:
1. Mehl mit Butter, Salz und Ei zu einem Mürbeteig kneten und in Frischhaltefolie eingepackt für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
2. Broccoli in Röschen zerteilen, den Strunk schälen und fein würfeln.
3. Einen großen Topf Wasser zum kochen bringen, Natron dazu geben und den Broccoli ca. 4 Minuten blanchieren. Durch ein Sieb abgießen und sofort in eine große Schüssel mit eiskaltem Wasser geben, um den Garprozess zu unterbrechen. Das Natron im Wasser sorgt dafür, dass der Broccoli beim Kochen seine Farbe behält, das Abschrecken im Eiswasser hält den Broccoli dann nach dem Kochen grün. Wenn es euch nicht stört dass das Gemüse graubraun wird könnt ihr diese Prozedur auch weglassen, aber ich finde, ein gutes Essen sollte die Augen nicht minder erfreuen als Zunge und Gaumen.
4. Zwiebel fein würfeln und in einer Pfanne goldbraun anschwitzen. Parmesan fein reiben.
5. Champignons putzen (niemals waschen) und in Stücke schneiden. Ofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
6. Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Dabei etwa 4 cm mehr im Durchmesser nehmen als eure Form hat, so müsst ihr den Rand nicht umständlich anstückeln.
7. Quicheform oder Springform einfetten und den Teig hinein legen und andrücken, rundum einen etwa 2 cm hohen Rand Formen.
8. Den Teig auf der mittleren Schiene etwa 10 Minuten vorbacken.
9. Quicheboden mit Zwiebeln, Broccoli und Champignons dicht belegen. Pfeffer aus der Mühle darüber mahlen.
10. Sahne mit Eiern verquirlen und Parmesan unterrühren. Diese Masse gleichmäßig über die Quiche verteilen.
11. Die Quiche wieder zurück in den Ofen stellen und ca. 40 Minuen fertig backen bis der Käse goldbraun wird.
Ihr könnt so ziemlich jedes Gemüse verwenden, solltet aber darauf achten, dass es beim garen nicht zuviel Wasser verliert, da sonst die ganze Quiche durchweicht. Außerdem ist es wichtig, daß die verwendeten Gemüse eine ähnliche Garzeit haben. Ihr könnt das steuern, indem ihr zum Beispiel das Gemüse vorgart (wie hier den Broccoli) oder anbratet.
Guten Appetit und alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 4. Februar 2015
Veganer Schokoladenpudding
Hallo meine Lieben,
wie ihr vielleicht wisst kommt bei uns zu Hause nur bei den Hunden Fleisch auf den Teller. Von einer rein veganen Lebensweise sind wir aber meilenweit entfernt und zumindest ich kann mir das auch überhaupt nicht vorstellen. Dennoch finde ich es spannend, auch mal vegane Rezepte auszuprobieren, wenn sie interesannt klingen. Mir ist wichtig, dass etwas gut schmeckt, wenn es dann als Bonus auch noch ohne tierische Produkte auskommt ist mir das sehr recht.
Vor einigen Tagen habe ich im Magazin der Süddeutschen Zeitung ein Rezept gelesen, bei dem ich alle Zutaten einzeln sehr lecker finde, die Kombination kam mir allerdings haarsträubend abenteuerlich vor. Das musste ich unbedingt ausprobieren, und so ist dieser vegane Schokoladenpudding entstanden.
Er ist blitzschnell gemacht, schmeckt mir wirklich gut und auch die Konsistenz konnte mich überzeugen. Meine bessere Hälfte war nicht sehr begeistert. Tja,... mehr Pudding für mich :-)
Für 2 Portionen braucht ihr:
1 große reife Avocado
2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
2 EL Kakao
ca. 100 ml Mandelmilch
Und so wird's gemacht:
1. Die Avocado aus der Schale lösen und klein würfeln. Dazu die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch gitterförmig einschneiden. Dann mit einem Löffel herauslösen, fertig sind die Avocadostückchen.
2. Das Fruchtfleisch zusammen mit den übrigen Zutaten in einen Zerkleinerer geben und zu einer glatten Masse pürieren. Geht natürlich auch mit dem Pürierstab.
3. Abschmecken, denn je nach Größe und Reifegrad der Avocado braucht ihr vielleicht noch etwas Mandelmilch, Sirup oder Kakao.
Wenn ihr mögt könnt ihr noch etwas vegane Schlagsahne (z.B. aus Hafer oder Soja) aufschlagen und den Pudding damit garnieren. Ich denke nicht, dass dieses Rezept bei mir sehr oft zum Einsatz kommt, aber ich finde es gut, schonmal eine Idee für ein veganes und sehr einfaches Dessert zu haben :-)
Probiert es doch einfach mal aus!
Alles Liebe
Euer Steffen
wie ihr vielleicht wisst kommt bei uns zu Hause nur bei den Hunden Fleisch auf den Teller. Von einer rein veganen Lebensweise sind wir aber meilenweit entfernt und zumindest ich kann mir das auch überhaupt nicht vorstellen. Dennoch finde ich es spannend, auch mal vegane Rezepte auszuprobieren, wenn sie interesannt klingen. Mir ist wichtig, dass etwas gut schmeckt, wenn es dann als Bonus auch noch ohne tierische Produkte auskommt ist mir das sehr recht.
Vor einigen Tagen habe ich im Magazin der Süddeutschen Zeitung ein Rezept gelesen, bei dem ich alle Zutaten einzeln sehr lecker finde, die Kombination kam mir allerdings haarsträubend abenteuerlich vor. Das musste ich unbedingt ausprobieren, und so ist dieser vegane Schokoladenpudding entstanden.
Er ist blitzschnell gemacht, schmeckt mir wirklich gut und auch die Konsistenz konnte mich überzeugen. Meine bessere Hälfte war nicht sehr begeistert. Tja,... mehr Pudding für mich :-)
Für 2 Portionen braucht ihr:
1 große reife Avocado
2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
2 EL Kakao
ca. 100 ml Mandelmilch
Und so wird's gemacht:
1. Die Avocado aus der Schale lösen und klein würfeln. Dazu die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch gitterförmig einschneiden. Dann mit einem Löffel herauslösen, fertig sind die Avocadostückchen.
2. Das Fruchtfleisch zusammen mit den übrigen Zutaten in einen Zerkleinerer geben und zu einer glatten Masse pürieren. Geht natürlich auch mit dem Pürierstab.
3. Abschmecken, denn je nach Größe und Reifegrad der Avocado braucht ihr vielleicht noch etwas Mandelmilch, Sirup oder Kakao.
Wenn ihr mögt könnt ihr noch etwas vegane Schlagsahne (z.B. aus Hafer oder Soja) aufschlagen und den Pudding damit garnieren. Ich denke nicht, dass dieses Rezept bei mir sehr oft zum Einsatz kommt, aber ich finde es gut, schonmal eine Idee für ein veganes und sehr einfaches Dessert zu haben :-)
Probiert es doch einfach mal aus!
Alles Liebe
Euer Steffen
Montag, 2. Februar 2015
Vanille-Extrakt
Hallo meine Lieben,
in immer mehr Rezepten lese ich als Zutat "Vanille-Extrakt", besonders dann, wenn die Rezepte amerikanischen Ursprungs sind. In den USA wird wohl sehr viel mit dem Extrakt aus der Vanilleschote gebacken und gekocht und weniger mit dem bei uns üblichen Vanillezucker.
Inzwischen kann man auch hier in einigen Supermärkten Vanille-Extrakt kaufen, aber wie ihr wisst mache ich ja lieber selbst anstatt zu kaufen. Da ich relativ häufig mit Vanilleschoten arbeite, habe ich auch immer wieder ausgekratzte Schoten übrig. So viel Vanillezucker kann ich gar nicht machen, also mache ich eben Extrakt daraus.
Ihr braucht dafür:
1 kleine leere Flasche (ca. 250 ml)
200 ml Wodka
2 Vanilleschoten
(ausgekratzte Schoten gehen auch)
Und so wird's gemacht:
1. Die Flasche auskochen oder sehr gründlich spülen.
2. Vanilleschoten der Länge nach halbieren und je nach größe der Flasche nochmal auf die halbe Länge kürzen. Schoten in die Flasche geben.
3. Mit dem Wodka aufgießen. Die Vanilleschoten müssen gut bedeckt sein.
4. Flasche gut verschließen und an einen dunklen Ort (z.B. in den Küchenschrank) stellen. Etwa vier Wochen ziehen lassen, mehrmals pro Woche gründlich schütteln. Fertig ist euer Vanille-Extrakt.
Mit dem Extrakt bringt ihr ein noch viel intensiveres Vanillearoma in eure Gerichte als mit Vanillezucker. Der hochprozentige Alkohol verflüchtigt sich zwar weitgehend beim Kochen oder Backen und Wodka selbst hat kaum Eigengeschmack, sodass ich relativ entspannt bin, was den Verzehr der fertigen Backwaren durch Kinder angeht. Wenn ihr aber für eure Kinder auf Alkohol verzichten wollt, nehmt lieber Vanillezucker. Dazu steckt ihr die ausgekratzten Vanilleschoten einfach in ein Glas mit Zucker und lasst dies mehrere Wochen stehen, auch ab und zu schütteln hilft.
Wenn ich das Extrakt verwende, nehme ich alle bis auf eine Vanilleschote heraus und setze damit ein neues Extrakt an. Dazu einfach die "alte" und eine neue Vanilleschote wieder in Wodka einlegen.
Setzt euch schonmal euer erstes Fläschchen an, denn ich werde bald das eine oder andere Rezept ausprobieren, bei dem ich das Extrakt verwende, und ihr sollt ja fürs Nachmachen gerüstet sein :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
in immer mehr Rezepten lese ich als Zutat "Vanille-Extrakt", besonders dann, wenn die Rezepte amerikanischen Ursprungs sind. In den USA wird wohl sehr viel mit dem Extrakt aus der Vanilleschote gebacken und gekocht und weniger mit dem bei uns üblichen Vanillezucker.
Inzwischen kann man auch hier in einigen Supermärkten Vanille-Extrakt kaufen, aber wie ihr wisst mache ich ja lieber selbst anstatt zu kaufen. Da ich relativ häufig mit Vanilleschoten arbeite, habe ich auch immer wieder ausgekratzte Schoten übrig. So viel Vanillezucker kann ich gar nicht machen, also mache ich eben Extrakt daraus.
Ihr braucht dafür:
1 kleine leere Flasche (ca. 250 ml)
200 ml Wodka
2 Vanilleschoten
(ausgekratzte Schoten gehen auch)
Und so wird's gemacht:
1. Die Flasche auskochen oder sehr gründlich spülen.
2. Vanilleschoten der Länge nach halbieren und je nach größe der Flasche nochmal auf die halbe Länge kürzen. Schoten in die Flasche geben.
3. Mit dem Wodka aufgießen. Die Vanilleschoten müssen gut bedeckt sein.
4. Flasche gut verschließen und an einen dunklen Ort (z.B. in den Küchenschrank) stellen. Etwa vier Wochen ziehen lassen, mehrmals pro Woche gründlich schütteln. Fertig ist euer Vanille-Extrakt.
Mit dem Extrakt bringt ihr ein noch viel intensiveres Vanillearoma in eure Gerichte als mit Vanillezucker. Der hochprozentige Alkohol verflüchtigt sich zwar weitgehend beim Kochen oder Backen und Wodka selbst hat kaum Eigengeschmack, sodass ich relativ entspannt bin, was den Verzehr der fertigen Backwaren durch Kinder angeht. Wenn ihr aber für eure Kinder auf Alkohol verzichten wollt, nehmt lieber Vanillezucker. Dazu steckt ihr die ausgekratzten Vanilleschoten einfach in ein Glas mit Zucker und lasst dies mehrere Wochen stehen, auch ab und zu schütteln hilft.
Wenn ich das Extrakt verwende, nehme ich alle bis auf eine Vanilleschote heraus und setze damit ein neues Extrakt an. Dazu einfach die "alte" und eine neue Vanilleschote wieder in Wodka einlegen.
Setzt euch schonmal euer erstes Fläschchen an, denn ich werde bald das eine oder andere Rezept ausprobieren, bei dem ich das Extrakt verwende, und ihr sollt ja fürs Nachmachen gerüstet sein :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Samstag, 31. Januar 2015
Lavendel-Rosen
Hallo ihr Süßen,
Rosen sind rot, Veilchen sind blau, wie es weitergeht weiß ich nicht, denn ich bin nicht so schlau :-) So ziemlich jede Blume wurde wohl schon besungen, nur zum Lavendel will mir gerade kein Gedicht einfallen. Aber ich hatte auch gar nicht vor, den Lavendel in ein Gedicht zu packen, sondern viel lieber in einen lockeren Hefeteig, um dann einen blumig-duftenden Rosenkuchen daraus zu backen. Vielleicht überrascht ihr damit eure/n Liebste/n zum Valentinstag?
Auf den ersten Blick kommt euch das vielleicht komisch vor - Lavendel im Kuchen - aber wo steht, dass das nicht geht?
Zugegeben, auch der erste Bissen war etwas seltsam, denn mein Hirn musste erst für sich sortieren, dass das wirklich Kuchen zum Essen und nicht etwa Weichspüler oder Duschgel ist. Aber spätestens beim zweiten Happen war ich dieser Leckerei vollends verfallen. Also probiert es einfach mal aus.
Für eine 24er Springform braucht ihr:
500 g Mehl
1 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
oder 1/2 Würfel frische Hefe
300 ml lauwarme Milch
4 EL Honig (z.B. Lavendelhonig)
50 g zerlassene Butter
1 EL getrocknete Lavendelblüten
1 EL brauner Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Mehl und Salz in eine große Schüssel sieben. Trockenhefe dazu geben und untermischen. Wenn ihr frische Hefe verwendet, drückt zunächst eine Mulde ins Mehl, bröckelt die Hefe hinein und gebt dann Milch, 2 EL Butter und 2 EL Honig dazu. Das Ganze verrührt ihr zu einem dicken Brei bevor ihr es mit dem übrigen Mehl verknetet.
2. Den Teig so lange kneten, bis er glatt und geschmeidig ist, dann zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.
3. Jetzt knetet ihr den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals gründlich durch.
4. Teig zu einem Rechteck von ca 30 x 40 cm ausrollen.
5. Die restliche Butter mit 1 EL Honig mischen und den Teig damit gleichmäßig einstreichen. Die Lavendelblüten und den braunen Zucker darauf verteilen.
6. Von einer Längsseite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 10-12 gleichmäßige Teile schneiden.
7. Springform einfetten und die einzelnen Teigschnecken mit etwas Abstand gleichmäßig in der Form verteilen.
8. Mit einem feuchten Tuch abdecken und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen bis sich das Volumen des Teigs in etwa verdoppelt hat. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
9. Den Rosenkuchen auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen bis er goldbraun ist.
10. Noch heiß mit dem restlichen Honig einstreichen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Zum Servieren könnt ihr die einzelnen Rosen aus dem Kuchen heraus brechen oder ihr schneidet ihn einfach wie einen normalen Kuchen an, beides sieht sehr hübsch aus. Der Kuchen duftet wunderbar blumig und schmeckt ganz zart nach Lavendel. Nehmt bitte nicht mehr als einen Esslöffel der Blüten, da der Geschmack sonst alles andere überlagert.
Ich bin gespannt, wie euch dieses Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar.
Alles Liebe
Euer Steffen
Rosen sind rot, Veilchen sind blau, wie es weitergeht weiß ich nicht, denn ich bin nicht so schlau :-) So ziemlich jede Blume wurde wohl schon besungen, nur zum Lavendel will mir gerade kein Gedicht einfallen. Aber ich hatte auch gar nicht vor, den Lavendel in ein Gedicht zu packen, sondern viel lieber in einen lockeren Hefeteig, um dann einen blumig-duftenden Rosenkuchen daraus zu backen. Vielleicht überrascht ihr damit eure/n Liebste/n zum Valentinstag?
Auf den ersten Blick kommt euch das vielleicht komisch vor - Lavendel im Kuchen - aber wo steht, dass das nicht geht?
Zugegeben, auch der erste Bissen war etwas seltsam, denn mein Hirn musste erst für sich sortieren, dass das wirklich Kuchen zum Essen und nicht etwa Weichspüler oder Duschgel ist. Aber spätestens beim zweiten Happen war ich dieser Leckerei vollends verfallen. Also probiert es einfach mal aus.
Für eine 24er Springform braucht ihr:
500 g Mehl
1 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
oder 1/2 Würfel frische Hefe
300 ml lauwarme Milch
4 EL Honig (z.B. Lavendelhonig)
50 g zerlassene Butter
1 EL getrocknete Lavendelblüten
1 EL brauner Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Mehl und Salz in eine große Schüssel sieben. Trockenhefe dazu geben und untermischen. Wenn ihr frische Hefe verwendet, drückt zunächst eine Mulde ins Mehl, bröckelt die Hefe hinein und gebt dann Milch, 2 EL Butter und 2 EL Honig dazu. Das Ganze verrührt ihr zu einem dicken Brei bevor ihr es mit dem übrigen Mehl verknetet.
2. Den Teig so lange kneten, bis er glatt und geschmeidig ist, dann zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.
3. Jetzt knetet ihr den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals gründlich durch.
4. Teig zu einem Rechteck von ca 30 x 40 cm ausrollen.
5. Die restliche Butter mit 1 EL Honig mischen und den Teig damit gleichmäßig einstreichen. Die Lavendelblüten und den braunen Zucker darauf verteilen.
6. Von einer Längsseite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 10-12 gleichmäßige Teile schneiden.
7. Springform einfetten und die einzelnen Teigschnecken mit etwas Abstand gleichmäßig in der Form verteilen.
8. Mit einem feuchten Tuch abdecken und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen bis sich das Volumen des Teigs in etwa verdoppelt hat. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
9. Den Rosenkuchen auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen bis er goldbraun ist.
10. Noch heiß mit dem restlichen Honig einstreichen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Zum Servieren könnt ihr die einzelnen Rosen aus dem Kuchen heraus brechen oder ihr schneidet ihn einfach wie einen normalen Kuchen an, beides sieht sehr hübsch aus. Der Kuchen duftet wunderbar blumig und schmeckt ganz zart nach Lavendel. Nehmt bitte nicht mehr als einen Esslöffel der Blüten, da der Geschmack sonst alles andere überlagert.
Ich bin gespannt, wie euch dieses Rezept gefällt. Schreibt mir doch eine Nachricht oder einen Kommentar.
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 30. Januar 2015
Paprikacremesuppe mit Ziegenfrischkäse
Hallo meine Lieben,
die letzte Suppe hat zwar wunderbar geschmeckt und auch gut gewärmt, aber leider ist der Frühling noch immer nicht zu erspähen. Und auch die hartnäckig mit Hyazinthen und anderen Zwiebelblühern vollgestellte Wohnung erzeugt nur einen Hauch von Frühlings-Simulation. Also was bleibt mir da anderes übrig als fleißig weiter Suppe zu kochen? Außerdem könnt ihr mit den Zutaten lustige bunte Gesichter malen... nur mal so nebenbei erwähnt :-D
Vielleicht war die Pastinakensuppe aber auch einfach aufgrund ihrer doch eher herbstlichen Färbung nicht so motivierend für den Frühling? Heute versuche ich es mal mit etwas mehr Farbe. Ein frisches, leuchtendes Rot sieht auf jeden Fall schon mal nicht mehr so nach Winter aus :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
3-4 große rote Paprika (ca. 500 g)
150 g mehlig kochende Kartoffeln
1-2 rote Pepperoni oder Chillischoten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Paprikamark
800 ml Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
150 g Ziegenfrischkäse
Paprikapulver
Salz
Pfeffer
Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Chillischote halbieren und die Kerne heraus lösen, dann in feine Streifen schneiden.
2. Kartoffel schälen und fein würfeln.
3. Paprika waschen, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Je feiner ihr das Gemüse schneidet, umso schneller is die Suppe fertig.
4. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Chilli darin anschwitzen.
5. Kartoffeln und Paprika dazu geben und ca. 3 Minuten weiter dünsten. Umrühren, damit nichts anbrennt.
6. Paprikamark dazu geben und dann mit Gemüsebrühe aufgießen.
7. Bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 15 bis 20 Minuten kochen lassen. Ab und zu umrühren.
8. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Pürierstab mixen. Wenn euch die kleinen Reste der Paprikaschalen stören könnt ihr die Suppe durch ein Sieb passieren. Alternativ könnt ihr die Paprika auch schälen, aber den Aufwand finde ich für eine schnelle Suppe einfach zu groß.
9. 100 g Ziegenfrischkäse zur Suppe geben und untermixen. Die Suppe anschließend mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Wenn ihr vor dem Ziegenkäse würzt solltet nochmals probieren. Milchprodukte nehmen viel Geschmack aus den Gerichten heraus und ihr müsst wahrscheinlich nachwürzen. Wenn euer Ziegenfrischkäse gesalzen war könntet ihr eure Suppe versalzen, wenn ihr vorher würzt.
10. Die Suppe in tiefen Tellern oder Suppentassen anrichten und mit einem Klecks Ziegenfrischkäse garnieren.
In nicht mal 30 Minuten schafft ihr mit diesem Rezept eine feurig-fruchtige Suppe, die euch von Innen wärmt und die kalten Tage leichter ertragen lässt.
Übrigens: Falls ihr kein Paprikamark habt, nehmt einfach Tomatenmark und gebt dafür mehr Paprikapulver dazu. Paprikamark gibt es in vielen Supermärkten in ähnlichen Tuben wie Tomatenmark. Ich kaufe meines im türkischen Supermarkt, weil ich es da auf jeden Fall immer bekomme und nicht suchen muss.
Viel Freude beim Kochen und alles Liebe
Euer Steffen
die letzte Suppe hat zwar wunderbar geschmeckt und auch gut gewärmt, aber leider ist der Frühling noch immer nicht zu erspähen. Und auch die hartnäckig mit Hyazinthen und anderen Zwiebelblühern vollgestellte Wohnung erzeugt nur einen Hauch von Frühlings-Simulation. Also was bleibt mir da anderes übrig als fleißig weiter Suppe zu kochen? Außerdem könnt ihr mit den Zutaten lustige bunte Gesichter malen... nur mal so nebenbei erwähnt :-D
Vielleicht war die Pastinakensuppe aber auch einfach aufgrund ihrer doch eher herbstlichen Färbung nicht so motivierend für den Frühling? Heute versuche ich es mal mit etwas mehr Farbe. Ein frisches, leuchtendes Rot sieht auf jeden Fall schon mal nicht mehr so nach Winter aus :-)
Für 4 Portionen braucht ihr:
3-4 große rote Paprika (ca. 500 g)
150 g mehlig kochende Kartoffeln
1-2 rote Pepperoni oder Chillischoten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Paprikamark
800 ml Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
150 g Ziegenfrischkäse
Paprikapulver
Salz
Pfeffer
Zucker
Und so wird's gemacht:
1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Chillischote halbieren und die Kerne heraus lösen, dann in feine Streifen schneiden.
2. Kartoffel schälen und fein würfeln.
3. Paprika waschen, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Je feiner ihr das Gemüse schneidet, umso schneller is die Suppe fertig.
4. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Chilli darin anschwitzen.
5. Kartoffeln und Paprika dazu geben und ca. 3 Minuten weiter dünsten. Umrühren, damit nichts anbrennt.
6. Paprikamark dazu geben und dann mit Gemüsebrühe aufgießen.
7. Bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 15 bis 20 Minuten kochen lassen. Ab und zu umrühren.
8. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Pürierstab mixen. Wenn euch die kleinen Reste der Paprikaschalen stören könnt ihr die Suppe durch ein Sieb passieren. Alternativ könnt ihr die Paprika auch schälen, aber den Aufwand finde ich für eine schnelle Suppe einfach zu groß.
9. 100 g Ziegenfrischkäse zur Suppe geben und untermixen. Die Suppe anschließend mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Wenn ihr vor dem Ziegenkäse würzt solltet nochmals probieren. Milchprodukte nehmen viel Geschmack aus den Gerichten heraus und ihr müsst wahrscheinlich nachwürzen. Wenn euer Ziegenfrischkäse gesalzen war könntet ihr eure Suppe versalzen, wenn ihr vorher würzt.
10. Die Suppe in tiefen Tellern oder Suppentassen anrichten und mit einem Klecks Ziegenfrischkäse garnieren.
In nicht mal 30 Minuten schafft ihr mit diesem Rezept eine feurig-fruchtige Suppe, die euch von Innen wärmt und die kalten Tage leichter ertragen lässt.
Übrigens: Falls ihr kein Paprikamark habt, nehmt einfach Tomatenmark und gebt dafür mehr Paprikapulver dazu. Paprikamark gibt es in vielen Supermärkten in ähnlichen Tuben wie Tomatenmark. Ich kaufe meines im türkischen Supermarkt, weil ich es da auf jeden Fall immer bekomme und nicht suchen muss.
Viel Freude beim Kochen und alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 28. Januar 2015
Produkttest - Loacker Waffel- und Schoko-Spezialitäten aus Südtirol
Hurra,
Eben hat der Postbote ein Paket voll süßer Schlemmereien gebracht. Ich darf wieder einmal an einem Produkttest teilnehmen und mich durch Berge von Waffeln und Schokolade futtern! Dabei kann ich sicherlich Hilfe brauchen, also wenn ihr auch probieren wollt, meldet euch gern!
Hier mal ein erster Blick auf die süßen Sünden :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Eben hat der Postbote ein Paket voll süßer Schlemmereien gebracht. Ich darf wieder einmal an einem Produkttest teilnehmen und mich durch Berge von Waffeln und Schokolade futtern! Dabei kann ich sicherlich Hilfe brauchen, also wenn ihr auch probieren wollt, meldet euch gern!
Hier mal ein erster Blick auf die süßen Sünden :-)
Alles Liebe
Euer Steffen
Dienstag, 27. Januar 2015
Kaffeeküchle
Hallo meine Lieben,
wenn in Orangensaft Orangen drin sind, was ist das in Hustensaft? Auch, dass Olivenöl aus Oliven gemacht wird, dürfte relativ unstritt sein, aber woraus wird dann Babyöl gemacht? Bei manchen Dingen wundern wir uns einfach nicht über deren Bezeichnung und nehmen die Namen ohne zu hinterfragen hin.
So geht's mir auch mit den Kaffeeküchle. Eines meiner Lieblingsgebäcke, das meine Oma früher sehr oft gebacken hat. Mit Rosinen, ohne Rosinen, mit Eierlikör oder ohne. Eines Tages habe ich meine Oma nach dem Rezept gefragt, da sie die Kaffeeküchle - wie fast alles andere auch - auswendig wusste und ich es nirgendwo nachlesen konnte. Ich war sehr erstaunt, als die ihre Aufzählung der Zutaten beendet hatte und kein Kaffee dabei vorkam. "Aber Oma, du hast doch bestimmt den Kaffee vergessen." sagte ich. Fragend dreinblickend fragte Sie mich, wie ich denn darauf käme, dass da Kaffee hin gehörte. "Na, es heißt doch KAFFEEküchle!?"
Da dachten wir beide nach und Oma gestand mir, dass sie nie auf die Idee gekommen wäre, dass sie so heißen weil da Kaffee hinein gehört. Für sie war es ein Gebäck ZUM Kaffee. Ich hingegen ging wie selbstverständlich davon aus, dass in etwas, das Kaffeeküchle heißt auch Kaffee drin sein muss. Im Nusskuchen sind ja auch Nüsse drin. Diese kleine Anekdote zaubert mir immer wenn ich Kaffeeküchle backe ein Lächeln auf die Lippen.
Wieso die Kaffeeküchle so heißen konnten wir nie abschließend klären, aber ich halte die Erklärung von Oma für sehr logisch und bleibe nun auch dabei, dass sie eben zum Kaffee gegessen werden. Unter Umständen könnte man sie auch als größeres Teegebäck bezeichnen. Für mich sind und bleiben es aber immer Kaffeeküchle.
Für 12 - 15 Stück braucht ihr:
125 g Margarine oder Butter
80 g Zucker
1 Ei
2 TL Backpulver
250 g Mehl
1 EL Vanillezucker
4 EL Eierlikör (oder Milch)
außerdem könnt ihr dazu geben:
- abgeriebene Zitronenschale
- Rosinen
- Schokoladenstückchen
- gehackte Nüsse
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Ihr braucht dafür wirklich keine Küchenmaschine. Nehmt eine große Schüssel und einen Rührlöffel und vermengt alles gründlich.
3. Je nach gewünschtem Inhalt gebt ihr das dazu, was euch schmeckt. Ich mag sie am liebsten ohne alle Extras (nur mit Eierlikör).
4. Setzt mit 2 Esslöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegetes Backblech. Die Häufchen können ruhig etwas ungleichmäßig sein, das gehört so.
Außerdem verlaufen sie beim Backen noch ein kleines bisschen.
5. Auf der mittleren Schiene goldbraun backen. Das dauert bei mir ungefähr 20 Minuten, kommt aber darauf an, wie groß die Häufchen sind. Ihr könnt euch entweder an der Bräunung orientieren oder ihr versucht mal, ein Kaffeeküchle anzuheben. Wenn der Boden fest und goldbraun ist, können Sie aus dem Ofen raus.
Probiert doch einfach mal dieses einfache Rezept aus und schreibt mir, wie euch die Kaffeeküchle schmecken. Viel Freude beim Backen!
Alles Liebe
Euer Steffen
wenn in Orangensaft Orangen drin sind, was ist das in Hustensaft? Auch, dass Olivenöl aus Oliven gemacht wird, dürfte relativ unstritt sein, aber woraus wird dann Babyöl gemacht? Bei manchen Dingen wundern wir uns einfach nicht über deren Bezeichnung und nehmen die Namen ohne zu hinterfragen hin.
So geht's mir auch mit den Kaffeeküchle. Eines meiner Lieblingsgebäcke, das meine Oma früher sehr oft gebacken hat. Mit Rosinen, ohne Rosinen, mit Eierlikör oder ohne. Eines Tages habe ich meine Oma nach dem Rezept gefragt, da sie die Kaffeeküchle - wie fast alles andere auch - auswendig wusste und ich es nirgendwo nachlesen konnte. Ich war sehr erstaunt, als die ihre Aufzählung der Zutaten beendet hatte und kein Kaffee dabei vorkam. "Aber Oma, du hast doch bestimmt den Kaffee vergessen." sagte ich. Fragend dreinblickend fragte Sie mich, wie ich denn darauf käme, dass da Kaffee hin gehörte. "Na, es heißt doch KAFFEEküchle!?"
Da dachten wir beide nach und Oma gestand mir, dass sie nie auf die Idee gekommen wäre, dass sie so heißen weil da Kaffee hinein gehört. Für sie war es ein Gebäck ZUM Kaffee. Ich hingegen ging wie selbstverständlich davon aus, dass in etwas, das Kaffeeküchle heißt auch Kaffee drin sein muss. Im Nusskuchen sind ja auch Nüsse drin. Diese kleine Anekdote zaubert mir immer wenn ich Kaffeeküchle backe ein Lächeln auf die Lippen.
Wieso die Kaffeeküchle so heißen konnten wir nie abschließend klären, aber ich halte die Erklärung von Oma für sehr logisch und bleibe nun auch dabei, dass sie eben zum Kaffee gegessen werden. Unter Umständen könnte man sie auch als größeres Teegebäck bezeichnen. Für mich sind und bleiben es aber immer Kaffeeküchle.
Für 12 - 15 Stück braucht ihr:
125 g Margarine oder Butter
80 g Zucker
1 Ei
2 TL Backpulver
250 g Mehl
1 EL Vanillezucker
4 EL Eierlikör (oder Milch)
außerdem könnt ihr dazu geben:
- abgeriebene Zitronenschale
- Rosinen
- Schokoladenstückchen
- gehackte Nüsse
Und so wird's gemacht:
1. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Ihr braucht dafür wirklich keine Küchenmaschine. Nehmt eine große Schüssel und einen Rührlöffel und vermengt alles gründlich.
3. Je nach gewünschtem Inhalt gebt ihr das dazu, was euch schmeckt. Ich mag sie am liebsten ohne alle Extras (nur mit Eierlikör).
4. Setzt mit 2 Esslöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegetes Backblech. Die Häufchen können ruhig etwas ungleichmäßig sein, das gehört so.
Außerdem verlaufen sie beim Backen noch ein kleines bisschen.
5. Auf der mittleren Schiene goldbraun backen. Das dauert bei mir ungefähr 20 Minuten, kommt aber darauf an, wie groß die Häufchen sind. Ihr könnt euch entweder an der Bräunung orientieren oder ihr versucht mal, ein Kaffeeküchle anzuheben. Wenn der Boden fest und goldbraun ist, können Sie aus dem Ofen raus.
Probiert doch einfach mal dieses einfache Rezept aus und schreibt mir, wie euch die Kaffeeküchle schmecken. Viel Freude beim Backen!
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 25. Januar 2015
Orientalischer Milchreis
Hallo meine Lieben,
alte und bekannte Rezepte in neuem Gewand . dafür bin ich wirklich leicht zu begeistern und habe auch noch einige spannende Ideen, zu deren Umsetzung ich noch nicht gekommen bin. Zur Zeit bin ich dabei, meinen Gewürzschrank komplett um- und aufzuräumen und dabei auf so manche Schätzchen gestoßen, die völlig zu Unrecht in den hinteren Regionen verschwunden waren, nur weil ich sie nicht so oft verwende. Und schon war die Idee für einen fruchtig-würzig duftenden orientalischen Milchreis in meinem Kopf. Was für ein Glück, dass ich auch noch eine Packung Milchreis zur Hand hatte, so konnte es gleich los gehen.
Ich habe mich, was mir bei Reis oft passiert, in der Menge gewaltig verschätzt. Als ich gesehen habe, die der Reis im Topf aufquillt fiel mir unweigerlich das Märchen "Der süße Brei" von den Gebrüdern Grimm ein. Hier kocht ein verzauberter Topf süßen Hirsebrei und hört erst damit auf, wenn man die Worte "Töpfchen, steh." sagt. Mein Topf war offenbar nicht verzaubert und so wurde die Menge zwar üppig, eine Katastrophe blieb aber aus. Und im Nachhinein war ich sehr froh über so viel von diesem leckeren Milchreis!
Für 4-6 Portionen braucht ihr:
150 g Milchreis (Rundkornreis)
400 ml Milch
200 ml Wasser
40 g Zucker
(evtl. weniger und später nachsüßen)
1 Prise Salz
1 Zimtstange
1/2 TL Kardamom
1/2 Päckchen Safran
(ca. 1/4 Messerspitze)
60 g Datteln ohne Stein
30 g getrocknete Aprikosen
1 EL Orangeat
1 unbehandelte Orange
Mandelstifte oder Pistazien
Und so wird's gemacht:
1. Wasser und Milch in einem großen Topf aufkochen. Zucker, Salz, Safran, Zimt, Kardamom und Reis dazu geben und einrühren. Das ganze bei schwacher Hitze quellen lassen, dabeiständig umrühren. Für die Quelldauer schaut bitte auf der Reispackung nach. Bei mir waren es ca. 30 Minuten. Wenn euch der Milchreis zu fest wird, gebt noch etwas Milch dazu.
2. In der Zwischenzeit die Datteln und Aprikosen fein würfeln und das Orangeat sehr fein hacken.
3. 2 TL Orangenschale abreiben.
4. Orange mit dem Messer so schälen, dass die äußere Haut komplett entfernt ist. Dann mit einem scharfen Messer die einzelnen Filets herauslösen.
5. Granatapfel halbieren und Kerne herauslösen. Dazu mit einem Kochlöffel darauf klopfen. Haltet den Granatapfel dazu tief in eine große Schüssel, da es bei sehr reifen Früchten ordentlich spritzen kann.
6. Die Zimtstange aus dem Reis nehmen und die klein geschnittenen Datteln, Aprikosen, Orangeat und die Orangenschale dazu geben und gründlich unterrühren.
7. Milchreis auf Telle verteilen, mit Granatapfelkernen und Mandeln/Pistazien bestreuen und Orangenfilets darauf verteilen.
Für eine etwas herb-fruchtige Note könnt ihr anstelle von Aprikosen auch getrocknete Cranberries oder Berberitzenbeeren verwenden. Schmeckt toll und sieht außerdem noch sehr hübsch aus.
Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Kochen!
Alles Liebe
Euer Steffen
alte und bekannte Rezepte in neuem Gewand . dafür bin ich wirklich leicht zu begeistern und habe auch noch einige spannende Ideen, zu deren Umsetzung ich noch nicht gekommen bin. Zur Zeit bin ich dabei, meinen Gewürzschrank komplett um- und aufzuräumen und dabei auf so manche Schätzchen gestoßen, die völlig zu Unrecht in den hinteren Regionen verschwunden waren, nur weil ich sie nicht so oft verwende. Und schon war die Idee für einen fruchtig-würzig duftenden orientalischen Milchreis in meinem Kopf. Was für ein Glück, dass ich auch noch eine Packung Milchreis zur Hand hatte, so konnte es gleich los gehen.
Ich habe mich, was mir bei Reis oft passiert, in der Menge gewaltig verschätzt. Als ich gesehen habe, die der Reis im Topf aufquillt fiel mir unweigerlich das Märchen "Der süße Brei" von den Gebrüdern Grimm ein. Hier kocht ein verzauberter Topf süßen Hirsebrei und hört erst damit auf, wenn man die Worte "Töpfchen, steh." sagt. Mein Topf war offenbar nicht verzaubert und so wurde die Menge zwar üppig, eine Katastrophe blieb aber aus. Und im Nachhinein war ich sehr froh über so viel von diesem leckeren Milchreis!
Für 4-6 Portionen braucht ihr:
150 g Milchreis (Rundkornreis)
400 ml Milch
200 ml Wasser
40 g Zucker
(evtl. weniger und später nachsüßen)
1 Prise Salz
1 Zimtstange
1/2 TL Kardamom
1/2 Päckchen Safran
(ca. 1/4 Messerspitze)
60 g Datteln ohne Stein
30 g getrocknete Aprikosen
1 EL Orangeat
1 unbehandelte Orange
Mandelstifte oder Pistazien
Und so wird's gemacht:
1. Wasser und Milch in einem großen Topf aufkochen. Zucker, Salz, Safran, Zimt, Kardamom und Reis dazu geben und einrühren. Das ganze bei schwacher Hitze quellen lassen, dabeiständig umrühren. Für die Quelldauer schaut bitte auf der Reispackung nach. Bei mir waren es ca. 30 Minuten. Wenn euch der Milchreis zu fest wird, gebt noch etwas Milch dazu.
2. In der Zwischenzeit die Datteln und Aprikosen fein würfeln und das Orangeat sehr fein hacken.3. 2 TL Orangenschale abreiben.
4. Orange mit dem Messer so schälen, dass die äußere Haut komplett entfernt ist. Dann mit einem scharfen Messer die einzelnen Filets herauslösen.
5. Granatapfel halbieren und Kerne herauslösen. Dazu mit einem Kochlöffel darauf klopfen. Haltet den Granatapfel dazu tief in eine große Schüssel, da es bei sehr reifen Früchten ordentlich spritzen kann.
6. Die Zimtstange aus dem Reis nehmen und die klein geschnittenen Datteln, Aprikosen, Orangeat und die Orangenschale dazu geben und gründlich unterrühren.
7. Milchreis auf Telle verteilen, mit Granatapfelkernen und Mandeln/Pistazien bestreuen und Orangenfilets darauf verteilen.
Für eine etwas herb-fruchtige Note könnt ihr anstelle von Aprikosen auch getrocknete Cranberries oder Berberitzenbeeren verwenden. Schmeckt toll und sieht außerdem noch sehr hübsch aus.
Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Kochen!
Alles Liebe
Euer Steffen
Freitag, 23. Januar 2015
Mikrowellenmuffins
Hallo ihr Süßen,
mal wieder extreme Schokoladengelüste und keine Lust, sich für einen Kuchen eine Stunde in die Küche zu stellen?
Dann habe ich hier das richtige für euch: schnelle Mikrowellenmuffins mit Schokoladenkern.
Ich habe mindestens zweimal im Jahr viel zu viel Schokolade zu Hause, und zwar nach Weihnachten und nach Ostern.
Dieses Mal hatte ich noch eine Packung dieser Mini-Schokoladentafeln übrig und die verstecke ich dann als Schokoladenkern in meinen Blitzmuffins.
Ihr braucht nur eine Schüssel, eine Gabel und Förmchen für die Muffins. Entweder Papierformen oder kleine Gläser oder Tassen. Ich nehme lieber die stabile Variante, da die Papierförmchen dazu neigen in die Breite zu gehen und dann gibts Mikrowellenfladen.
Für ca. 6 Stück braucht ihr:
6 EL Mehl
4 EL Zucker
2 Eier
2 TL Vanillezucker
2 EL Kakao
6 EL Milch
6 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblume oder Raps)
Schokoladenstücke zum Füllen
Und so wird's gemacht:
Alle Zutaten bis auf die Schokostückchen miteinander vermischen und in die Förmchen verteilen. Dann verteilt ihr den Teig auf die Formen. Ich habe hier Gläser verwendet, in denen früher mal Duftkerzen eines schwedischen Möbelhauses waren. In die Mitte kommt dann jeweils ein Schokoladenstück. Wenn ihr Zartbitter oder weiße Schokolade nehmt gibt's noch eine nette farbliche Abwechslung.
Die Gläser mit dem Teig kommen dann in die Mikrowelle. Bei mir fahren Sie dann bei 700 Watt ca. 3 Minuten lang Karussell. Sie sind fertig, wenn sie nicht mehr größer werden und die Oberfläche fest wird. Wenn ihr euch nicht sicher seid, macht die Stäbchenprobe und gönnt ihnen im Zweifel noch eine Extrarunde in der mikrowelle.
Wenn ihr die Muffins später aus der Form essen wollt müsst ihr die Gläser nicht einfetten, wenn sie herausgestürzt werden sollen, ist einfetten sinnvoll. Allerdings habe ich bisher trotzdem noch keines unfallfrei herauslösen können. Ich finde die kleinen Kuchen im Glas aber gerade in ihrer Form sehr hübsch und serviere sie so auch gern. Ideal für spontane Besucher :-)
Mit diesem Rezept seid ihr für jeden Überraschungsbesuch gerüstet. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Alles Liebe
Euer Steffen
mal wieder extreme Schokoladengelüste und keine Lust, sich für einen Kuchen eine Stunde in die Küche zu stellen?
Dann habe ich hier das richtige für euch: schnelle Mikrowellenmuffins mit Schokoladenkern.
Ich habe mindestens zweimal im Jahr viel zu viel Schokolade zu Hause, und zwar nach Weihnachten und nach Ostern.
Dieses Mal hatte ich noch eine Packung dieser Mini-Schokoladentafeln übrig und die verstecke ich dann als Schokoladenkern in meinen Blitzmuffins.
Ihr braucht nur eine Schüssel, eine Gabel und Förmchen für die Muffins. Entweder Papierformen oder kleine Gläser oder Tassen. Ich nehme lieber die stabile Variante, da die Papierförmchen dazu neigen in die Breite zu gehen und dann gibts Mikrowellenfladen.
Für ca. 6 Stück braucht ihr:
6 EL Mehl
4 EL Zucker
2 Eier
2 TL Vanillezucker
2 EL Kakao
6 EL Milch
6 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblume oder Raps)
Schokoladenstücke zum Füllen
Und so wird's gemacht:
Alle Zutaten bis auf die Schokostückchen miteinander vermischen und in die Förmchen verteilen. Dann verteilt ihr den Teig auf die Formen. Ich habe hier Gläser verwendet, in denen früher mal Duftkerzen eines schwedischen Möbelhauses waren. In die Mitte kommt dann jeweils ein Schokoladenstück. Wenn ihr Zartbitter oder weiße Schokolade nehmt gibt's noch eine nette farbliche Abwechslung.
Die Gläser mit dem Teig kommen dann in die Mikrowelle. Bei mir fahren Sie dann bei 700 Watt ca. 3 Minuten lang Karussell. Sie sind fertig, wenn sie nicht mehr größer werden und die Oberfläche fest wird. Wenn ihr euch nicht sicher seid, macht die Stäbchenprobe und gönnt ihnen im Zweifel noch eine Extrarunde in der mikrowelle.
Wenn ihr die Muffins später aus der Form essen wollt müsst ihr die Gläser nicht einfetten, wenn sie herausgestürzt werden sollen, ist einfetten sinnvoll. Allerdings habe ich bisher trotzdem noch keines unfallfrei herauslösen können. Ich finde die kleinen Kuchen im Glas aber gerade in ihrer Form sehr hübsch und serviere sie so auch gern. Ideal für spontane Besucher :-)
Mit diesem Rezept seid ihr für jeden Überraschungsbesuch gerüstet. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Alles Liebe
Euer Steffen
Mittwoch, 21. Januar 2015
Pastinakensuppe mit Kressepesto
Hallo meine Lieben,
Brrrrrrrrr............ ist das kalt geworden! Wer konnte denn damit rechnen, dass es im Januar tatsächlich einmal Winter wird?
An solchen Tagen übt meine Couch eine ganz besondere Anziehungskraft auf mich aus. Decke über den Kopf und warten auf Frühling.
Für die Wärme von innen sorgt eine heiße Suppe aus Pastinaken, verfeinert mit einem frischen Kressepesto und Croutons aus Vollkornbrot.
Für 4 Portionen Suppe braucht ihr:
500 g Pastinaken
1 Liter Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Becher Sahne
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Muskat
100 ml Weißwein (könnt ihr auch weglassen)
Für das Pesto:
1 Schale frische Kresse
30 g Haselnüsse
30 g Parmesan gerieben
1 Knoblauchzehe
1-2 EL Zitronensaft
50 ml Olivenöl
außerdem: 2 Scheiben Vollkornbrot
Und so wird's gemacht:
1. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und darin andünsten.
2. Pastinaken putzen (evtl. schälen) und in kleine Würfel schneiden. Zur Zwiebel geben wenn diese anfängt zu bräunen. Ein paar Minuten mitdünsten.
3. Mit Weißwein oder - falls ihr ihn weglassen wollt - mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe mit geschlossenem Deckel so lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Pastinaken weich gekocht sind. Dazu immer wieder mal mit einem Messer hinein pieksen. Bei mir hat das etwa 15 Minuten gedauert. Je feiner ihr die Pastinaken schneidet, umso schneller ist die Suppe fertig. Ab und zu umrühren.
4. Die Suppe pürieren und/oder passieren und mit den Gewürzen und Salz abschmecken.
5. Während die Suppe kocht könnt ihr das Pesto machen. Dazu Kresse abschneiden und mit den Nüssen (gerne angeröstet), Parmesan, Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl in einen Zerkleinerer geben oder in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab zu einer zähen Masse zerkleinern.
6. Für die Croutons das Vollkornbrot in etwa 1 cm große Würfel schneiden und in einer Pfanne ohne Fett rösten bis die Brotwürfel kross sind.
7. Aus dem Pesto mit zwei Teelöffeln kleine Nockerln ausstechen und mit Croutons auf die Suppe geben.
Beim Pesto könnt ihr außer Kresse auch ganz klassisch Basilikum nehmen. Aber probiert doch mal was anderes, wie wäre es zum Beispiel mit Ruccola oder Petersilie? Haselnüsse könnt ihr auch prima austauschen durch alles nussige, das euch schmeckt. Mandeln, Cashewkerne, Walnüsse, Macadamienüsse, Erdnüsse,... einfach nehmen, was da ist.
Bin gespannt, wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch mal.
Alles Liebe
Euer Steffen
Brrrrrrrrr............ ist das kalt geworden! Wer konnte denn damit rechnen, dass es im Januar tatsächlich einmal Winter wird?
An solchen Tagen übt meine Couch eine ganz besondere Anziehungskraft auf mich aus. Decke über den Kopf und warten auf Frühling.
Für die Wärme von innen sorgt eine heiße Suppe aus Pastinaken, verfeinert mit einem frischen Kressepesto und Croutons aus Vollkornbrot.
Für 4 Portionen Suppe braucht ihr:
500 g Pastinaken
1 Liter Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Becher Sahne
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Muskat
100 ml Weißwein (könnt ihr auch weglassen)
Für das Pesto:
1 Schale frische Kresse
30 g Haselnüsse
30 g Parmesan gerieben
1 Knoblauchzehe
1-2 EL Zitronensaft
50 ml Olivenöl
außerdem: 2 Scheiben Vollkornbrot
Und so wird's gemacht:
1. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und darin andünsten.
2. Pastinaken putzen (evtl. schälen) und in kleine Würfel schneiden. Zur Zwiebel geben wenn diese anfängt zu bräunen. Ein paar Minuten mitdünsten.
3. Mit Weißwein oder - falls ihr ihn weglassen wollt - mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe mit geschlossenem Deckel so lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Pastinaken weich gekocht sind. Dazu immer wieder mal mit einem Messer hinein pieksen. Bei mir hat das etwa 15 Minuten gedauert. Je feiner ihr die Pastinaken schneidet, umso schneller ist die Suppe fertig. Ab und zu umrühren.
4. Die Suppe pürieren und/oder passieren und mit den Gewürzen und Salz abschmecken.
5. Während die Suppe kocht könnt ihr das Pesto machen. Dazu Kresse abschneiden und mit den Nüssen (gerne angeröstet), Parmesan, Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl in einen Zerkleinerer geben oder in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab zu einer zähen Masse zerkleinern.
6. Für die Croutons das Vollkornbrot in etwa 1 cm große Würfel schneiden und in einer Pfanne ohne Fett rösten bis die Brotwürfel kross sind.
7. Aus dem Pesto mit zwei Teelöffeln kleine Nockerln ausstechen und mit Croutons auf die Suppe geben.
Beim Pesto könnt ihr außer Kresse auch ganz klassisch Basilikum nehmen. Aber probiert doch mal was anderes, wie wäre es zum Beispiel mit Ruccola oder Petersilie? Haselnüsse könnt ihr auch prima austauschen durch alles nussige, das euch schmeckt. Mandeln, Cashewkerne, Walnüsse, Macadamienüsse, Erdnüsse,... einfach nehmen, was da ist.
Bin gespannt, wie euch das Rezept gefällt. Schreibt mir doch mal.
Alles Liebe
Euer Steffen
Sonntag, 18. Januar 2015
Mohnblume
Hallo meine Süßen,
ich hatte euch ein Rezept versprochen, mit dem Ihr ohne großen Aufwand viel Eindruck schinden könnt, und hier kommt es - meine Mohnblume.
Die Mohnblume ist - wie ihr sicher schon vermutet habt - mit meiner Mohnfüllung gemacht, die ich euch ja schon vorgestellt habe. Das tolle an diesem Rezept ist aber mal wieder seine Vielseitigkeit. Ihr könnt außer Mohn auch Nussfüllungen nehmen, Nutella, Marzipan oder was euch noch so einfällt.
Die Grundlage ist immer ein Hefeteig. Ich habe den Hefeteig aus meinem Grundrezept verwendet, für eine Blume reicht die halbe Menge. Wenn ihr ungesüßten Teig nehmt müsst ihr die Blume unbedingt mal mit einem Pesto füllen. Das ist eine geniale Beilage zu jedem Grillfest. Heute bleiben wir aber erstmal bei der süßen Variante.
Ihr braucht dafür:
1/2 Hefeteig aus dem Grundrezept
Mohnfüllung
Boden einer Springform
Backpapier
Und so wird's gemacht:
1. Hefeteig nach Rezept herstellen und aufgehen lassen. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Backpapier auf die Größe des Springformbodens zurecht schneiden und mit ein wenig Butter auf dem Boden ankleben.
3. Mohnfüllung herstellen.
4. Den Hefeteig in drei gleiche Stücke teilen. Jedes Teil möglichst rund auf die Größe des Backpapiers ausrollen.
5. Die erste Lage Teig auf das Backpapier legen und die Hälfte der Mohnfüllung darauf verteilen und glatt streichen.
6. Eine weitere Lage Teig darauf legen. Achtet darauf, dass der Teig möglichst genau die untere Lage abdeckt. Je genauer ihr hier arbeitet umso schöner sieht das Ergebnis später aus.
7. Die übrige Mohnfüllung auf dem Teig verteilen und mit der dritten Lage abdecken. Die Dritte Lage sollte genauso so groß sein wie die übrigen. Mein Experiment mit einer größeren dritten Schicht, die auch den Rand abdeckt kann ich euch nicht empfehlen.
8. Jetzt drückt ihr ein Glas oder eine kleine runde Ausstechform möglichst mittig auf den Teig. Außen herum markiert ihr mit einem Messer oder Torteneinteiler
16 Stücke. Dazu immer Viertel markieren und diese jeweils halbieren.
9. Die markierten Stücke schneidet ihr nun mit einem sehr scharfen Messer vorsichtig durch alle drei Teigschichten ein. Dabei spart ihr den in der Mitte markierten Kreis aus.
10. Wenn alle Stücke eingeschnitten sind nehmt ihr zwei nebeneinaner liegende Stücke, eines in die linke und eines in die rechte Hand. dann dreht ihr beide Stücke zwei Mal gegeneinander und legt sie wieder ab. Dadurch entsteht das sternförmige Muster. Ihr könnt auch die äußeren Enden der Stücke noch zusammendrücken und rund formen, damit es noch mehr an Blütenblätter erinnert.
11. Legt die Blume dann auf ein Backblech. Ich habe versucht, sie auf einem Rost zu backen, aber da der Teig im Ofen noch kräftig aufgeht ist es hier möglich, dass euch Teigstücke herunter rutschen und das Ergebnis dann einfach nicht mehr schön aussieht. Auf dem Blech kann nix nach unten abhauen :-)
12. Auf der mittleren Schiene ca 25 - 30 Minuten goldbraun backen.
Die Mohnblume könnt ihr jetzt wie einen Kuchen anschneiden oder einfach die einzelnen Blütenblätter abzupfen und genießen.
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
ich hatte euch ein Rezept versprochen, mit dem Ihr ohne großen Aufwand viel Eindruck schinden könnt, und hier kommt es - meine Mohnblume.
Die Mohnblume ist - wie ihr sicher schon vermutet habt - mit meiner Mohnfüllung gemacht, die ich euch ja schon vorgestellt habe. Das tolle an diesem Rezept ist aber mal wieder seine Vielseitigkeit. Ihr könnt außer Mohn auch Nussfüllungen nehmen, Nutella, Marzipan oder was euch noch so einfällt.
Die Grundlage ist immer ein Hefeteig. Ich habe den Hefeteig aus meinem Grundrezept verwendet, für eine Blume reicht die halbe Menge. Wenn ihr ungesüßten Teig nehmt müsst ihr die Blume unbedingt mal mit einem Pesto füllen. Das ist eine geniale Beilage zu jedem Grillfest. Heute bleiben wir aber erstmal bei der süßen Variante.
Ihr braucht dafür:
1/2 Hefeteig aus dem Grundrezept
Mohnfüllung
Boden einer Springform
Backpapier
Und so wird's gemacht:
1. Hefeteig nach Rezept herstellen und aufgehen lassen. Backofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. Backpapier auf die Größe des Springformbodens zurecht schneiden und mit ein wenig Butter auf dem Boden ankleben.
3. Mohnfüllung herstellen.
4. Den Hefeteig in drei gleiche Stücke teilen. Jedes Teil möglichst rund auf die Größe des Backpapiers ausrollen.5. Die erste Lage Teig auf das Backpapier legen und die Hälfte der Mohnfüllung darauf verteilen und glatt streichen.
6. Eine weitere Lage Teig darauf legen. Achtet darauf, dass der Teig möglichst genau die untere Lage abdeckt. Je genauer ihr hier arbeitet umso schöner sieht das Ergebnis später aus.
7. Die übrige Mohnfüllung auf dem Teig verteilen und mit der dritten Lage abdecken. Die Dritte Lage sollte genauso so groß sein wie die übrigen. Mein Experiment mit einer größeren dritten Schicht, die auch den Rand abdeckt kann ich euch nicht empfehlen.
8. Jetzt drückt ihr ein Glas oder eine kleine runde Ausstechform möglichst mittig auf den Teig. Außen herum markiert ihr mit einem Messer oder Torteneinteiler
16 Stücke. Dazu immer Viertel markieren und diese jeweils halbieren.
9. Die markierten Stücke schneidet ihr nun mit einem sehr scharfen Messer vorsichtig durch alle drei Teigschichten ein. Dabei spart ihr den in der Mitte markierten Kreis aus.
10. Wenn alle Stücke eingeschnitten sind nehmt ihr zwei nebeneinaner liegende Stücke, eines in die linke und eines in die rechte Hand. dann dreht ihr beide Stücke zwei Mal gegeneinander und legt sie wieder ab. Dadurch entsteht das sternförmige Muster. Ihr könnt auch die äußeren Enden der Stücke noch zusammendrücken und rund formen, damit es noch mehr an Blütenblätter erinnert.
11. Legt die Blume dann auf ein Backblech. Ich habe versucht, sie auf einem Rost zu backen, aber da der Teig im Ofen noch kräftig aufgeht ist es hier möglich, dass euch Teigstücke herunter rutschen und das Ergebnis dann einfach nicht mehr schön aussieht. Auf dem Blech kann nix nach unten abhauen :-)
12. Auf der mittleren Schiene ca 25 - 30 Minuten goldbraun backen.
Die Mohnblume könnt ihr jetzt wie einen Kuchen anschneiden oder einfach die einzelnen Blütenblätter abzupfen und genießen.
Viel Freude beim Backen und alles Liebe
Euer Steffen
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